
Über die Partie in Alpen zwischen der „Zweiten“ der Viktoria und dem SV Ginderich werden die Gäste wohl noch lange sprechen. Die 0:1-Niederlage war ärgerlich, aber verkraftbar. Schließlich hatte sich niemand beim SVG den Aufstieg zum Saison-Ziel gesetzt. Vielmehr geht’s um die dramatischen Ereignisse in der Nachspielzeit und nach dem Abpfiff. Zweimal musste der Krankenwagen kommen.
Zunächst zog sich Andre Scholten, kurz nachdem er einen Strafstoß vergeben hatte, bei einem Zusammenprall mit Viktoria-Schlussmann Yannik Eickschen einen Trümmerbruch des Schien- und Wadenbeins zu. Nach Spielende vor der Kabine klagte dann Max Güllekes über Atemnot. „Er drohte zu kollabieren“, sagte Geschäftsführer Jörg Gonschior.
Die Niederlage machte er aber nicht an einer unfairen oder überharten Gangart der Alpener fest. „Uns hat in diesem Spiel unser Goalgetter Fabian Hovestadt gefehlt.“ Gonschior teilte mit, dass Trainer Pascal Tepass weitermache. Bei Alpen II verabschiedete sich Dieter Knetsch mit dem Aufstieg. Thorsten Vogel und Florian Lenzen teilen sich die Trainerarbeit in der B-Liga auf.