Nach zwei Monaten: Lichtenberg 47 kann noch gewinnen
Montag 28.10.19 06:42 Uhr|Autor: FuPa Berlin / mp760
Niklas Wollert hatte Sekunden vor dem Foto den Elfmeter in der Nachspielzeit pariert und damit den Sieg gegen die VSG festgehalten. Foto: Anne Gründer

Nach zwei Monaten: Lichtenberg 47 kann noch gewinnen

MIT GALERIE: ein parierter Elfmeter in der Nachspielzeit sichert drei Punkte gegen die VSG Altglienicke
Lichtenberg 47 kann erleichtert in die kurze Trainingswoche gehen: die drei Punkte blieben beim letzten "echten" Heimspiel in diesem Jahr im heimischen Hans-Zoschke Stadion.


Die Arena in Lichtenberg wird wegen Baumaßnahmen für die kommenden Wochen gesperrt. Die Heimspiele gegen Erfurt, Cottbus und Auerbach tragen die 47er im Poststadion aus. Genügend Ansporn also, den Favoriten aus Altglienicke zu ärgern und seinerseits den ersten Dreier nach gut knapp zwei Monaten, am 24.08.2019 wurde Wacker Nordhausen mit 5:1 nach Hause geschickt, einzufahren.

Der Gastgeber wollte hinten sicher stehen und schnell umschalten. Diese Vorgabe setzte das Team bereits nach acht Minuten gut um und ging durch Christian Gawe in Führung. Altglienicke fiel nach dem Rückstand nicht sonderlich viel ein, sodass sich das Geschehen vermehrt zwischen den Strafräumen abspielte.


GALERIE SV Lichtenberg 47 - VSG Altglienicke

Tony Schmidt und Tom Scheffler erzwangen die einzigen beiden Torchancen der Gäste, welche jedoch über den Gasten bzw. in einem Abwehrbein landeten. Auf der anderen Seite hatte Kulecki eine Minute vor dem Pausenpfiff einen Riesen auf dem Fuß, scheiterte aber am Schlussmann der VSG.

Mit einem Doppelwechsel kam Altglienicke aus der Pause, nennenswerte Torchancen blieben trotzdem Mangelware. Lichtenberg blieb stets gefährlich, die Torchancen blieben aber auch hier rar. Es musste als ein Elfmeter herhalten, um das zweite Tor des Tages zu erzielen. Kapitän David Hollwitz ließ sich nicht zweimal bitten und schoss den Ball in die Maschen.

Die VSG antwortete mit wütenden Angriffen und wollte den Anschlusstreffer erzwingen. Zehn Minuten nach dem 2:0 zeigte der Schiedsrichter dann erneut auf den Punkt, diesmal aber auf der anderen Seite. Mit einem platzierten Schuss sorgte Tugay Uzan nochmal für eine spannende Schlussphase in Lichtenberg.

Das Team von Uwe Lehmann verteidigte mit Mann und Maus, konnte die Konterchancen aber nicht mehr gekonnt ausspielen. Eine Unaufmerksamkeit in der Nachspielzeit ließ den Schiedsrichter keine Chance, er zeigte zum dritten Mal in dieser Partie auf den Punkt. Erneut hieß das Duell Uzan gegen Wollert, doch diesmal war der Keeper der Matchwinner. Mit seiner Parade hielt er den Sieg und die drei Punkte fest.


Tabelle
1. Lok Leipzig 2219 47
2. Altglienicke 2328 47
3. FC Energie (Ab) 2321 45
4. FSV Union 2413 40
5. Hertha BSC II 2317 38
6. BFC Dynamo 236 37
7. Berliner AK 2212 33
8. FC Viktoria 213 29
9. Auerbach 22-9 29
10. Meuselwitz 22-6 25
11. Lichtenberg (Auf) 22-9 25
12. BSG Chemie (Auf) 23-6 23
13. Rathenow 23-28 20
14. Halberstadt 23-16 19
15. Babelsberg 22-16 17
16. BFV 08 20-37 11
17. Nordhausen zg. * 208 19
18. Erfurt zg. 00 0
* FSV Wacker Nordhausen zg.: 9 Punkte Abzug
Wertung gemäß Quotientenregel: Erreichte Punkte dividiert durch absolvierte Spiele
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