
Die heutige Fortsetzung des 27. Spieltags der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern brachte weitreichende Entscheidungen im Titelrennen und pure Dramatik im Tabellenkeller. Mit leidenschaftlichem Einsatz kämpften die Mannschaften auf den Plätzen der Region, was zu einer Wachablösung an der Tabellenspitze führte.
Vor 200 Zuschauern entwickelte sich eine fesselnde Begegnung zwischen dem SV Warnemünde und dem FC Förderkader Rene Schneider. Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen früh in Führung. In der 9. Minute erzielte Pepe Maluch das Tor zur 1:0-Führung für den SV Warnemünde. Die Gäste steckten jedoch nicht auf und drängten in der Schlussphase auf den Ausgleich. Luca Schwarze markierte in der 84. Minute den Treffer zum 1:1.
Die Ereignisse auf dem Platz überschlugen sich in den Schlussminuten, als Maurice Schah-Sedi vom SV Warnemünde in der 90. Minute die Rote Karte sah. In der zehnten Minute der Nachspielzeit, der Minute 90.+10, entschied Erik Ahrens die Partie per Foulelfmeter mit dem Tor zum 1:2-Endstand für den Förderkader. Kurz vor dem Abpfiff schwächten sich die Hausherren ein weiteres Mal, als Lukas Werner in der 99. Minute mit einer Gelb-Roten Karte vorzeitig den Platz verlassen musste.
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Ein emotionales Spitzenspiel erlebten die 209 Zuschauer zwischen dem Malchower SV 90 und dem FC Schönberg 95. Die Gäste erwischten einen Traumstart, als Salyvan Schmidt die Schönberger bereits in der 1. Minute mit dem Treffer zum 0:1 in Führung brachte. Die Malchower zeigten sich vom frühen Rückstand jedoch unbeeindruckt, mussten allerdings bis tief in die zweite Halbzeit warten, ehe die Aufholjagd belohnt wurde.
Ben Grotian leitete die Wende in der 69. Minute mit dem Tor zum 1:1-Ausgleich ein. Nur wenige Minuten später war die Partie komplett gedreht, als Luca Egon Frehse in der 73. Minute den Treffer zum 2:1-Endstand markierte.

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In einer von hoher Intensität geprägten Partie vor 60 Zuschauern sicherte sich der FSV Kühlungsborn einenHeimerfolg gegen den Greifswalder FC II. Bereits in der 2. Minute brachte Garry Emmanuel Onyejelem die Heimmannschaft mit 1:0 in Führung. Tim Schmitt baute den Vorsprung in der 12. Minute auf 2:0 aus, ehe erneut Garry Emmanuel Onyejelem in der 24. Minute mit dem Treffer zum 3:0 für klare Verhältnisse sorgte. Im zweiten Durchgang verwaltete Kühlungsborn den Vorsprung geschickt. Den Gästen gelang in der Folge lediglich noch der Ehrentreffer, als Niclas Kersten Gleisner in der 54. Minute das Tor zum 3:1-Endstand erzielte.
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Eine Machtdemonstration lieferte der 1. FC Neubrandenburg 04 vor 50 Zuschauern beim SV Hafen Rostock 1961 ab. Dennis Kühl eröffnete den Torreigen in der 31. Minute mit dem Treffer zum 0:1. Kurz vor dem Pausenpfiff, in der 43. Minute, erhöhte Joel-Patrice Lisch auf 0:2 und sorgte damit bereits für eine Vorentscheidung. Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Gäste das Tempo hoch: Lennard Fassinger schraubte das Ergebnis in der 56. Minute auf 0:3. Den Schlusspunkt setzte schließlich Daniel Nawotke, der in der 75. Minute einen Foulelfmeter zum 0:4-Endstand verwandelte.
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Vor 96 Zuschauern erlebte der favorisierte FC Mecklenburg Schwerin beim Rostocker FC einen herben Dämpfer. Nico Zapel erzielte in der 33. Minute das Tor zur 0:1-Führung für den FC Mecklenburg Schwerin. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren mit viel Elan zurück, als Karim Ben-Cadi in der 49. Minute den Ausgleich zum 1:1 markierte. In der Schlussphase spitzen sich die Ereignisse hochemotional zu: Michal Lopatynski brachte den Rostocker FC in der 84. Minute mit 2:1 in Front und ließ die Sensation greifbar nahe wirken. Die Schweriner retteten jedoch kurz vor dem Ende zumindest einen Zähler, als Nelson Mandela Mbouhom in der 88. Minute einen Foulelfmeter zum 2:2-Endstand verwandelte.
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Ein bis zum Schlusspfiff dramatisches Kellerduell erlebten die 132 Zuschauer in der Partie des Güstrower SC 09 gegen den MSV Pampow. In der 60. Minute erlöste Johannes Ernst die mitgereisten Fans und brachte den MSV Pampow mit 0:1 in Führung. Die Güstrower bewiesen jedoch Moral und drängten leidenschaftlich auf den Ausgleich, der schließlich in der 81. Minute durch das Tor von Jonas Reister zum 1:1 gelang. Die Freude der Hausherren währte allerdings nur kurz, denn nur zwei Minuten später, in der 83. Minute, schlug der MSV Pampow eiskalt zurück: Erneut war es Johannes Ernst, der mit dem Treffer zum 1:2 den viel umjubelten Endstand markierte.
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Der SV Pastow geht als solider Tabellenvierter nur zwei Tage nach dem Landespokalfinale in diese Partie, musste aber zuletzt unter Trainer Heiner Bittorf eine unerwartet deutliche Niederlage gegen den abstiegsbedrohten MSV Pampow hinnehmen. Der neuntplatzierte Penzliner SV von Trainer Alexander Migeod blieb am vergangenen Spieltag ebenfalls punktlos, als man gegen das Spitzenteam Malchower SV 90 nur knapp verlor.
Für beide Mannschaften geht es im gesicherten Bereich der Tabelle nun vor allem darum, nach den jüngsten Dämpfern wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Das Hinspiel entschied Pastow nach einem turbulenten Spielverlauf, bei dem man einen frühen Rückstand drehte, den Ausgleich kassierte und kurz vor dem Abpfiff doch noch den Siegtreffer markierte, für sich.
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