Georg Gratzl (im Vordergrund) greift beim FC Poppenberg als Co-Spielertrainer an
Georg Gratzl (im Vordergrund) greift beim FC Poppenberg als Co-Spielertrainer an – Foto: Karl-Heinz Hönl

Poppenberg: Georg Gratzl wird Co-Spielertrainer

Der 26-jährige Offensivmann kehrt zu seinem Heimatverein zurück und rückt dort an die Seite von Marco Burmberger

Der FC Poppenberg hat die lange Fußballpause genutzt, um die personellen Weichen für die Spielzeit 2019/2021 zu stellen. Klasse-Keeper Marco Burmberger (39) wird weiterhin als Spielertrainer fungieren, ihm zur Seite wird künftig Georg Gratzl stehen. Das 26-jährige Poppenberger Eigengewächs coacht zuletzt die SG Loh und war zuvor eine Saison spielender Chefanweiser beim Kreisklassisten SG Preying / Tittling II.

"Wir sind mit der gefundenen Lösung absolut zufrieden. Marco leistet hervorragende Arbeit und wird künftig von Georg unterstützt werden. Dass er nach ein paar Jahren den Weg zurück zum FC Poppenberg findet, freut uns natürlich. Er hat seine ersten Erfahrungen als Trainer sammeln können und wird uns auch als Spieler weiterhelfen", sagt FCP-Vorstand Manfred Jakob, der auch noch die eine oder andere Verstärkung an Land ziehen möchte: "Ein Spieler hat uns bereits mündlich zugesagt. Zudem laufen auch noch weitere Gespräche", lässt der ehemalige Bezirksligakicker wissen. Geht es nach Manfred Jakob, sollen Lederer, Früchtl, Wirrer und Kameraden in der Kreisklasse Deggendorf künftig eine bessere Rolle spielen: "In der kommenden Saison möchten wir einen Platz im gesicherten Tabellen-Mittelfeld erreichen. Dementsprechend wollen wir uns auch personell aufstellen."

Dass die Spielzeit 2019/2021 noch ordnungsgemäß zu Ende gebracht werden kann, glaubt der 44-Jährige nicht mehr: "Wenn man die aktuelle Lage zum Maßstab nimmt, ist das kaum mehr vorstellbar. Sollte es aber doch weitergehen, sind wir bereit und überzeugt, auch so am Ende die Liga zu halten. Wir nehmen es, wie es kommt und sind nicht wie andere Vereine, die vor einem Jahr vehement den Abbruch gefordert haben und sich nun darüber aufregen, wenn das wirklich passieren sollte."

1628 Aufrufe1.4.2021, 10:30 Uhr
Thomas SeidlAutor

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