TuS Sachsenhausen verabschiedet sich würdevoll aus dem Landespokal
Montag 14.09.20 06:22 Uhr|Autor: MOZ.de / Steffen Kretschmer862
Immer wieder im direkten Duell: Martin Dahm (links) und Leon Weigt. Foto: Steffen Kretschmer

TuS Sachsenhausen verabschiedet sich würdevoll aus dem Landespokal

Schlitzohr vom VfB Krieschow nimmt Kontakt dankend an.
Brandenburgligist TuS Sachsenhausen unterliegt im Landespokal dem VfB Krieschow aus der Oberliga Süd unglücklich. Ein Strafstoß in der 87. Minute entscheidet die Partie.


Sachsenhausens Leon Weigt verabschiedete sich in der 87. Minute nur noch kopfschüttelnd in Richtung Trainerbank. Dass die letzte Aktion im Spiel vor seiner Auswechslung auf bittere Art und Weise das Aus des TuS 1896 im Landespokal gegen den Oberliga-Süd-Spitzenreiter VfB Krieschow bedeuten sollte, konnten zunächst weder er, noch alle anderen im Lager des Brandenburgligisten fassen. Torjäger Andy Hebler störte all das wenig. Er verwandelte den Elfmeter zum 1:2-Endstand.

Nach einem Duell zwischen Weigt und dem Rechtsaußen der Gäste, Martin Dahm, fällte Referee Frank Heinze eine Entscheidung, welche Sachsenhausens Verteidiger Kevin Höpfner nach dem Schlusspfiff dann aber doch in die Kategorie "kann man vielleicht geben" einstufen wollte. Allerdings: "Wenn der Schiedsrichter die ganze Zeit eine relativ lockere Linie pfeift, ist es umso bitterer, wenn er einen solchen Elfmeter dann sofort gibt."

So ist es letztlich wohl der Cleverness des VfB zuzuschreiben, dass dieser den Einzug in die nächste Runde perfekt machen konnte. Martin Dahm sprach davon, "dass wir im Endeffekt in Sachsenhausen auch ein bisschen Glück hatten". Der an ihm verschuldete Elfer sei jedoch korrekt gewesen. "Unten am Fuß, wie es der Schiedsrichter meinte, trifft mich Leon Weigt aber überhaupt nicht. Dafür jedoch klar am Oberschenkel, und diesen Kontakt nehme ich dann halt an."

Auch Kevin Höpfner hat diesen Kontakt beobachtet. Mit einem Lachen fügt er an: "Martin Dahm hat seine fußballerische Ausbildung beim SV Zehdenick genossen. Er ist eben ein Schlitzohr." Der heutige Krieschower trug bis 2007 das Trikot des SVZ, ging dann für zwei Jahre zum Oranienburger FC Eintracht und wechselte schließlich in die Nachwuchsabteilung des FC Energie Cottbus. Seit 2016 läuft der 26-Jährige für den VfB auf.

Bei Höpfner, der ebenso eine Zehdenicker Vergangenheit hat (2017/18 Wechsel vom SVZ zum TuS), war dennoch die Enttäuschung über diese Niederlage im Landespokal sehr groß. "Für uns war einfach mehr drin. Natürlich hatte auch Krieschow Chancen, welche unser Torhüter Eric Günther teilweise überragend vereitelt. Aber dennoch haben wir uns nicht schlecht verkauft. Da wir auch selbst noch ein paar Chancen hat, ist es umso bitterer", sagte Höpfner.

Den Sachsenhausenern war es über weite Strecken dieser Begegnung mit viel harter Arbeit gelungen, vor allem der Gästeoffensive um Knipser Andy Hebler das Leben äußerst schwer zu machen. Höpfner: "Ich habe mich richtig auf diese Partie gefreut. Es ist doch toll, wenn man gegen einen solchen Topstürmer spielen und sich in der Defensive beweisen kann."

Aus dem Spiel heraus blieb Hebler ohne Torerfolg. Den Treffer zum 1:0 für die Gäste hatte Leo Felgenträger in der 22. Minute erzielt. Dass Andor Müller später der Ausgleich (33.) gelang und Krieschow alles andere als einen ruhigen Nachmittag verleben sollte, kam für Martin Dahm wenig überraschend. "Als wir in der Saison 2016/2017 aus der Brandenburgliga aufgestiegen sind, war es ein harter Kampf mit dem Zweiten aus Sachsenhausen. Von daher wussten wir, auf wen wir hier treffen. Ich kenne auch noch viele Gesichter und weiß daher, welche Qualität im Team des TuS steckt", sagte er.

Torsten Thiel: "Wir sind schwer ins Spiel gekommen und haben die ersten 20 Minuten leider ein wenig verschlafen. Danach lief es besser und es ist uns ganz gut gelungen, wie wir es wollten, die diagonalen Bälle zu unterbinden. Trotzdem waren wir hinten manchmal zu offen. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser gemacht. Etwa ab der 70. Minute haben wir uns dann aber etwas zu sehr hinten hineindrücken lassen und auch Glück gehabt. Wir haben uns gut präsentiert, aber alles in allem ist das nicht unverdient für Krieschow."

Alle Daten und Fakten zum Match sowie den Liveticker zum Nachlesen: Spielbericht


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Achtelfinale
VfB 1921 Krieschow
FC Energie Cottbus
live
SG Einheit Zepernick 1925
FSV Union Fürstenwalde
-:-
SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde
Ludwigsfelder FC
-:-
1. FC Frankfurt (Oder)
SV Altlüdersdorf
-:-
Oranienburger FC Eintracht 1901
SV Babelsberg 03
-:-
SV Frankonia Wernsdorf 1919
Werderaner FC Viktoria 1920
-:-
BSC Fortuna Glienicke
MSV 1919 Neuruppin
-:-
SV Germania Schöneiche
FC Strausberg
FSV 63 Luckenwalde
-:-
3. Runde
FC Stahl Brandenburg
Werderaner FC Viktoria 1920
1:3
FC Energie Cottbus
SG Union 1919 Klosterfelde
5:0
1. FC Frankfurt (Oder)
SV Grün-Weiß Lübben
5:0
MSV 1919 Neuruppin
TSG Einheit Bernau
5:2
Oranienburger FC Eintracht 1901
Brandenburger SC Süd 05
3:0
SV Blau-Weiß Dahlewitz
SG Einheit Zepernick 1925
3:5
Fortuna Babelsberg
Ludwigsfelder FC
0:3
SV Frankonia Wernsdorf 1919
RSV Eintracht 1949
5:4
TuS 1896 Sachsenhausen
VfB 1921 Krieschow
1:2
SV Eintracht Alt Ruppin
SV Altlüdersdorf
0:2
FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03
FSV 63 Luckenwalde
1:3
BSC Fortuna Glienicke
SV Victoria Seelow
4:2
SV 1885 Golßen
SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde
1:5
SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf
SV Babelsberg 03
0:3
FSV Optik Rathenow
FSV Union Fürstenwalde
1:6
SV Germania 90 Schöneiche
FC Strausberg
-:-
2. Runde
SV Falkensee-Finkenkrug
Werderaner FC Viktoria 1920
0:1
FC Stahl Brandenburg
FV Preussen Eberswalde
3:1
SV Frankonia Wernsdorf 1919
FC Eisenhüttenstadt
6:3
VfB Hohenleipisch 1912
SG Union 1919 Klosterfelde
1:6
SV 1920 Zehdenick
SV Altlüdersdorf
4:5
SV Blau-Gelb Falkensee
SV Eintracht Alt Ruppin
1:3
TSV Chemie Premnitz
Oranienburger FC Eintracht 1901
2:3
Breesener SV Guben Nord
SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf
1:5
SV Blau-Weiß Dahlewitz
FC Schwedt 02
2:1
SG Phönix Wildau 95
TSG Einheit Bernau
1:2
Birkenwerder BC 1908
TuS 1896 Sachsenhausen
1:6
FV Erkner 1920
SV Germania 90 Schöneiche
1:3
SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde
FSV Bernau
4:0
SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen
MSV 1919 Neuruppin
0:1
SC Victoria 1914 Templin
Fortuna Babelsberg
2:4
FSV Glückauf Brieske/Senftenberg
1. FC Frankfurt (Oder)
2:8
TSV 1878 Schlieben
FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03
1:3
SV 1885 Golßen
SC Spremberg 1896
2:1
SV Rot Weiss Kyritz
BSC Fortuna Glienicke
0:3
SG Einheit Zepernick 1925
SG Großziethen
1:0
1. Runde
FC Stahl Brandenburg
FC 98 Hennigsdorf
4:1
SV Wacker 09 Ströbitz
FSV Glückauf Brieske/Senftenberg
0:4
SG Phönix Wildau 95
SG Grün-Weiß Rehfelde
2:0
Breesener SV Guben Nord
Kolkwitzer SV 1896
3:0
SV Germania 90 Schöneiche
1. FC Guben
2:0
TSV 1878 Schlieben
FV Blau-Weiß 90 Briesen
3:1
VfB Hohenleipisch 1912
BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow
2:1
FSV Dynamo Eisenhüttenstadt
FV Erkner 1920
0:5
VfB Trebbin
SG Großziethen
0:4
Fortuna Babelsberg
FSV Babelsberg 74
abg.
FK Hansa Wittstock 1919
TSV Chemie Premnitz
1:4
SG Müncheberg
SC Victoria 1914 Templin
1:4
SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde
SV Schwarz-Rot Neustadt/Dosse
3:1
SC Oberhavel Velten
BSC Fortuna Glienicke
0:3
FC Concordia Buckow/Waldsieversdorf 03
SSV Einheit Perleberg
4:1
FC Schwedt 02
SV Grün-Weiß Brieselang
5:0

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