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Freitag 21.04.17 21:30 Uhr|Autor: SHZ / rm;mey;mna196
Die RTSV-Stürmer Robin Grell (am Ball) und Dennis Schnepel sind gegen Preetz in der Offensive gefragt, Audorfs Marc Rölke (links) will Tore von Laboe verhindern. Foto: Müller

TSV Vineta Audorf zum Siegen verdammt

Audorf empfängt Schlusslicht VfR Laboe / Rendsburger TSV will Preetzer TSV besiegen / OTSV beim Tabellenführer

Die einen wollen in der Fußball-Verbandsliga bleiben, die anderen wollen raus in die ab Sommer wieder eingeführte Landesliga. Nach dem Rückzug des TSV Schilksee II zählt für den Vorletzten TSV Vineta Audorf gegen das Schlusslicht VfR Laboe nur ein Heimsieg. Der Rendsburger TSV (gegen den Zwölften Preetzer TSV) und der Osterrönfelder TSV (beim Spitzenreiter Inter Türkspor Kiel) brauchen Punkte für die Landesliga-Qualifikation. Spielfrei ist der Büdelsdorfer TSV.



Rendsburger TSV –Preetzer TSV 
Die „Grünen“ stehen derzeit auf Tabellenrang 7, der zur direkten Landesliga-Qualifikation reicht. In den verbleibenden sieben Partien muss die Elf von Trainer Dennis Usadel noch gehörig punkten, um diesen Platz zu behaupten. Gegen den Zwölften aus Preetz, der noch in Abstiegsgefahr schwebt, endete das Hinspiel 1:1. Der Preetzer Torjäger Jan Krause (bisher elf Tore) traf in der 87. Minute zum Ausgleich. „Wir haben eine Reihe von Chancen nicht genutzt und mussten eigentlich klar gewinnen“, erinnert sich Usadel.

Doch jetzt besteht Gelegenheit, das Hinspielergebnis zu drehen. „Das setzt aber voraus, das wir unsere Chancen diesmal besser nutzen“, baut Usadel vor allen Dingen auf seine Torjäger Robin Grell (21 Treffer) und Dennis Schnepel (13). Wichtig ist für den RTSV-Trainer, aggressiv in die Zweikämpfe zu gehen und die Gäste unter Druck zu setzen. Mit dem Preetzer TSV stellt sich auf dem Nobiskrug eine Mannschaft vor, die nach mäßigem Beginn an Stabilität gewonnen hat. Auswärts hat das Team aber eine mäßige Bilanz aufzuweisen – 12 Punkte aus neun Spielen (9:18 Tore).

Dennoch sind die Preetzer in der Lage, hier und da für eine Überraschung zu sorgen. Dazu zählt sicher auch der 3:1-Auswärtssieg beim Heikendorfer SV, einem Kandidaten für die Landesliga.Mit Sören Wiechert steht beim RTSV endlich wieder der Stammkeeper zwischen den Pfosten, auch Urlaubsrückkehrer Vitalijs Stols ist wieder dabei und dürfte der Abwehr Stabilität verleihen. Usadel selbst wird nach seiner Blinddarm-Operation nunmehr wegen Kniebeschwerden fehlen. Dafür könnte Hasan Mercan im Angriff eine Alternative sein. Wegen Trainingsrückstands traut Usadel ihm allerdings nur einen Einsatz von „20 bis 30 Minuten“ zu.


TSV Vineta Audorf –VfR Laboe
Was für eine bizarre Situation: Die Vineten aus Audorf gehen mit einem Acht-Punkte-Polster gegenüber dem VfR ins Rennen, haben aber 39 Gegentore mehr kassiert als Laboe. „Bei unseren vielen hohen Niederlage ist es ein Wunder, dass wir immer noch die Klasse halten können“, wundert sich Trainer Norman Bock. Doch immer wieder überraschen die Audorfer mit Erfolgen. Die vergangenen beiden Heimspiele gegen den Rendsburger TSV (4:3) und den TSV Kronshagen (3:2), der mit zwei Punkten mehr auf dem Konto auf dem ersten Nichtabstiegsplatz weilt, wurden gewonnen.

Jetzt warten die Wochen der Wahrheit auf die Bock-Schützlinge. Nach dem Heimspiel gegen Laboe folgt ein weiteres gegen den Zwölften Preetzer TSV und dann die Auswärtspartie beim Elften TSV Stein. „Gewinnen wir dreimal, ist das der Klassenerhalt. Verlieren wir alle, sind wir abgestiegen. Holen wir vier bis sechs Punkte, könnte es noch reichen“, rechnet Bock vor.

Die Laboer, die zuvor acht Niederlagen nacheinander kassiert hatten, kommen mit der Empfehlung eines 2:2 gegen den Heikendorfer SV. „Der VfR hat da richtig Gummi gegeben. Uns erwartet ein harter Kampf“, weiß der Audorfer Coach, der auf zwei Spieler verzichten muss. Patrick Scheer ist nach seiner Roten Karte für drei Spiele gesperrt worden, Niklas Siekmann ist zur Fortbildung. Dafür kehrt Maik Gorn in die Abwehr des Abstiegskandidaten zurück. Bock: „Er ist ein wichtiger Baustein. Ich freue mich, dass er wieder da ist.“ Im Hinspiel mussten sich die Vineten mit 1:2 geschlagen geben. Jetzt soll vor heimischer Kulisse die Revanche gelingen und der vierte Heimsieg gefeiert werden. Hoffnung gibt die Auswärtsbilanz des VfR mit je einem Sieg und einem Remis, aber acht Niederlagen.


Inter Türkspor Kiel - Osterrönfelder TSV
Wenn es auswärts gegen den unangefochtenen Tabellenführer geht, könnte man beim OTSV von einem Bonusspiel sprechen. Doch nach nur drei Punkten aus fünf Partien nach der Winterpause ist die Landesliga-Qualifikation mehr denn je in Gefahr, sodass ein Punktgewinn beim Ligaprimus Gold wert sein könnte. „Natürlich wollen wir auch in diesem Spiel versuchen, Punkte einzufahren. Aber jeder von uns weiß auch, wie schwer diese Aufgabe sein wird“, sagt OTSV-Trainer Olaf Lehmann.

Die Osterrönfelder stehen sechs Spieltage vor Saisonende auf Platz 8 der Tabelle, der zu den Aufstiegsspielen berechtigt. Mit einem Auge werden die Kicker vom Bahndamm auch auf die Konkurrenten vom RTSV und Heikendorfer SV schielen. Primär müssen die Blau-Gelben aber selbst die Zähler einfahren, die in den vergangenen Wochen so häufig ausgeblieben sind.In Kiel ist die Favoritenrolle klar verteilt. Inter Türkspor will schnellstmöglich den Aufstieg in die neue Oberliga Schleswig-Holstein klarmachen und dürfte gegen die Osterrönfelder mit breiter Brust auftreten.

„Es muss schon eine ganze Menge passen, um bei diesem Gegner etwas mitnehmen zu können. Doch auch wenn wir uns momentan gefühlt in einer Ergebniskrise befinden, haben wir nicht immer eine schlechte Leistung gezeigt und sind daher auch in der Lage, unseren schlechten Lauf zu beenden“, gibt sich Lehmann optimistisch, auch wenn zuletzt sogar das Kreispokal-Halbfinale beim TuS Jevenstedt (1:3) verloren ging.

Besonders aus den drei Saisonniederlagen der Kieler wird der OTSV seinen Optimismus speisen. So zeigte sich die Kieler Defensive in den Partien beim Gettorfer SC (2:5) und beim Rendsburger TSV (3:6) nicht immer sicher. Allerdings besticht die Elf von Trainerfuchs Harry Witt mit einer tollen Heimbilanz: Zwölf Spiele, zehn Siege, zwei Remis, 40:10 Tore. „Es wird für uns zunächst darum gehen, nicht sofort in Rückstand zu geraten, damit Inter nicht schon früh sein Spiel aufziehen kann“, so Lehmann, der auf Felix Mosebach verletzungsbedingt verzichten muss. Fraglich sind die Einsätze von Kai Zapfe, Hauke Horstmann und Jannik Sierks.
 
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