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Montag 17.07.17 09:03 Uhr|Autor: Miesbacher Merkur: Hans Spiegler780
Gelungener Start in die Saison: Benedict Gulielmo (2.v.r.) erzielt das erste Bayernliga-Tor für den TuS Holzkirchen – und nimmt die Glückwünsche entgegen. FOTO: STEPHAN ORLET

Erster Sieg perfekt! Holzkirchen dominant

Gulielmo und Fischer treffen
Holzkirchen – Eine reife Leistung: Mit einer selbstbewussten, laufstarken und dominanten Vorstellung hat sich der TuS Holzkirchen im ersten Bayernliga-Spiel der Vereinsgeschichte einen 2:1 Sieg bei der SpVgg Hankofen-Hailing gesichert.

Die Platzherren, bei denen nur zwei Feldspieler auf der Bank saßen, bereiteten dem Landesliga-Meister jedoch ein hartes Stück Arbeit, sodass die Entscheidung erst kurz vor Ende der Partie fiel.

„Es ist ein sehr, sehr gutes Gefühl, den ersten Sieg zu feiern“, sagte TuS-Coach Sugzda nach Abpfiff. „Der Sieg ist keineswegs unverdient, denn wir hatten mehr vom Spiel, die besseren Chancen und haben am Schluss den entscheidenden Fehler ausgenutzt.“ Wie erwartet begann bei den Gästen der sonst eher offensive Josef Sontheim auf der Linksverteidiger-Position. Alpay Kaygisiz versuchte im zentralen Mittelfeld neben Benedict Gulielmo und dem überragend aufspielenden Lukas Keßler die Fäden zu ziehen.

490 Zuschauer sahen in der ersten Viertelstunde einen Raketenstart: Schon nach fünf Minuten bekam Gulielmo die Gelegenheit, sich vom Punkt in die Torschützenliste einzutragen. Franz Fischer bekam – vom gegnerischen Tor weglaufend – das Bein gestellt, sodass Schiedsrichter Markus Huber aufgrund der höchst unglücklichen Aktion des Verteidigers gezwungen war, auf Elfmeter zu entscheiden. Der Spieler mit der Acht versenkte links oben.

Nur weitere zehn Minuten später war eine Kopie des ersten Treffers zu bestaunen – diesmal auf der Gegenseite. Tobias Richter lief in hohem Tempo in Richtung Grundlinie, als eine leichte Berührung mit TuS-Innenverteidiger Maxi Schulz stattfand und der zu Boden gegangene Richter seinen Elfer-Pfiff bekam. Auch Hankofens Christian Liefke blieb kühl vom Punkt. Nach dieser turbulenten Anfangsphase war rasch zu erkennen, mit welchen Mitteln jede Mannschaft versuchen wollte, einen Sieg einzufahren. „Wir haben uns das schon so ähnlich vorgestellt: Ein tief stehender Gegner, der auf Konter setzt, lange Bälle spielt und wenig Kombinationsspiel zeigt“, erklärte TuS-Kapitän Benedikt Zeisel. Das Gegenstück dieses Bildes war sein Team, das den Ball schnell laufen ließ und Kontrolle über das Spiel ausübte. Da aber auch der TuS Fehler tunlichst vermeiden wollte, ging das Spiel von Sugzdas Elf zu selten in Gefährlichkeit über. „Unser Spiel im letzten Drittel war schon mangelhaft“, findet der 48-Jährige. „Das war zu langsam, zu behäbig, und wir haben zu selten die Lücke gefunden – das war Landesliga-Modus.“ Wenn sich Hochkaräter ergaben, dann meist über Standardsituationen, die Julian Allgeier häufig exzellent hereinbrachte.

Doch Sugzda hatte für die Schlussphase noch einige Joker – unter anderem Christopher Korkor – zur Verfügung: Der 22-jährige Neuzugang vom BCF Wolfratshausen, der Kaygisiz ersetzte, brachte sofort Unruhe in die Begegnung und spielte den entscheidenden Pass. Nach gegnerischem Ballverlust in deren eigener Hälfte steckte Korkor auf Fischer durch – der erfahrene Torjäger zimmerte die Kugel zehn Minuten vor Schluss unhaltbar ins kurze Eck. „Franz weiß einfach, wo das Tor steht“, zeigt sich der TuS-Trainer begeistert. „Das sieht einfach aus, war aber hervorragend gemacht.“ Zwar versuchte das Heimteam in der Restzeit noch etwas zu bewegen, doch wie im vergangenen Jahr blieb Holzkirchen unter Druck stabil und brachte die 2:1-Führung über die Zeit, was nicht nur Zeisel freute: „Der erste Sieg ist Wahnsinn und gut für unser Selbstvertrauen.“

 
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