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Freitag 21.04.17 17:59 Uhr|Autor: Sascha Köppen
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F: Beneke

Schlüsselspiel für den TV Jahn Hiesfeld

Mit einem Sieg im Kellerduell beim SC Kapellen-Erft könnte der Dinslakener Oberligist einen großen Schritt machen +++ Verlieren ist allerdings fast verboten
Das Nachholspiel eingerechnet hat der TV Jahn Hiesfeld in der laufenden Oberligasaison noch acht Partien vor sich. Eine ganz entscheidende könnte aber die am Sonntag sein, wenn die Mannschaft von Trainer Thomas Drotboom beim SC Kapellen-Erft antritt. Die Grevebroicher haben vier Zähler weniger auf dem Konto und stehen aktuell mit einem Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze am rettenden Ufer.

Klar ist, was ein Sieg da für die Hiesfelder bedeuten würde. Diese hätten dann 36 Punkte, könnten im anschließenden Heimspiel gegen den Cronenberger SC noch einmal nachlegen und wären mit 39 Zählern wohl noch im April die Abstiegssorgen los. Im umgekehrten Fall wäre Kapellen auf einen Zähler dran am TV Jahn. Ein Szenario, dass aus Sicht der Dinslakener unbedingt verhindert werden muss.

"Ich habe die Kapellener ja zuletzt in Bocholt beobachtet. Da haben sie lange Zeit sehr gut gestanden, hatten auch vereinzelt immer wieder gute Akzente nach vorne. Sie hätten für mich kurz vor der Pause sogar in Führung gehen müssen", berichtet Drotboom vom Spiel beim Tabellen-Dritten, das die Mannschaft von Wolla Brück letztlich mit 0:3 verlor. Andrej Hildenberg kennt Drotboom noch bestens aus gemeinsamen Uedesheimer Zeiten, und er ist sich auch im Klaren darüber, dass die Gastgeber mit Lennart Ingmann einen weiteren Akteur haben, den es stets im Auge zu behalten gilt.

Zuletzt war das Problem aber eher die eigene personelle Situation, und auf diesem Sektor gibt es positive wie negative Nachrichten. Nicht mehr zur Verfügung stehen wird für den Rest der Saison Dennis Wichert. "Das habe ich zumindest mehr oder weniger abgeschrieben, weil es keinen Zweck hat, es immer wieder nach ein paar Wochen zu versuchen. Er muss seine Verletzung mal richtig auskurieren", sagt Drotboom. Bei Pascal Spors, der am Donnerstag seine MRT-Untersuchung hatte, wird sich kurzfristig zeigen, wie es weiter geht. Die Schmerzen an der Patellasehne tauchen bei ihm immer wieder auf.

Gute Nachrichten gibt es aber auch. Nachdem er fast ein Jahr lang ausgefallen war, trainiert Benjamin Jacobs seit zwei Wochen wieder mit dem Team, und das ohne Probleme. "Natürlich fehlt da noch ganz viel, vor allem die Kraft, das kann ja anders auch nicht sein. Aber er wird am Sonntag zumindest mal wieder auf der Bank sitzen", verrät der Coach schonmal. Im Tor fällt Alexander Gbür weiterhin aus, doch neben Dominik Langenberg hat sich im Training inzwischen auch Stammkeeper Kevin Hillebrand wieder zurückgemeldet. "Die Entscheidung, ob Hille spielen will, überlasse ich komplett ihm. Wenn er sagt, dass es sich fit fühlt, wird er im Tor stehen", erklärt Drotboom. Bei Kei Hirose, bei dem es zunächst so aussah, als sei im Fußgelenk beim Spiel in Essen nicht viel heil geblieben, könnte es auch weit besser aussehen als zunächst befürchtet. Idealerweise könnte er bald wieder ins Training einsteigen und im Saison-Finale wieder mithelfen. Die wichtigste Nachricht dürfte aber sein, dass Kevin Corvers wieder trainiert hat und am Sonntag einsatzfähig ist. "Wenn wir ein paar Punkte mehr auf dem Konto hätten, würde ich ihn wahrscheinlich noch nicht bringen. Aber wir brauchen ihn unbedingt, und er will der Mannschaft auch unbedingt helfen."

Auch an der neuen Saison wird hinter den Kulissen natürlich gearbeitet, auch wenn Drotboom die Befassung mit diesem Thema spürbar leichter fallen würde, wären sechs weitere Zähler schon auf dem Konto. Der Coach würde etwa Ioannis Alexiou gerne halten, Gespräche dazu stehen in naher Zukunft an. Bei einigen anderen Spielern sind die Gespräche wohl schon weiter fortgeschritten, Unterschriften stehen hier bevor und dürften bald verkündet werden.

 
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