– Foto: Patrick Carduck
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1. FC Rheinland hat hohe Ziele

Beim 1. FC Rheinland Übach-Palenberg kamen nach der langen Pause mehr als 20 Spieler zu den ersten Trainingseinheiten.

1. FC RHEINLAND ÜBACH-PALENBERG

Die erste „Bewährungsprobe“ gibt es schon an diesem Wochenende; der 1. FC Rheinland ist Ausrichter der Stadtmeisterschaften. Zunächst spielen vier Erstvertretungen; Übach-Boscheln und Frelenberg haben abgesagt. Bei den Zweitvertretungen messen sich fünf zweite Mannschaften (mit Übach-Boscheln II) in einer Runde jeder gegen jeden. Die Rheinländer haben für die neue Saison in der Kreisliga C hohe Ziele.

„Wir hoffen, mit der Truppe aufzusteigen“, sagt Trainer Daniel Madrid. Die Mannschaft hat sich nicht viel verändert, wenn nicht bis zum Abmeldedatum 30. Juni noch Unvorhergesehenes passiert. Aufhören wird Hope Akpanya. „Das ist schade, er ist ein guter Verteidiger“, sagt der Trainer. Außerdem wird Ben Kämmerling aus beruflichen Gründen kürzer treten. Bei maximal einer Trainingseinheit pro Woche steht er aber sonntags der zweiten Mannschaft zur Verfügung. Zwei Spieler rücken aus der A-Junioren-Spielgemeinschaft nach oben. Niklas Baadjou kommt dabei ursprünglich vom VfR Übach-Palenberg. Bereits im Januar wechselten Niklas und Tobias Maaßen von Germania Teveren II zum 1. FC Rheinland. Einen guten Eindruck hinterlässt ein Torwart aus Mali. Die Mannschaft hatte bereits in der sehr kurzen vergangenen Saison ihre Ambitionen unterstrichen. „Wir haben alle vier Spiele gewonnen, es sah gut aus“, blickt Daniel Madrid zurück.

Daran möchte man wieder anknüpfen, auch wenn die Konkurrenz nicht leichter wird. So habe sich Germania Bauchem bei der Erstvertretung verstärkt. Da geht Daniel Madrid auch davon aus, dass die zweite Mannschaft, die mit Rheinland in einer Staffel spielen wird, starken Zuwachs erhalten wird. Abzuwarten bleibe, welche Rolle die SG Kraudorf-Süggerath spielen werde. Der 1. FC Rheinland will aber angesichts der starken Konkurrenz nicht die Staffel mit der eigenen zweiten Mannschaft „tauschen“. Das wäre möglich, weil beide Teams der Kreisliga C angehören. „Das haben wir vor ein paar Jahren getan“, sagt Daniel Madrid. Gebracht hat es gar nichts. „Wir haben lieber ein paar Derbys“, so der Trainer. Zusätzlicher Aspekt: Gegen stärkere Kontrahenten bietet der 1. FC Rheinland auch seine besten Leistungen.

Aufrufe: 02.7.2021, 16:00 Uhr
AZ/ANAutor

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