2026-04-29T13:32:52.058Z

Allgemeines

11-Minuten-Hattrick von TSB-Joker Jarne Bartelsen

TSB Flensburg mit einem halben Dutzend an Treffern gegen Rantrum

von Ismail Yesilyurt · Heute, 13:18 Uhr · 0 Leser
Gleich sechs Mal durfte der TSB Flensburg gegen das Spitzenteam des TSV Rantrum jubeln.
Gleich sechs Mal durfte der TSB Flensburg gegen das Spitzenteam des TSV Rantrum jubeln. – Foto: Ismail Yesilyurt

Der TSB Flensburg marschiert unaufhaltsam weiter in Richtung einer perfekten Saison ohne Niederlage. Am drittletzten Spieltag der Landesliga demonstrierte der Tabellenführer und feststehende Oberliga-Aufsteiger beim deutlichen 6:0-Erfolg gegen den Tabellensechsten TSV Rantrum erneut seine Klasse. Um die Spielzeit tatsächlich ungeschlagen zu beenden, muss die Mannschaft um Neutrainer Tore Wächter nun nur noch die letzten zwei Partien zugegeben gegen unangenehme Gegner mit Klausdorf und Eidertal Molfsee unbeschadet überstehen.

Cedric Neumann mit der 6:0-Ouvertüre

Von Beginn an ließen die Flensburger wenig Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Tore Wächter sprach von einer „über fast neunzig Minuten sehr konzentrierten, fokussierten und spieldominanten Leistung“. Bereits in der dritten Minute brachte Cedric Neumann die Hausherren in Führung. Rantrums Trainer Erik von Lanken ärgerte sich über die Entstehung: „Eine Flanke aus dem Halbfeld rutschte auf den zweiten Pfosten durch, da stand Neumann und konnte ihn rüberschieben“.

Cedric Neumann (TSB Flensburg), der hier Badreddin Hamze (TSV Kronshagen) attackiert, brachten den Stein gegen Rantrum ins Rollen.
Cedric Neumann (TSB Flensburg), der hier Badreddin Hamze (TSV Kronshagen) attackiert, brachten den Stein gegen Rantrum ins Rollen. – Foto: Ismail Yesilyurt

Obwohl Flensburg das Geschehen jederzeit im Griff hatte, vermisste Wächter zeitweise die nötige „Zielstrebigkeit“, um frühzeitig nachzulegen. Erst kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Neumann mit seinem zweiten Treffer auf 2:0. Rantrum hatte zuvor durch Damian Krause die Führung und Marvin Theede zum 1:1durchaus Möglichkeiten, die jedoch ungenutzt blieben.

Weckruf von Rasmus Wunderlich nach dem „Sommerkick“

Nach dem Seitenwechsel verfiel der TSB zunächst in eine Phase der Sorglosigkeit. Tore Wächter beobachtete, wie sich seine Elf in einem „Sommerkick“ verlor und die Spannung abfiel. In dieser Phase hatte Rantrum Pech: Zweimal hatte Rasmus Wunderlich, der zur kommenden Saison für den TSB in der Oberliga auf Torejagd gehen wird, die Riesenchance zum Anschluss, traf jedoch unter anderem nur den Pfosten.

Das Sturmduo des TSV Rantrum mit Rasmus Wunderlich (li.) und Damian Krause (re.) hatte kein Glück im Abschluss.
Das Sturmduo des TSV Rantrum mit Rasmus Wunderlich (li.) und Damian Krause (re.) hatte kein Glück im Abschluss. – Foto: Ismail Yesilyurt

Für die Flensburger war dies der nötige Weckruf. „Dann haben sie richtig Gas gegeben“, so Wächter. Was folgte, war eine Machtdemonstration im Stil einer Spitzenmannschaft. Noel Kurzbach markierte in der 72. Minute das 3:0, bevor der große Auftritt des in der 72. Minute eingewechselten Jarne Bartelsen begann.

Bartelsen-Hattrick als krönender Abschluss

Innerhalb von nur elf Minuten (74. bis 85. Minute) schraubte der Joker das Ergebnis mit einem lupenreinen Hattrick auf 6:0. Besonders sein dritter Treffer blieb in Erinnerung: Ein „traumhafter Fallrückzieher in den Winkel“ markierte laut Wächter das absolute Highlight des Spiels.

Erik von Lanken erkannte die Überlegenheit des Gegners trotz an: „TSB hat das gnadenlos ausgenutzt. Wenn wir sechs Tore kassieren und der TSB noch weitere Chancen hat, dann ist das Ergebnis in der Summe in Ordnung“. Während Rantrum ohne Stress die Saison ausklingen lassen kann, liegt der Fokus in Flensburg bereits auf dem anstehenden Pokalhalbfinale am Mittwoch beim Verbandsligafünften SG Nordau.

Stimme zum Spiel

Tore Wächter (Trainer TSB Flensburg)