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Montag 07.08.17 12:00 Uhr|Autor: hb270
VfL Klafeld-Geisweids seit kurzem amtierender 1.Vorsitzender Hartmut Treude (vorne links) gratulierten vor dem Anpfiff seinem VfB-Kollegen Martin Gruner mit einem Blumenstrauß zum Vereinsgeburtstag. Foto: hb

Blumen vom Nachbarn

VfL Klafeld-Geisweid zum 110. Geburtstag des VfB Weidenau zu Gast
Der einst so erfolgreiche Traditionsverein VfB 07 Weidenau befindet sich offensichtlich auf „Brautschau“. Die Spatzen pfeifen die angestrebte Liaison mit den Siegen Sentinels zwar schon seit längerem von den Dächern. Doch bei den Feierlichkeiten zum 110-jährigen Vereinsbestehen in der Glück-Auf-Kampfbahn präsentierte sich die „Liebste“ schon einmal „auf‘m Platz“ von ihrer besten und schönsten Seite.

Die American Footballer wirkten bei der Programmgestaltung mit und präsentierten ihre Reize. Zunächst eröffneten die Sentinels Juniors mit Ausschnitten aus ihrem Trainingsprogramm, während die Cheerleaders „Coronette Juniors“ in der Halbzeitpause des Nostalgie-Derbys der Tiergartenelf gegen den VfL Klafeld-Geisweid für reichlich Augenschmaus sorgten.

Das Zuschauerinteresse war indes überschaubar. In der Nachkriegszeit waren ganze „Karawanen“ von mit Stock und Schirm bewaffneten „Fürsten“ durch den Tiergarten zur Glück-Auf-Kampfbahn gezogen. Jetzt konnte man sie an den Fingern einer Hand abzählen.

Dafür freute sich VfB-Vorsitzender Martin Gruner aber über die vielen in die Jahre gekommenen Getreuen, die wieder einmal den Weg an ihre alte Wirkungsstätte gefunden hatten. Der ehemalige Vorsitzende Werner Haas war aus Plön angereist. Auch sein Vorgänger Bernd Lück gab sich die Ehre, ebenso das inzwischen 85-jährige langjährige frühere Vorstandsmitglied Ulrich Althaus. Und mit Ulrich Künkler war sogar ein leibhaftiger Deutscher Meister aus der erfolgreichen Ü60-Kreisauswahl zu Gast. Vermisst wurde dagegen die seit 70 Jahren dem Verein die Treue haltenden VfB-Legende Kurt Schmähl. Just am VfB-Ehrentag feierte er seinen 81. Geburtstag und war familiär unabkömmlich.

Bei soviel Wiedersehensfreude störte auch die knappe 0:1-Niederlage nicht, die der gastgebende D-Kreisligist gegen die zwei Klassen höher spielenden Gäste aus dem Hofbachtal einstecken musste. Deren Spielertrainer Steffen Öhm, der gemeinsam mit seinen Spielern Leon Kreuz, Torsten Kieffer und Spielführer Sascha Kocher fußballerische Wurzeln in Weidenau hat, platzte in der Halbzeitpause wegen des bis dahin torlosen Spielstandes fast der Kragen.

Nach seiner Kabinenpredigt reichte es dann nach einem vom eingewechselten Sezgin-Alperen Özdemir herrlich vorbereiteten und durch Simon Schuhen vollendeten Treffer schließlich doch noch zum 1:0 über das in die unterste Spielklasse abgerutschte Geburtstagskind.

 
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