Erik Durm (rechts) spielte zuletzt für Eintracht Frankurt.
Erik Durm (rechts) spielte zuletzt für Eintracht Frankurt. – Foto: Dominik Claus

Kaiserslautern sichert sich die Dienste von Weltmeister Erik Durm

Durm kommt vom Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt.

Der 1. FC Kaiserslautern hat einen prominenten Namen an den Betzenberg geholt. Der Weltmeister von 2014 Erik Durm wechselt von Eintracht Frankfurt zu den "Roten Teufeln". Das gab der Verein am Anfang dieser Woche bekannt.

Der 30-jährige kann bisher auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Bei der SG Rieschweiler began er das Fußballspielen, ehe er den Schritt in die Nachwuchsleistungszentren vom 1. FC Saarbrücken und von Mainz 05 wagte. 2012/13 zog es in zur Reserve von Borussia Dortmund, wo er überzeugen konnte und nach nur einem Jahr schon den Sprung in den Bundesligakader des BVB schaffte. 2018 ging es für ihn in nach England in die Premier League zu Huddersfield Town, bevor er zurück nach Deutschland zur Eintracht wechselte.

Zu seinen Erfolgen zählen der Gewinn des DFB-Pokals 2017, die Weltmeisterschaft 2014 und der Europa-League-Sieg mit Frankfurt in der vergangenen Spielzeit. Insgesamt stand Durm 101-Mal in der Bundesliga, 15-Mal in der Champions League, sieben Mal in der Europa League, 17-Mal im DFB-Pokal und 27-Mal in der Premier League auf dem Platz.

Diese Erfahrung soll nun dem 1. FC Kaiserslautern weiterhelfen, sagt auch Geschäftsführer Sport Thomas Hengen in einer Pressemitteilung: „Wir freuen uns, mit Erik Durm einen Spieler verpflichten zu können, der nicht nur Qualität und Erfahrung mitbringt, sondern auch sehr variabel und auf allen Positionen auf der Außenbahn einsetzbar ist. Trotz seiner Erfolge hat er immer noch Ambitionen und aufgrund seiner Herkunft eine hohe Identifikation mit dem FCK.“

Auch Durm selbst freut sich auf seinen neuen Arbeitgeber, für welchen er schon lange Sympathie empfindet: „Auch wenn ich noch nie für den FCK gespielt habe, für mich fühlt es sich an wie nach Hause zu kommen. Der FCK war damals der Grund, warum ich angefangen habe Fußball zu spielen. Ich war früher mit meinen Eltern immer auf dem Betze und habe die Sympathie für den Verein nie verloren. Ich weiß, was der FCK den Menschen hier bedeutet und werde alles dafür geben, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen.“

Aufrufe: 022.6.2022, 13:40 Uhr
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