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Dienstag 14.11.17 10:26 Uhr|Autor: Nico Bauer - Freisinger Tagblatt630
Ja, was spielen sie denn? Trainer Mario Mutzbauer sah am Freitag eine unterirdische Vorstellung seines VfB. FOTO: GLX

VfB Hallbergmoos: Kommt jetzt die zweite peinliche Serie?

Nach dem unterirdischen Spiel gegen Manching
Sie waren zu Hause eine Macht, die letzte Mannschaft der Landesliga Südost, die daheim noch ungeschlagen war. Und dann das: Die Kicker des VfB Hallbergmoos verloren am Freitag gegen Aufsteiger SV Manching und lieferten dabei einen grottenschlechten Kick ab. Die Saison zeigt: Das könnte erst der Anfang der nächsten Serie sein.

Hallbergmoos – Schwarz oder Weiß? Im Fall des VfB Hallbergmoos ist es, wenn es nach den Vereinsfarben geht, eigentlich Rot oder Gelb. So oder so: Zwischentöne scheint es nicht zu geben. Denn das Landesliga-Team aus dem Süden des Landkreises spielt eine Saison voller Serien. Nach einem tollen Start, einem peinlichen Absturz und einem positiven Lauf schlägt das Pendel aktuell mit zwei Niederlagen wieder in die andere Richtung aus. Und keiner weiß, warum es beim VfB nichts zwischen Hopp oder Top gibt.

Serie 1: Gut gestartet

Vier Erfolge in den ersten fünf Spielen (vier Siege, eine Niederlage, 15:5 Tore) machten Hoffnung, dass die Hallberger mindestens in den Top Fünf mitmischen können – und dass vielleicht sogar noch mehr geht. Auch bei der einzigen Niederlage (1:2 in Landshut) war der VfB das bessere Team. Das neue 4-3-3-System funktionierte so gut, als ob die Truppe niemals anders gespielt hätte. Vor allem der Dreiersturm Keller/Held/Arzberger warf die Frage auf, wie diese Offensive zu stoppen sei.

Serie 2: Peinlich pur

Ohne jede Vorwarnung setzte es dann eine 0:7-Klatsche beim ESV Freilassing, der am Rande des Abstiegskampfs stand. Noch heute kann sich beim VfB niemand erklären, wie es dazu kam. Hallberg hat sich einfach abschießen lassen. Der zweite Tiefpunkt der Negativserie (zwei Remis, vier Niederlagen, 9:20 Tore) war das 1:2 beim bis dahin sieglosen Letzten TV Aiglsbach. Angesichts von vier Punkten Vorsprung zu den Relegationsrängen und nur noch sechs Zählern zum letzten Platz drohte plötzlich Ungemach.

Serie 3: Wachsende Dominanz

Trainer Mario Mutzbauer blieb ruhig, betonte die Qualität der Mannschaft und wurde vom kickenden Personal bestätigt. Der nächste Lauf (fünf Siege, ein Unentschieden, 13:6 Tore) fand mit dem 2:1 in Freising seinen Höhepunkt. Anfangs zitterte der VfB dreckige Dreier ins Ziel, und am Ende ging wieder die Post ab. Hallbergmoos war zurück in den Top Fünf und zumindest Rang zwei zum Greifen nahe.

Serie 4?

In den letzten vier Spielen vor der Winterpause sieht der Spielplan für den VfB lösbare Aufgaben vor, aber die ersten zwei gingen mit dem 3:4 in Geretsried und dem 0:1 gegen Manching verloren. Das Spiel in Geretsried war schwach, das gegen Manching unterirdisch. Die erste Heimpleite der Saison fühlte sich wie ein 0:4 an. Dem sechstplatzierten VfB droht nun der Status als graue Maus. Der Tabellenzweite ist elf Punkte weg, zur Abstiegsrelegation sind es zehn. Aktuell gilt es lediglich, den Negativtrend nicht zur nächsten Serie werden zu lassen.

 
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