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Samstag 12.08.17 17:00 Uhr|Autor: Wolfgang Wittig und Jan Zur Brügge217
Auf dem Baum: VfB-Keeper Hrvoje Bukovski 261news/Andre van Elten

VfB Oldenburg hofft nach Kraxeltour auf Kletterpartie

Als gebürtiger Schweizer sollte er schon manchen Gipfelsturm in den Alpen unternommen haben aber der Wipfelsturm, mit dem sich die Regionalliga-Fußballer des VfB in dieser Woche im Ammerland auf das Duell an diesem Sonntag (Anstoß: 14 Uhr) bei Altona 93 einstimmten, hielt auch für Keeper Hrvoje Bukovski so manche Überraschung bereit.

"Die Stimmung war klasse wir hatten alle viel Spaß" sagte der 25-Jährige, für den nach dem Besuch im Kletterwald in Conneforde felsenfest stand: Der Ausflug war ein weiterer guter Ansatz, um den Teamgeist zu stärken. "Auch wenn der Start nicht so wie gewünscht lief, werden wir unseren Weg gehen wir haben die ideale Mischung von jungen und erfahrenen Spielern", meint Bukovski und will nach der Kraxeltour in der Gemeinde Wiefelstede nun in Hamburg eine tabellarische Kletterpartie starten.

Ein Punkt steht nach dem 0:2 in Lübeck und dem 0:0 gegen Rehden zu Buche. "Natürlich hatten wir uns gegen Rehden mehr erhofft. Altona wird am Sonntag nach dem Erfolg in Lüneburg mit breiter Brust auflaufen", sagt VfB-Trainer Dietmar Hirsch über den Neuling, der nach einem 1:2 zum Auftakt gegen Havelse beim LSK 2:1 gewonnen hatte.

"Wir wollen schnellstmöglich Punkte einsammeln, um gar nicht erst in die Abstiegszone zu geraten", sagt Altona-Manager Andreas Klobedanz, dessen Club nach acht Jahren in der Oberliga Hamburg die ersehnte Rückkehr auf die überregionale Bühne gelungen war: "Natürlich soll gegen den Traditionsverein VfB Oldenburg der erste Heim-Dreier eingefahren werden."

In der Vorbereitung rang das Team auf der für 50000 Euro auf Vordermann gebrachten "Adolf-Jäger-Kampfbahn" Premier-League-Club West Ham United ein 3:3 ab. "Wir stellen uns auf einen starken Gegner ein", sagt Hirsch, der auf den verletzten Linksverteidiger Leon Lingerski verzichten muss, und fordert: "Wir müssen endlich unsere Leistung abrufen."

Eine der wenigen Konstanten war bisher Bukovski, der vor der Saison vom Schweizer Zweitligisten FC Will ausgeliehen wurde und Fabian Klinkmann verdrängt hat. "Er ist ein talentierter, starker, junger, top ausgebildeter Torwart wir profitieren im Training von unseren jeweiligen Stärken", sagt "Buko" über den 20-Jährigen.

"Natürlich ist es nicht einfach, in die zweite Reihe zurückgesetzt zu werden, aber Fabian nimmt das professionell", sagt der Mann aus der Alpenrepublik und will mit seinen Paraden dafür sorgen, dass die Saison für die Wipfelstürmer vom VfB nicht zum Albtraum wird.

 
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