
Die Brandenburgliga steuert nach den heutigen Spielen vom 22. Spieltag auf ein dramatisches Saisonfinale zu. Während der Tabellenführer in der Fremde wertvolle Punkte liegen ließ, nutzte der erste Verfolger die Gunst der Stunde, um den Rückstand auf Schlagdistanz zu verkürzen. Auch im Tabellenkeller sorgten leidenschaftliche Aufholjagden und späte Treffer für eine spürbare Veränderung der Gemütslagen bei den beteiligten Vereinen.
In einer von taktischer Disziplin und hoher Intensität geprägten ersten Halbzeit schien der FSV Union Fürstenwalde den BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow bereits vorzeitig besiegt zu haben. Die Gastgeber kontrollierten das Geschehen und münzten ihre Überlegenheit konsequent in Zählbares um. Den Torreigen eröffnete Dennis Paul in der 36. Minute mit dem Treffer zum 1:0. Nur sechs Minuten später war es erneut Dennis Paul, der in der 42. Minute auf 2:0 erhöhte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+1) sorgte Ingo Wunderlich mit dem 3:0 für eine vermeintlich uneinholbare Führung.
Doch die Moral der Gäste blieb ungebrochen. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel leitete Julian Pfützner in der 46. Minute mit dem Tor zum 3:1 die Aufholjagd ein. Blankenfelde-Mahlow agierte fortan mutiger und setzte die Fürstenwalder Defensive unter Druck, während die Unioner um Stabilität bemüht waren. Erst in der 89. Minute gelang Timo Rehfeldt der Anschlusstreffer zum 3:2, was für eine dramatische Endphase sorgte. Am Ende rettete Fürstenwalde den knappen Vorsprung über die Zeit.
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Der 1. FC Frankfurt nutzte vor 240 Zuschauern die Chance, den Rückstand auf den Tabellenführer zu verkürzen. Gegen den Brandenburger SC Süd 05 mussten die Fans an der Oder jedoch lange auf den erlösenden Torjubel warten. In der 84. Minute war es Sebastian Lawrenz, der einen Foulelfmeter sicher zum 1:0 verwandelte. Nur vier Minuten später, in der 88. Minute, sorgte Danny Mank mit dem 2:0 für die endgültige Entscheidung.
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Ein spektakuläres Spiel boten der TuS 1896 Sachsenhausen und der SV Altlüdersdorf den 286 anwesenden Zuschauern. Nach einer Stunde ohne Torerfolg platzte der Knoten bei den Hausherren gewaltig. Jan-Paul Platte avancierte zum überragenden Akteur, indem er innerhalb von nur sieben Minuten einen Hattrick erzielte: Er traf in der 60., 64. und 67. Minute zur 3:0-Führung. Inmitten dieses Laufs sah Kelvin Adomah vom SV Altlüdersdorf in der 64. Minute die Rote Karte. Die Gäste bewiesen trotz Unterzahl Moral und verkürzten durch David Waclawczyk in der 69. Minute sowie durch Finn Wozniak per Foulelfmeter in der 77. Minute auf 3:2. In der Nachspielzeit machte jedoch Andor Müller mit einem Doppelschlag in der 92. und 94. Minute zum 5:2-Endstand alles klar.
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In einer defensiv geprägten Partie vor 71 Zuschauern musste der Tabellenführer MSV 1919 Neuruppin einen Rückschlag im Titelrennen hinnehmen. Gegen einen diszipliniert auftretenden Werderaner FC Viktoria 1920 fanden die Neuruppiner kein Mittel, um die Abwehr zu knacken. Neuruppin bleibt zwar mit 47 Punkten an der Spitze, spürt aber nun den Atem des Verfolgers aus Frankfurt deutlicher im Nacken.
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Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die 141 Zuschauer in Ahrensfelde. Der Oberliga-Absteiger SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde ging unmittelbar vor dem Pausenpfiff in der 45. Minute durch Manuel Schmiedebach mit 1:0 in Führung. Im zweiten Durchgang drehten die Gäste vom SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf jedoch die Partie: Zunächst traf Raif Yaman in der 63. Minute zum Ausgleich, bevor Flavio Rodrigo Magalhaes Carvalho in der 77. Minute das 1:2 erzielte. In einer dramatischen Schlussphase rettete erneut Manuel Schmiedebach seinem Team in der 90. Minute per Handelfmeter das 2:2-Unentschieden.
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Der Oberliga-Absteiger Ludwigsfelder FC feierte vor 133 Zuschauern einen wichtigen Heimsieg gegen die TSG Einheit Bernau. Nach einer torlosen ersten Halbzeit erlöste Lennard Quanz die Gastgeber in der 60. Minute mit dem Führungstreffer zum 1:0. Die Entscheidung in dieser umkämpften Partie fiel in der 83. Minute, als Romario Hartwig zum 2:0-Endstand traf.
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In einer kampfbetonten Begegnung vor 335 Zuschauern gelang es weder der BSG Stahl Brandenburg noch dem Oranienburger FC Eintracht 1901, den entscheidenden Treffer zu setzen. Trotz intensiver Bemühungen beider Seiten blieb es am Ende beim torlosen Unentschieden.
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Vor 130 Zuschauern entwickelte sich ein torreiches und wechselhaftes Duell, in dem die Gäste am Ende die Oberhand behielten. Den Torreigen für den SV Germania 90 Schöneiche eröffnete Deniz Citlak bereits in der 11. Minute. Der SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen antwortete jedoch prompt durch Moses Chuks Njoku, der in der 16. Minute den Ausgleich markierte. Noch vor der Pause brachte Aaron Marcel Weber Schöneiche in der 36. Minute erneut in Führung. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Miersdorf zurück und kam durch Nick Ebert in der 59. Minute zum 2:2. In der Schlussphase bewies Germania jedoch den längeren Atem: Vincent Lipp erzielte in der 84. Minute das 2:3, bevor erneut Aaron Marcel Weber in der 87. Minute mit dem 2:4 den Endstand besiegelte.
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