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Sonntag 02.07.17 17:00 Uhr|Autor: SHZ / sru231
Sie schenken sich nichts: Im ersten Testspiel ging es ordentlich zur Sache. Hier duellieren sich Lübecks Dennis Wehrendt (links) und Wismars Sebastian Schiewe. Am Ende trennten sich Lübeck und Wismar 2:2. Foto: objectivo

VfB Lübeck mit Remis im ersten Testspiel gegen Anker Wismar

In der Offensive fehlte oft die nötige Konsequenz / Eric Birkholz verletzt

Mit einem Unentschieden musste sich der VfB Lübeck im ersten Testspiel begnügen. Dabei hatte die Elf von Trainer Rolf Landerl zunächst überlegen agiert und sich auch einige Halbchancen erspielt. Joshua Gebissa (3.), Sören Todt (5./10.) oder auch Marvin Thiel (17., aus der Distanz) verpassten aber das 1:0, das schließlich auf der Gegenseite fiel. Henry Haufe brachte die Gäste aus Wismar nach Flanke von Philipp Unversucht freistehend in Front (20.).



Der Ex-Schönberger war es auch, der aus dem Gewühl heraus den Ball mit vollem Körpereinsatz zum 0:2 über die Linie drückte (34.). Mit dem aus Sicht von Dennis Wehrendt unnötigen Rückstand ging es auch in die Pause.

„Wir haben gerade in der Anfangsviertelstunde gut gespielt und kombiniert. Allerdings waren wir im Abschluss nicht zwingend genug. Nach dem 0:1 haben wir etwas den Faden verloren. Zu allem Überfluss kassieren wir dann auch noch ein zweites Gegentor. Das 0:2 haben wir, weil wir im Mittelfeld vorher den Angriff und die Flanke nicht unterbinden, auch noch begünstigt“, fasste der VfB-Kapitän zusammen.

Nach Wiederbeginn lief es dann besser. Lübeck drückte weiter – und traf binnen 360 Sekunden gleich doppelt. Zunächst verkürzte der agile Nico Löffler per Distanzschuss ins linke Eck auf 1:2 (47.). Kurz danach glich Gary Noel, Dennis Hoins hatte aufgelegt, zum 2:2 aus (51.). Am Ende hätten Stefan Richter (68.) und Löffler (85.) auch noch den Siegtreffer beisteuern können, vergaben aber. So blieb es beim Remis.

„Das war ein klassisches Testspiel. Wir werden die Fehler analysieren, können aber trotzdem auf das Gezeigte aufbauen“, bilanzierte Wehrendt. Landerl ergänzte. „Die Jungs haben trotz Müdigkeit ein ordentliches Spiel auf die Matte gebracht. Mit dem Engagement der Burschen gegen einen teilweise sehr übermotivierten Gegner bin ich ebenfalls zufrieden.“

Verärgert hingegen war der 41-Jährige über die ruppige Gangart des Kontrahenten. So verletzte sich zum Beispiel im ersten Abschnitt Eric Birkholz (Schulter) schwer. „Das war ein Zweikampf, indem der Spieler vom FC richtig zur Sache ging, Eric blockte. So etwas muss in einem Test nicht sein.“

VfB Lübeck 1. HZ:
Gommert – Sirmais, Wehrendt, Weißmann, Gomig – Todt, Birkholz (37. Nogovic), Gebissa, Abou Rashed – Thiel, Dippert.

VfB Lübeck 2. HZ:
Gommert – Todt (81.Abou Rashed), Halke, Marheineke, Sirmais – Hoins, Deichmann, Nogovic, Löffler – Richter, Noel.

Anker Wismar:
Kosiorek (46. Missner) – Bode, Unversucht, Mota Silvares – Ibragimov (46. Wenzel) – Weisenborn (55. Ottenbreit), Ostrowitzki (46. Vierling), Plawan (46. Rath), Rodrigues (46. Ney) – Schiewe (55. Pypypchuk), Haufe.

SR:
Gerhardt (Kiel).
Zuschauer:
100.
Tore:
0:1 Haufe (22.), 0:2 Haufe (34.), 1:2 Löffler (47.), 2:2 Noel (51.).
 
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