2025-12-17T10:26:01.779Z

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Will den Klassenerhalt schaffen: Trainer Stephan Houben.
Will den Klassenerhalt schaffen: Trainer Stephan Houben. – Foto: Martin Häming

1. FC Viersen holt fleißig neue Spieler

Für die Rückrunde baut der 1. FC Viersen erneut kräftig seinen Kader um. Die Verantwortlichen setzen für den Klassenverbleib vor allem auf Erfahrung. Es kommt unter anderem ein Ex-Nationalspieler.rnrn

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Der 1. FC Viersen steckt in akuter Abstiegsnot und überwintert auf dem vorletzten Tabellenplatz – vier Punkte beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Trotz positiver Tendenzen unter Neu-Trainer Stephan Houben in der zweiten Phase der Hinrunde ist der Weg zum Klassenverbleib noch weit.

Houben hatte entsprechend frühzeitig kundgetan, den Kader anpassen zu wollen. Mit Ende der Hinrunde ist der 1. FC Viersen nun fleißig auf Spieleakquise unterwegs – und investierte bereits in mehrere hochkarätige Akteure aus der Region. Den Anfang machte Kevin Weggen, der als Stammspieler von Oberligist FC Büderich nach Viersen wechselt. Weitere neue Spieler im Viersener Kader sind für die zweite Saisonhälfte Shuremy Felomina, Jordy Mayunga, Leonard Lekaj, Tiago Simoes Correia, Peter Okafor und Tom Wolters.

Starke Transfers

Das interessanteste Profil bringt sicherlich der 30-jährige Felomina mit, der laut Transfermarkt seit 2014 bei elf verschiedenen Vereinen im höherklassigen niederländischen und belgischen Amateurfußball auflief. Zwischen 2012 und 2021 absolvierte er zudem fünf Länderspiele für Curacao, das zuletzt fußballerische Aufmerksamkeit erhielt, da es sich erstmals für die Weltmeisterschaft 2026 qualifizierte und dort in der Vorrunde auf Deutschland trifft. Der 1. FC Viersen beschreibt Felomina als „physisch starken und spielintelligenten Defensivspieler“.

„Schon nach kurzer Trainingszeit war seine große Erfahrung deutlich spürbar – sowohl in seinem Spiel als auch in seiner Art, die Mitspieler zu führen und zu coachen. Er verfügt über Gardemaß für einen Innenverteidiger und gibt unserem Team Struktur, Sicherheit und Präsenz und wird den jungen Spielern im Kader wertvolle Unterstützung bieten“, sagt Houben in einem Vereinsstatement.

Lekaj hat viel erlebt

Einen bekannten Namen in der Region hat gewiss Lekaj, der lange für den 1. FC Mönchengladbach und Union Nettetal in der Landes- und Oberliga spielte. Zuletzt spielte der 35-Jährige je eine Halbserie in der Landesliga für den FC Kosovo und den SC Kapellen. Zusätzlich ist Lekaj in der Baller League tätig. Von 2010 bis 2012 spielte er schon einmal für Viersen.

Vom SV Lürrip, bei dem zur Rückrunde der Großteil der Mannschaft ausgetauscht wird, sicherte sich Viersen die Dienste von Correia, der ebenfalls bereits für die SpVg Odenkirchen, Türkiyemspor Mönchengladbach sowie den Rheydter SV spielte. Correira soll im zentralen und offensiven Bereich das Spiel der Mannschaft beleben. Mit 23 Toren stellt Viersen derzeit zusammen mit Schlusslicht Lürrip die schwächste Offensive der Liga. Das zu beheben, wird auch Aufgabe von Flügelspieler Mayunga, der laut Viersen „Tempo“ und Stärken im „Eins-gegen-Eins“ mitbringt, und Stürmer Okafor, der in der Vorsaison in der Region bei Landesligist Amern spielte.

„Jordy ist ein Spieler mit sehr spannenden Anlagen und großer Dynamik. Seine Schnelligkeit und Mentalität waren beim Training extrem auffallend und passen hervorragend zu unserer Spielidee“, sagt Houben. Okafor kommt aus einer Spielpause. Der 31-Jährige kam in der Saison 2024/25 in Amern zu 18 Einsätzen und fünf Treffern in der Landesliga. Zuvor machte er beim SV Straelen II nachhaltig auf sich aufmerksam: In der Bezirksliga gelangen ihm dort beeindruckende 67 Tore in 78 Partien.

Der 18-jährige Wolters ist hingegen ein Perspektivspieler im Kader. Houben kennt ihn noch aus der gemeinsamen Zeit in der A-Jugend beim FC Wegberg-Beeck.

Aufrufe: 02.1.2026, 23:00 Uhr
Daniel BrickweddeAutor