
Dichtl betreut seit Juni 2009 den FC Salzweg, verkündete dort aber vor einigen Wochen seinen Abschied zum Saisonende. "Ich verfolge die Arbeit von Axel schon seit meiner Zeit beim TSV Bogen. Er hat in Salzweg stets junge Spieler eingebaut und weiterentwickelt. Das hat mir imponiert", berichtet Straubings Teammanager Bert Hierl. Die Verpflichtung des A-Lizenzinhabers war aber mit viel Überzeugungsarbeit verbunden, denn der Lockenkopf lebt in Schalding links der Donau und hat nach Straubing eine einfache Fahrtstrecke von rund 80 Kilometern zu bewältigen. "Der Aufwand ist groß, deshalb habe ich mir das auch reiflich überlegt. Aber die Gespräche mit den Verantwortlichen verliefen sehr, sehr positiv. Der Verein hat ein überzeugendes Konzept und die Philosophie der beteiligten Personen deckt sich mit meinen Anschauungen", informiert Axel Dichtl, der hochmotiviert an die neue Aufgabe herangeht: "Der Klub hat sich ehrgeizige Ziele gesteckt. Ich will meinen Teil dazu beitragen, diese auch zu erreichen."
Auch Bert Hierl ist überzeugt, dass man mit der Dichtl-Verpflichtung einen Schritt nach vorne machen wird: "Axel ist einer der wenigen A-Lizenzinhaber in Niederbayern. Wir haben eine relativ junge Mannschaft, die ihren Zenit noch lange nicht erreicht hat. Er wird bestimmt noch ein paar Prozent aus den Jungs herauskitzeln und wir blicken frohen Mutes in die Zukunft." Volle Konzentration gilt beim VfB nun der anstehenden Restrückrunde, die der aktuelle Rangdritte mit Blick auf den mittelfristig angestrebten Weg in die Bezirksliga noch auf einem der beiden ersten Tabellenplätze abschließen möchte. Auch Axel Dichtl will bei seinem bisherigen Klub FC Salzweg, bei dem er mit kurzer Unterbrechung insgesamt seit knapp fünf Jahren tätig ist, einen positiven Abschluss schaffen, ehe für ihn eine neues Trainerkapitel beginnt.