2025-12-03T05:51:34.672Z

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Wülfrath ist weiter im Kreispokal vertreten.
Wülfrath ist weiter im Kreispokal vertreten. – Foto: Jacob Kingsley Amuah

1. FC Wülfrath beweist seine Ernsthaftigkeit im Kreispokal

Bei Bezirksligist Türkgücü Velbert setzt sich Landesligist 1. FC Wülfrath souverän mit 2:0 durch. Ein verschossener Elfmeter fällt so nicht ins Gewicht, eine Rote Karte gegen die Gastgeber hingegen schon.

Türkgücü Velbert – 1. FC Wülfrath 0:2 (0:1). Der Kraftaufwand im Achtelfinale des Kreispokals hielt sich in Grenzen. Auch das Thema „Rotation“, denn FCW-Trainer Joscha Weber nahm in der Startelf nur punktuelle Korrekturen vor. Allenfalls die Personalie Beppo Raudino verdient besondere Erwähnung, denn der nominell offensive Außenbahnspieler fand sich in der Startelf auf der ungewohnten Position rechts in der Vierer-Abwehrkette wieder.

Dass Mika Mrstik ein guter Stellvertreter von Stammkeeper Marvin Oberhoff sein würde, war ohnehin zu erwarten. Das bewies der 23-Jährige auch nachhaltig nach gut 70 Spielminuten mit einer klasse Parade bei einem Freistoß der Velberter in die lange Ecke. Die einzig zwingende Torchance des Bezirksliga-Zwölften (Gruppe 2), der durch den Treffer von Saki Xiros früh (12.) in Rückstand geraten war. Der Landesligist hätte nachlegen müssen, doch scheiterte Raudino mit dem an Gian-Luca Bühring verursachten Foulelfmeter (24.) an Schlussmann Jan-Luca Klein.

Türkgücü gerät auch noch in Unterzahl

Negative Auswirkungen auf das von den Gästen durchweg dominant geführte Spiel hatte das indes nicht. Mehr Ballbesitz, phasenweise gutes Gegenpressing, spielerische Vorteile sowieso – der FCW behielt die Kontrolle. Wenngleich die Gegenwehr von Türkgücü nach dem zweiten Gegentor allmählich erlahmte. Was war geschehen? Für das Foul am einschussbereiten Jacob Sami Jawad sah Keeper Klein die Rote Karte (56.). Den Elfer machte Kapitän Maik Bleckmann zur Chefsache – 0:2. Damit war die Partie frühzeitig entschieden.

„Wir waren diesmal um einiges besser als noch in der Runde zuvor, als wir gegen Cronenberg ins Elfmeter-Schießen mussten. Nun gingen die Jungs von Beginn engagiert zur Sache, spulten ihr Pensum solide ab. Am Ende sind wir mit einer souveränen Vorstellung und völlig verdient in die nächste Runde eingezogen und haben bewiesen, dass wir den Pokalwettbewerb sehr ernst nehmen“, resümierte Coach Weber.

1. FC Wülfrath: Mrstik – Raudino, Bleckmann, Corovic (65. Kaneko), Trier, Okkert (65. Ueno), El Boudihi (68. Matsutaka), R. Köhler, Sami Jawad, Bühring (72. Seier), Xiros (57. N. Köhler).

Aufrufe: 06.11.2025, 08:00 Uhr
RP / Elmar RumpAutor