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Allgemeines

VfB-Vor­stand wi­der­spricht Stadt­ver­wal­tung

Stellungnahme des VfB 03 Hilden

von RP / cis · 23.12.2019, 12:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: André Nückel
Auf­re­gung und Är­ger hat beim Vor­stand des Fuß­ball­ver­eins VfB 03 Hil­den die Ant­wort der Stadt­ver­wal­tung auf ei­ne An­fra­ge der CDU-Frak­ti­on aus­ge­löst. Der VfB pfle­ge die Um­klei­den auf dem städ­ti­schen Sport­platz Hof­feld­stra­ße schlecht und falsch (RP vom 20. De­zem­ber).

Das steht so sinn­ge­mäß in dem Schrei­ben, das – wie in sol­chen Fäl­len üb­lich – mit Fra­gen und Ant­wor­ten an al­le sie­ben Rats­frak­tio­nen und die Me­di­en wei­ter­ge­lei­tet wor­den ist.

Die­se Dar­stel­lung weist der VfB-Vor­stand jetzt ent­schie­den zu­rück: „Rich­tig ist, dass die Ka­bi­nen an der Hof­feld­stra­ße in ei­nem schlech­ten Zu­stand sind. Das liegt al­ler­dings nicht an ei­ner schlech­ten und fal­schen Rei­ni­gung.“ Son­dern an der in­ten­si­ven Nut­zung durch bis zu zehn Mann­schaf­ten täg­lich. Für Ge­bäu­de­pfle­ge, Un­ter­hal­tung und Platz­pfle­ge zah­le die Stadt dem Ver­ein ei­nen Zu­schuss von rund 26.000 Eu­ro im Jahr. Der VfB wen­de aber deut­lich mehr auf – mehr als 40.000 Eu­ro im Jahr. Die Ka­bi­nen und Toi­let­ten wür­de von ei­ner pro­fes­sio­nel­len Fir­ma ge­rei­nigt. Zu­dem sei­en ein Haus­meis­ter und ei­ne wei­te­re ge­ring­fü­gig Be­schäf­tig­te an­ge­stellt, die sich um die Pfle­ge des ge­sam­ten Plat­zes (die Pfle­ge des Kunst­ra­sens macht die Stadt) so­wie die Rei­ni­gung des Ver­wal­tungs­ge­bäu­des küm­mer­ten. Der Vor­stand des VfB ha­be be­reits im Ja­nu­ar 2019 mit der Stadt­ver­wal­tung das Ge­spräch ge­sucht. Er schlägt vor, die Ver­tei­lung der Zu­schüs­se um den Grad der Aus­las­tung der je­wei­li­gen An­la­ge zu er­gän­zen. Hin­ter­grund: Die fünf Fuß­ball­ver­ei­ne der Stadt er­hal­ten für die Pfle­ge der von ih­nen ge­nutz­ten städ­ti­schen Fuß­ball­plät­ze laut Haus­halts­plan zu­sam­men knapp 160.000 Eu­ro im Jahr. Die Ver­ei­ne dürf­ten nicht „miss­braucht“ wer­den, um Per­so­nal­kos­ten auf Sei­ten der Stadt zu spa­ren, sagt der VfB-Vor­stand.

Gleich­zei­tig regt er an, dass sich al­le fünf Fuß­ball­ver­ei­ne, die ei­nen städ­ti­schen Sport­platz pfle­gen, sich mit dem Sport­amt an ei­nen Tisch set­zen. Es müs­se ge­mein­sam „an ei­ner weit­aus grö­ße­ren Lö­sung“ ge­ar­bei­tet wer­den, „da­mit die Stadt Hil­den den Zu­satz „Sport­stadt“ wie­der ver­dient (Stich­wort : Sport­stät­ten­kon­zept).“