Tellers: Junger Weg ist ein guter Weg
Samstag 01.08.20 12:00 Uhr|Autor: sie | AZ/AN783
Trainer Ralph Tellers (oben rechts) mit elf der 13 neuen Spieler des Bezirksligisten Rheinland Dremmen. Foto: agsb

Tellers: Junger Weg ist ein guter Weg

Bei Rheinland Dremmen kommen zehn von 13 neuen Spielern von den U19-Junioren
BEZIRKSLIGA 4


„Der junge Weg ist ein guter Weg“, sagt Ralph Tellers, Trainer des TuS Rheinland Dremmen. Unter den 13 neuen Spielern sind zehn U19-Junioren, die das erste Seniorenjahr aufnehmen. Der Fußball-Bezirksligist hatte bereits in der vergangenen Saison mehrere eigene U19-Junioren spielen lassen. Tellers: „Sie haben gute Qualität.“ Da war der Weg vorgezeichnet.

Nick Schmidberger, Marvin Kux, Nils Krieger, Mazir Said und Pascal Back kommen aus der Rheinland-A-Jugend. „Sie haben in der Sonderliga gespielt“, sagt Tellers. Bei den übrigen jungen neuen Spielern sieht Tellers den Vorteil darin, „dass sie höher gespielt haben“. So konnte Nick Brünker, der sechs Jahre die Jugendteams des FC Wegberg-Beeck durchlaufen hat, schon in den Trainingseinheiten zeigen, dass er etwas weiter ist. Aus Beeck kam auch Rocco Hoitink. Tahrek Bako spielte in Verlautenheide, Abdelkarim Agourram beim VfL Vichttal. „Fahrtechnisch gibt es keine Probleme“, sagt Tellers. Denn die beiden Spieler, die vom FC Wegberg-Beeck wechselten, wohnen im Heinsberger Stadtgebiet, die übrigen in Übach-Palenberg und Baesweiler. Pech hatte Felix Haller, der zu den Dremmener A-Junioren gehört, die aufgerückt sind. Er hat sich beim letzten A-Junioren-Training einen Kreuzbandriss zugezogen.

Den Dremmenern schlossen sich noch Soulaymane Sadiki (Übach-Boscheln), der schon Bezirksliga-Erfahrung aus Oidtweiler mitbringt und Missoum Ihklef (Borussia Hückelhoven) an. Zu den Neuen zählt auch Jenny-Gauthie Kianda (SW Düren, vorher Teveren II) und Mohammed Rhabiti, den die Dremmener in der Winterpause von Hilal Maroc Bergheim holten. Beim einzigen Rückrundenspiel in Eicherscheid konnte er nicht mitwirken.

Von den jungen Spielern erhofft sich Tellers langfristig mehr Qualität. „Sie sind den Trainingsrhythmus schon gewohnt“, sieht er auch einen Vorteil. Bereits in der Vorbereitung auf die Rückrunde hatte Tellers die eigenen A-Junioren im Training dabei. Eine bessere Trainingsbeteiligung als in der Hinrunde der vergangenen Saison wünscht sich der Trainer auch. Die Jungs sollen sich gegenseitig pushen. Er nennt als Beispiel die zweite Mannschaft des FC Wegberg-Beeck, die in der vergangenen Saison mit sehr vielen jungen Spielern auch läuferisch überzeugt hat. In diesem Bereich sieht er bei seinem Team ein paar Prozentpunkte mehr möglich. In der Vorbereitung sind sechs bis sieben Testspiele vorgesehen.

Die Dremmener verlassen haben David Schulz, Viktor Osipov (beide Dynamo Erkelenz), Marcel Aliu, Christopher Olujimi (beide Hoengen), Daniel Garcia-Pedrosa (Lohn). Der Kader umfasst 23 Spieler. Drei von ihnen fallen zurzeit aus. David Schürmann hat Probleme mit seinem operierten Arm, Nico Schmalfuß hat sich am Knöchel verletzt, Felix Haller muss nach dem Kreuzbandriss lange pausieren.

„Wenn wir etwas früher als in der vergangenen Saison den Klassenerhalt perfekt machen, bin ich zufrieden“, sagt der Trainer. An die jungen neuen Spieler hatte er Fragebögen verteilt und bei der Auswertung festgestellt, dass einige ambitionierte Ziele verfolgen. Mit der Staffeleinteilung ist Ralph Tellers sehr zufrieden. „16 Mannschaften, nicht mehr Spieltage, wahrscheinlich wieder drei Absteiger.“ Die Favoriten sind für ihn DJK FV Haaren, SG Stolberg und Würm-Lindern.



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