
Die Brandenburgliga erlebte am heutigen 26. Spieltag ein historisches Beben an der Tabellenspitze. Mit emotionalen Duellen, packenden Aufholjagden und einem dramatischen Führungswechsel wurden die Karten im Titelrennen sowie im Abstiegskampf völlig neu gemischt.
Vor 541 Zuschauern musste der bisherige Spitzenreiter MSV 1919 Neuruppin einen herben Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft hinnehmen. Gegen den ambitionierten Aufsteiger BSG Stahl Brandenburg fanden die Hausherren kein Durchkommen. Die Torfolge begann im ersten Durchgang: Sebastian Hoyer brachte die Brandenburger in der 31. Minute mit 0:1 in Führung. Neuruppin drängte im Anschluss auf den Ausgleich, doch die Entscheidung herbeizuführen gelang den Gästen. Ben Dayan Bleiß markierte in der 87. Minute den Treffer zum 0:2-Endstand.
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Ein dramatisches Finish erlebten die 122 Zuschauer beim Aufeinandertreffen des Aufsteigers SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen und dem favorisierten Brandenburger SC Süd 05. In der Torfolge gingen die Hausherren durch Ingmar Thede Rosenboldt in der 14. Minute mit 1:0 in Führung. Die Brandenburger kamen im zweiten Durchgang durch Can Cinar in der 53. Minute zum 1:1-Ausgleich. Als Moses Chuks Njoku in der 73. Minute das 2:1 für Miersdorf/Zeuthen erzielte, sah alles nach einem Heimsieg aus. Doch in der Schlussminute rettete Joel Maurice Fels den Gästen in der 90. Minute mit dem Treffer zum 2:2-Endstand noch einen Punkt.
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Der Oberliga-Absteiger SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde feierte vor 94 Zuschauern einen souveränen Heimsieg und festigt damit seinen Platz im oberen Tabellendrittel. Die Torfolge spiegelte die Dominanz der Gastgeber wider: Blenard Colaki traf bereits in der 5. Minute zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Dmytro Kostusev in der 56. Minute auf 2:0. Dem SV Altlüdersdorf gelang durch David Waclawczyk in der 72. Minute zwar der Anschlusstreffer zum 2:1, doch Ahrensfelde konterte eiskalt. Justin Berger erzielte in der 81. Minute das 3:1, bevor abermals Blenard Colaki in der 83. Minute mit dem 4:1 den Schlusspunkt setzte.
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Im Kellerduell vor 195 Zuschauern behielt der Oberliga-Absteiger Ludwigsfelder FC in einer abwechslungsreichen Partie die Oberhand. Die Torfolge begann mit der Führung der Hausherren durch Brian Blisse in der 24. Minute. Die Gäste vom BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow drehten das Spiel jedoch vorübergehend, als David Nieland erst in der 37. Minute einen Foulelfmeter zum 1:1 verwandelte und kurz nach der Pause in der 47. Minute das 1:2 nachlegte. Ludwigsfelde zeigte sich unbeeindruckt: Kaloyan Atanasov glich in der 54. Minute zum 2:2 aus, Romario Hartwig stellte in der 59. Minute auf 3:2, und Lennard Quanz besiegelte in der 74. Minute den 4:2-Endstand.
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Großer Jubel herrschte an der Oder, wo der 1. FC Frankfurt vor 145 Zuschauern die Gunst der Stunde nutzte und die Tabellenführung übernahm. Gegen den Werderaner FC Viktoria 1920 gaben sich die Frankfurter keine Blöße, auch wenn die Tore erst in der zweiten Halbzeit fielen. Unmittelbar nach Wiederanpfiff eröffnete Steven Scharlei in der 46. Minute die Torfolge mit dem 1:0. Marcel Georgi baute die Führung in der 63. Minute auf 2:0 aus, ehe Lukas Schmidt in der 75. Minute mit dem Treffer zum 3:0 alles klar machte.
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Vor 137 Zuschauern musste der TuS 1896 Sachsenhausen eine schmerzhafte Heimniederlage gegen den FSV Union Fürstenwalde einstecken. Die Gäste erwischten den besseren Start in die Torfolge, als Dennis Paul bereits in der 8. Minute zum 0:1 traf. Sachsenhausen bewies jedoch Moral und kam durch Jan-Paul Platte in der 22. Minute zum 1:1-Ausgleich. Im zweiten Durchgang avancierte Dennis Paul zum alles überragenden Akteur auf dem Platz: Mit seinen weiteren Treffern in der 60. Minute zum 1:2 und in der 70. Minute zum 1:3-Endstand entschied er die Begegnung im Alleingang.
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Im Kampf um den Klassenerhalt feierte der SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf vor 87 Zuschauern einen minimalistischen, aber überaus wertvollen Heimsieg. Gegen den favorisierten Oranienburger FC Eintracht 1901 stand die Defensive der Gastgeber stabil. Das einzige Tor der Partie und damit die Torfolge zum 1:0-Endstand besorgte Ricardo Hantschke in der 34. Minute.
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Ein denkwürdiges und torreiches Unentschieden erlebten die 54 Zuschauer bei der TSG Einheit Bernau. Die Begegnung gegen den SV Germania 90 Schöneiche bot eine außergewöhnliche erste Halbzeit, in der die Torfolge erst tief in der Nachspielzeit eröffnet wurde. Molimi Eyambe Opeh traf in der 37. Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum 1:0 für Bernau. Nur wenig später, in der 43. Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte, glich Deniz Citlak zum 1:1 aus. Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste in Führung, als Florian Schulte in der 60. Minute das 1:2 erzielte. Die Hausherren antworteten durch Frederick Fiebig, der in der 70. Minute zum 2:2 ausglich. In der Schlussphase überschlugen sich die Ereignisse: Erneut brachte Deniz Citlak die Germania in der 84. Minute mit 2:3 in Front, doch Ksawier Mlynski rettete Bernau in der dritten Minute der Nachspielzeit (90.+3) mit dem Tor zum 3:3 einen Zähler.
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