VfB II: Auftakt der englischen Woche gegen Aue
Freitag 21.08.15 12:00 Uhr|Autor: Philipp Maisel279
Sonderlob und Startelfgarantie: Kramny belohnt Ripic. Foto: Lommel

VfB II: Auftakt der englischen Woche gegen Aue

Stuttgarter Nachwuchs hat den Zweitliga-Absteiger Aue zu Gast

Der VfB Stuttgart II empfängt an diesem Samstag (14 Uhr, Gazi-Stadion auf der Waldau) den FC Erzgebirge Aue. Es ist der Auftakt in eine englische Woche für die Kramny-Elf, die bereits am kommenden Dienstag (19 Uhr) die Würzburger Kickers zu Gast hat und dann am 6. Spieltag der 3. Liga zu RW Erfurt reisen darf. Wir tickern das Spiel gegen Aue live!




Schuss, Schuss, Flanke, Kopfball, noch ein Abschluss – den Torhütern beim VfB II brannten gestern so richtig die Fäuste. Trainer Jürgen Kramny ließ seine Schützlinge aus allen Rohren auf die Keeper feuern. Zielsetzung: Selbstvertrauen tanken, Abschlussqualitäten verfeinern. Und ganz nebenbei simulierte man so für Marius Funk und seine Kollegen den absoluten Ernstfall – Abschlüsse aus der Nahdistanz zwischen elf und acht Metern. „Das können wir sonst so eigentlich nicht nachstellen. Schon alleine deswegen, weil ich nicht so gut schießen kann wie die Jungs“, kommentierte Torwarttrainer Thomas Walter schmunzelnd das muntere Scheibenschießen.

Startelfdebüt für Ripic garantiert

Für Trainer Jürgen Kramny hatte das Ganze auch noch einen angenehmen Nebeneffekt. Er konnte sich in aller Ruhe anschauen, wer von seinen Stürmern besonders gut drauf ist. Alle machten es ganz ordentlich, Borys Tashchy, Marco Grüttner und Prince Osei Owusu, der gestern einen neuen Dreijahres-Vertrag unterschrieben hat, trafen regelmäßig ins Schwarze. Einer jedoch stach hervor: Daniel Ripic. Wie schon letzte Woche bei seinem Doppelpack gegen die SG Sonnenhof zeigte er sich absolut kaltschnäuzig und legte eine hohe Trefferquote vor. „Er hat gut getroffen, ja. Aber unabhängig davon hat er auch richtig stark gearbeitet unter der Woche und seiner Top-Leistung vom Spiel sehr gute Trainingsleistungen folgen lassen. Das freut jeden Trainer und das wird dann auch belohnt“, geht Kramny ins Detail. Heißt übersetzt: Der junge Österreicher wird gegen den FC Erzgebirge in der Startformation stehen. Auf allen anderen Positionen tobt der Konkurrenzkampf. Kramny hatte bis auf den erneut im Adduktorenbereich angeschlagenen Daniel Vier alle Akteure im Training und somit die brutale Qual der Wahl. Dazu kommt der Umstand, dass sich erst heute noch zeigen wird, wer von den Profis zu ihm kommt, um Spielpraxis zu sammeln. Letzte Woche waren das Ari Ferati, Jerome Kiesewetter und Stephen Sama.

Offensiver als gegen den Sonnenhof

Die Marschrichtung ist dagegen klar. Der VfB II will die beiden Heimspiele gegen Aue und Würzburg nutzen, um sich eine möglichst gute Ausgangsposition für den heißen Herbst zu verschaffen. Mit einem 3:1 im Rücken scheint das Feld bestellt. „Es war unabhängig von der Tabelle sehr wichtig für die Psyche der Jungs, diesen Erfolg eingefahren zu haben. Sie haben dazu das Spiel gedreht und so viel Selbstvertrauen getankt. Daran wollen wir nun anknüpfen“, sagt Kramny. Den Gegner aus  Sachsen erwartet er kampfstark, kompakt und auf Konter lauernd. „Sie werden es wie schon die SG mit einer abwartenden Spielweise, langen Diagonalbällen und schnellem Nachrücken versuchen“, vermutet er. Das Rezept dagegen hat Kramny auch schon: „Kompakt bleiben, hohe Laufbereitschaft an den Tag legen, offensiver auftreten und vor dem Tor eiskalt sein.“ Die Basis dafür ist gelegt.

Liveticker vom Spiel VfB II gegen FC Erzgebirge Aue



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