2026-05-12T12:35:39.633Z

Spielbericht

1. FC Wülfrath zwischen Abstiegsangst und Pokaltraum

Kreispokal Wuppertal-Niederberg: Die Wülfrather haben es als Landesligist mit dem Bezirksligisten TSV Ronsdorf zu tun.

von RP / Elmar Rump · Heute, 12:00 Uhr · 0 Leser
Der 1. FC Wülfrath will den Pokalsieg einfahren.
Der 1. FC Wülfrath will den Pokalsieg einfahren. – Foto: Jacob Kingsley Amuah

TSV Ronsdorf – 1. FC Wülfrath. In der Bezirksliga standen sich die Kontrahenten in den vergangenen Jahren einige Male gegenüber. 2024/25 behauptete sich der FCW in beiden Vergleichen mit 3:1. An diesem Donnerstag, dem „Vatertag“, geht es indes um höhere sportliche Weihen. Auf dem Sportplatz Lüntenbeck des FSV Vohwinkel steht um 15 Uhr das Pokalfinale des Fußballkreises Wuppertal-Niederberg an.

Ronsdorf Zehnter der Bezirksliga

Ronsdorf, vom ehemaligen FCW-Akteur Denis Levering (2015/16) als Trainer angeleitet, belegt in der Tabelle der Bezirksliga, Gruppe 2 Rang zehn, kann dieses Endspiel ohne Nervenbelastung in Angriff nehmen. Anders stellt sich die Situation am Erbacher Berg dar, insbesondere nach der bitteren 2:4-Heimniederlage im Landesliga-Kellerduell gegen Bergisch Born. „Angesichts unserer Tabellensituation können wir dieses Endspiel, zumindest im Vorfeld, gar nicht so richtig genießen. Dazu ist die Ausgangslage in der Punkterunde zu brisant. Dennoch wollen wir mit der aktuell stärksten Formation das bestmögliche Ergebnis erzielen und den Pokal nach Wülfrath holen. Das vor Saisonbeginn ausgegebene Ziel, in die 1. Runde des Niederrheinpokals einzuziehen, haben wir ja schon erreicht“, betont Joscha Weber. Der Coach sagt auch: „Wir brauchen unbedingt ein Erfolgserlebnis, damit wir anschließend mit einem positiven Gefühl in die drei letzten Meisterschaftsspiele gehen können. Kreispokalsieg und Klassenerhalt, das wären wir unserem Vorstand und den treuen Fans eigentlich schuldig.“

Weber fordert vollen Einsatz

Der Übungsleiter nimmt das Team in die Pflicht, fordert, dass seine Jungs, englische Woche hin oder her, alles in die Waagschale werfen: „Die Mannschaft muss sich jetzt zusammenreißen, sich gegen alle Widerstände wehren und den Kopf wieder frei bekommen. Schwere Beine aufgrund zusätzlicher Belastung, das darf keine Ausrede sein.“ Arman Corovic (Knie) und Ahmad Jafari (Oberschenkel) müssen verletzungsbedingt pausieren. Zwischen den Pfosten steht (natürlich) Pokaltorhüter Mika Mrstik. Derweil meldet der FCW mit Vittorio Di Mari (25) einen neuen Spieler vom FC Remscheid fürs defensive Mittelfeld. Dazu die Vertragsverlängerung von Winterzugang Toni Zupo.