
Der 15. Spieltag der Regionalliga Nordost endete heute mit einem Pflichtsieg für den 1. FC Magdeburg II. Gegen den Tabellenletzten FC Hertha 03 Zehlendorf taten sich die Gastgeber lange schwer, gewannen am Ende aber knapp mit 1:0.
Der 1. FC Magdeburg II hat mit einem 1:0 gegen Hertha 03 Zehlendorf einen wichtigen Heimsieg eingefahren. In einer zähen Partie sorgte Robert Leipertz in der 38. Minute für das Tor des Tages. Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber auf die Entscheidung. In der 57. Minute bot sich die große Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen, doch Nick Meier scheiterte mit einem Foulelfmeter an Torwart Alexios Dedidis. Zehlendorf hielt kämpferisch dagegen.
Der Hallesche FC hat beim 2:2 gegen den SV Babelsberg 03 einen späten Punkt gerettet. Nach torloser erster Hälfte sorgte George Didoss in der 53. Minute für die Gästeführung. Halle antwortete durch Malek Fakhro, der in der 64. Minute zum 1:1 traf. Doch Babelsberg blieb gefährlich: Alexander Leon Georgiadi brachte die Gäste in der 76. Minute erneut in Front. Nur wenige Minuten später glich Fakhro mit seinem zweiten Treffer (81.) aus. Halle kämpfte leidenschaftlich, musste sich am Ende aber mit einem Punkt begnügen. Babelsberg präsentierte sich stark verbessert nach dem 2:5 gegen Preussen und zeigte Moral.
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In einem intensiven Spiel setzte sich Jena beim BFC Dynamo mit 3:2 durch – und das nach einem 0:1-Rückstand. Joey Breitfeld brachte die Berliner in der 40. Minute in Führung, doch Maxim Hessel glich kurz vor der Pause (45.) aus. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste das Kommando. Kevin Lankford traf in der 57. Minute, Kay Seidemann erhöhte sechs Minuten später auf 3:1. Dabei hätte Jena sogar früher klar führen können, doch Sören Reddemann scheiterte mit einem Handelfmeter an Nicolas Ortegel. Der BFC Dynamo kam durch Jan Shcherbakovski (74.) nochmal heran, der aber kurz vor Schluss Gelb-Rot sah (88.).
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Chemnitz und Altglienicke lieferten sich ein temporeiches 2:2-Unentschieden. Jonas Saliger brachte die Gäste früh in Führung (14.), ehe Maurizio Grimaldi die Partie mit Treffern in der 50. und 57. Minute drehte. Altglienicke schlug jedoch zurück: Erneut war es Saliger, der in der 65. Minute ausglich. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung.
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In einer taktisch geprägten Partie setzte sich Hertha BSC II mit 1:0 in Luckenwalde durch. Selim Telib erzielte direkt nach der Pause in der 46. Minute das Tor des Tages. Luckenwalde fand nach dem Rückstand keine Antwort und verpasste es, den Heimvorteil zu nutzen. Die Berliner dagegen bestätigten ihren Aufwärtstrend nach dem Sieg über Halle und kletterten weiter aus der Gefahrenzone.
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Der FC Rot-Weiß Erfurt hat sich nach einer schwachen ersten Halbzeit zurückgekämpft und gegen den FSV Zwickau ein 2:2 erzwungen. Die Gäste aus Sachsen zeigten in den ersten 45 Minuten eine beeindruckende Vorstellung und gingen durch Daniel Haubner in der 38. Minute verdient in Führung. Noch vor der Pause legte Lukas Eixler in der 44. Minute das 2:0 nach – die mitgereisten Zwickauer Fans durften vom Auswärtssieg träumen.
Nach dem Seitenwechsel jedoch kam Erfurt mit neuer Energie aus der Kabine. Stanislav Fehler verkürzte in der 50. Minute auf 1:2 und brachte damit die Thüringer zurück ins Spiel. In der Schlussphase belohnte sich Rot-Weiß für den hohen Aufwand: Sejdo Durakov traf in der 80. Minute zum 2:2-Endstand.
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Im Kellerduell zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem ZFC Meuselwitz setzte sich die abgezocktere Mannschaft durch. Der ZFC siegte mit 2:0 und feierte damit einen wertvollen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt. Andy Trübenbach avancierte dabei zum Mann des Spiels. In der 23. Minute verwandelte er einen Foulelfmeter sicher zur Führung, und zwölf Minuten später legte er mit seinem zweiten Treffer nach. Chemie fand über 90 Minuten kaum Mittel, um den kompakten Gegner in Bedrängnis zu bringen.
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Der Greifswalder FC hat im Abstiegskampf ein wichtiges Lebenszeichen gesetzt. Beim 2:1 gegen den FC Eilenburg drehte die Mannschaft die Partie nach einem Rückstand und feierte den dritten Saisonsieg. Eilenburg ging in der 31. Minute durch Jeronimo Mattmüller in Führung und durfte kurzzeitig auf einen Befreiungsschlag hoffen. Doch kurz vor der Pause verwandelte Soufian Benyamina in der 45. Minute einen Foulelfmeter zum Ausgleich. Nach Wiederanpfiff sorgte Osman Atilgan in der 51. Minute für das 2:1 – ein Treffer, der das Spiel endgültig drehte.
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Eine große Überraschung gelang Aufsteiger BFC Preussen. Die Berliner bezwangen Tabellenführer Lok Leipzig mit 2:0 und setzten damit ein Ausrufezeichen. In einer intensiven Partie erzielte Preussen kurz vor der Pause das 1:0: Philip Fontein traf in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2) zur Führung. Lok Leipzig drängte in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich, blieb jedoch immer wieder an der kompakten Preussen-Abwehr hängen. In der Nachspielzeit machte Phil Butendeich in der 90.+6 Minute mit dem 2:0 alles klar.
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