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Montag 13.11.17 16:16 Uhr |Autor: VfL Rhede 142

Rhede kassiert 0:2-Niederlage am Bresserberg

Der VfL Rhede kassierte im Gastspiel beim 1. FC Kleve die vierte Niederlage in Serie und muss den Blick in naher Zukunft vorerst eher nach unten richten.
Auf dem ehrwürdigen Bresserberg setzte es für die Elf von Sebastian Hufe eine 0:2-Auswärtsniederlage, die nach Aussage von Hufe selbst, insbesondere aufgrund einer schwachen ersten Hälfte in Ordnung geht.

Vor dem Spiel beim Titelaspiranten hatte sich die angespannte personelle Lage nur unwesentlich verbessert. Mit Meikel Junker (Schulterverletzung), Tobias Keil (Kreuzbandriss), Robin Ring (Fuß-OP) und Marcel Fernandez (Bänderriss) fehlten weiterhin vier Langzeitverletzte. Yannik Oenning setzt letztmalig seine Rotsperre aus dem Wesel-Spiel ab. Und auch Marvin Bölting musste wegen  muskulärer Probleme passen. Der soeben erst genesende Steffen Heller sammelte in der Reserve Praxis, wo auch Geronimo Ueffing zum Einsatz kam. Und eben aufgrund dieser Lage entschied sich Hufe, seine taktische Ausrichtung vor dem Kleve-Spiel dahingehend zu verändern, dass man defensiv mehr Stabilität hat. „Es war ein Versuch, aufgegangen ist er nicht“, so das Fazit des Übungsleiters, der in der Halbzeit reagierte und zum altbewährten System überging.

Denn im ersten Durchgang machten die Hausherren mächtig Druck auf die VfL-Defensive, die ein um das andere Mal Mühe hatte, die brandgefährlichen Offensivspiele, allen voran Kleine-Wiele und Hühner in den Griff zu bekommen. „Nach einem viertelstündigen Abtasten war unser Gehäuse zwischen der 20. und 30. Minute zeitweise stark in Gefahr“ skizzierte Hufe nach Spielschluss das Spielgeschehen. Eben jene genannten Kleine-Wiele und Hühner ließen oftmals ihre Offensivqualitäten aufblitzen. Für den Treffer zeichnete sich dann Levon Kürkciyan verantwortlich, der mit seinem 9. Saisontreffer die 1:0 Führung erzielte. (23.), die die Gäste im Folgenden sogar hätten ausbauen können. Ein einziges Mal wurde es auf der Gegenseite im ersten Durchgang gefährlich, als Haffke im letzten Moment am Abschluss gehindert wurde (44.)

In der Halbzeit reagierte Hufe, appellierte an die Einstellung seiner Jungs und stellte taktisch auf vielen Positionen um. „Die Umstellung hat uns viel besser ins Spiel gebracht“, erkannte Hufe im zweiten Durchgang einen VfL, der lange dem 1:1-Ausgleichstreffer näher war, als die Hausherren dem zweiten Treffer des Tages. Deutlich präsenter in den Zweikämpfen, viel mutiger und schlussendlich auch zielstrebiger präsentierte sich nun der VfL. Zwischen der 50. und 65. Minute hat der VfL dann gleich ein Dutzend guter Tormöglichkeiten, scheiterte allerdings jeweils im letzten Moment oder am Klever Schlussmann Taner, der bei Schussversuchen von Lechtenberg (56.) und Göring (58.) jeweils gut parierte und bei den Versuchen von Willing (51./53.) und Görkes (59.) fast bezwungen worden war. Und inmitten dieser Drangperiode der Hufe-Elf kam dann der Schock. Der aufgerückte Bodo Teriete hatte den Ball an der Seitenauslinie verloren, seine Kollegen die dahinterstehende Lücke nicht geschlossen und auf einmal schlug Geurtz freistehend vor VfL-Schlussmann Tebroke zu (70.) „Das war eine Vorentscheidung, wenngleich meine Mannschaft vielleicht zu früh zu viel versucht hat“, so Hufe, der mit ansah, wie Torchancen auf beiden Seiten in der Folgezeit ungenutzt blieben. So bewahrte Marc Tebroke mit einem Reflex der Marke „Weltklasse“ seine Farben vor dem 3. Treffer. Auf der Gegenseite scheiterte auch Göring an Schlussmann Taner (81.). So blieb es am Ende bei einem 0:2, die Hufe nach Spielschluss treffend kommentierte: „Es ist die 4. Niederlage in Serie. So etwas habe ich auch noch nicht erlebt. Es ist aber kein schönes Gefühl“.

 
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