
Am Ende traten die Blau-Weißen die Heimreise zwar mit leeren Händen da, aber die Art und Weise des Punktverlustes machte Hoffnung.
BERICHT von Adi Volbert // SV BW '90 Neustadt/Orla
Trainer Jürgen Walther fand deutliche Worte in der Pause und fordert mehr Mut beim Auftreten in Hälfte zwei. Die Worte kamen offensichtlich im Team an. Der Auftritt in Hälfte zwei war dann wesentlich couragierter. Mit Wiederbeginn kamen dann, die über der Woche kränkelnden, Robin Lee Engler und Josia Walther brachten mehr Möglichkeiten ins Neustädter Spiel. Arnstadt blieb gefährlich, aber Dominanz der ersten Hälfte war nicht mehr vorhanden. Die Riesenmöglichkeit dann zum Ausgleich kreieren die Gebrüder Walther. Elia bricht auf der rechten Seite durch und bedient seinen mitgelaufenen Bruder Josia, der allein vor Torhüter Knoll auftaucht, aber der Torhüter entschärft aus kurzer Distanz mit einer Glanzparade die Möglichkeit (59.). Jonas Wahl setzt sich auf der rechten Seite durch, aber sein Abschluss landet erneut in den Armen von Torhüter Knoll (70.). In den letzten 20 Minuten stemmt sich die Walther-Elf gegen die drohende Niederlage. Maxim Engler erkämpft sich auf der rechten Seite den Ball spielt in den Strafraum, wo Peter Wittwer das kurze untere Eck anvisiert, aber auch hier ist Knoll zur Stelle und verhindert den Einschlag (88.). In der Nachspielzeit setzt sich wieder Peter Wittwer auf der linken Seite durch und bedient Franz Wietasch, der überraschend freistehend das Spielgerät aus acht Metern knapp über den Querbalken jagt, als ins Gehäuse.
Fazit: So blieb es bei der knappen Niederlage der Blau-Weißen am Obertunk, die bis zum Schluss um einen Punkt in Arnstadt kämpften, aber der bestens aufgelegte Torhüter des SVA, Julian Knoll war an diesem Tag unüberwindbar.
Am nächsten Spieltag kommen dann die Saalfelder an die Orla, die alle ihre Rückrundenspiele siegreich gestalten konnten. Die nächste schwere Aufgabe. Adiv
BW-Trainer Jürgen Walther resümiert nach dem Spiel: „Die Moral in der Truppe stimmt. Mit einem relativ bescheidenem Spiel war hier heute deutlich mehr möglich. Es war nicht unsere allerbeste Leistung, haben uns aber in der 2. Hälfte, gerade zum Ende heraus deutlich gesteigert, sind körperlicher geworden, hatten dann wieder Selbstvertrauen und erarbeiten uns Chancen, haben nach hinten gut gearbeitet. Mit einem seltsam komischen Spiel war hier deutlich mehr drin.“