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Dienstag 16.05.17 16:15 Uhr|Autor: RP / Christos Pasvantis261
F: Sarah Akkaya-Foest

Angreifer hofft nach Doppelpack auf weitere Tore für Amern

Max Gotzen hat mit den VSF in der Landesliga gegen die Reserve des TSV Meerbusch einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib gemacht.
Als Dennis Sobisz nach der Pleite in Monheim nacht acht sieglosen Spielen in der Landesliga als Trainer der VSF Amern zurücktrat, war auch Max Gotzen geplättet. "Das kam echt überraschend", findet der Stürmer, "er war ja über 20 Jahre im Verein und hat immer alles für uns gegeben. Ich persönlich halte das für eine super mutige Entscheidung."

Unter Sobisz' Vorgänger und Nachfolger Rainer Bruse, der die VSF vor sechs Jahren erst in die Landesliga geführt hatte, gelang mit dem 3:1-Heimsieg gegen den TSV Meerbusch II nun der Befreiungsschlag - sowohl für den Verein als auch für Doppelpacker Gotzen. "Rainer hat viel mit uns gesprochen und uns den Kopf freigewaschen. Wir hatten am Sonntag auf jeden Fall wieder mehr Spielwitz und Freude." Für Gotzen waren es erst die Saisontore vier und fünf, als er nach dem frühen Führungstor von Michel Busen (3.) zuschlug (14./44.). "Für mich persönlich war das natürlich auch gut. Aber ich will mich da gerade in unserer Situation jetzt nicht in den Mittelpunkt stellen", sagt der 24-Jährige. Denn bei den Amernern gab es in dieser Partie mehrere besondere Geschichten.

So machte etwa Tobias Bruse im Mittelfeld ausgerechnet beim Comeback seines Vaters an der Seitenlinie eine überragende Partie, und in der Abwehr zeigten die von Bruse reaktivierten Nico Oelsner und Baris Akkaya starke Leistungen. Dennoch waren Gotzens Treffer etwas Besonderes, waren sie doch gleichbedeutend mit dem fast sicheren Klassenverbleib. "Es ist schön, dass ich meinen Beitrag leisten kann. In den letzten Jahren war ich leider viel verletzt", erklärt Gotzen.

In der Vorsaison war es ein Leistenbruch, davor ein mehrfacher Bänderriss und davor eine Krankheit, die ihn jeweils länger aus der Bahn warfen. In einem Alter, in dem ein junger Fußballer vor allem Spielpraxis braucht, nicht gerade förderlich. So traf Gotzen in seinen ersten drei Jahren im Amern nur insgesamt siebenmal. "Das wirft einen immer wieder zurück. Aber ich habe versucht, mich jedes mal aufs neue heranzukämpfen", sagt er. Tore seien trotz seiner offensiven Rolle ohnehin nicht seine größte Stärke: "Für meinen Abschluss bin ich eigentlich in den letzten Jahren nicht bekannt gewesen.

Dafür bin ich, glaube ich, relativ spielstark, will flach angespielt werden und die Bälle halten. Das ist gerade in unserem System mit Dreierkette und nur einer Spitze ja auch wichtig." Dennoch dürften es in den letzten Spielen jetzt gerne noch mehr Tore sein: "Wenn du in den Fluss kommst, Spielpraxis hast und dann auch ein, zweimal triffst, ist das gut fürs Selbstvertrauen. Ich hoffe, dass da jetzt noch ein bisschen was dazu kommt."

 
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