TuS Dornberg: Vom Tigerschuss bis zum Sirtaki!
Montag 22.06.20 07:45 Uhr|Autor: NW / FuPa2.789
Meisterlich: Die Mannschaft des TuS Dornberg, hier natürlich noch vor Inkrafttreten der Corona-Abstandsregeln, aber schon voller Vorfreude: Hintere Reihe von links Philip Zetterberg, Maximilian Margott, Lukas Versick, Mirco Felske, Marcel Zaremba, Simon Kerker, Daniel Kauffeldt. Mittlere Reihe von links der Sportliche Leiter Thies Kambach, Trainer Jens Horstmann, Manuel Klei, Charley Achtereekte, Valon Gashi, Dominik Kuck, Morten Struwe, Taima Andrade, Lennart Versick, Noah Fritz, Co-Trainer Michael Zozmann. In der vorderen Reihe von links Marc Rustige, Marcel Kranzioch, Charin Huxohl, Marvin Schiller, Joschka Leier, Lennard Kuck, Andreas Janzen, Leon Weidlich und Lukas Kuck. Es fehlen Mitja Schierbaum, Max Kleinelanghorst und Torwart-Trainer Kai Potthoff. Foto: TuS Dornberg

TuS Dornberg: Vom Tigerschuss bis zum Sirtaki!

Die Dornberger marschierten durch die Bezirksliga und krönten sich zum Corona-Meister, der in die Landesliga aufsteigt. Das Personalbuch gibt tiefe Einblicke.
Der TuS Dornberg hat die Bezirksliga Staffel 2 dominiert und darf sich über den Aufstieg in die Landesliga freuen. Am Ende holte der TuS aus 20 Spielen 51 Punkte, ehe die Saison coronabedingt abgebrochen werden musste. Trainer Jens Horstmann gibt einen Einblick in sein Erfolgsteam:


Heiner Kuhlmann: Als Betreuer die gute Seele steht bewusst an erster Stelle. Ohne Heiners Einsatz würde es diesen Steckbrief nicht geben. Kümmert sich vorbildlich und gewissenhaft um alles, auch um entsprechendes Staatseinkommen durch Tabaksteuer.

Joschka Leier (23): „Gulacsi“ ist ausgeglichener als Ying und Yang. Nur 13 Gegentore, „Die Krake vom Mühlenbrink“ spielte außerdem zwölfmal zu null. Daher automatisch potenzieller Schwiegersohn für Huub Stevens.

Lennard Kuck (20): Lieblingswort „Buffalo“. Riesen-Torwarttalent à la Markus Schubert, nur ohne Loch im Schläger. Vertrat „Gulasci“ mehrfach glänzend, bessere „Diagos“ als manche Mitspieler.

Marvin Schiller (28): Kommt immer zu spät, dafür aber in Badelatschen. Partyplaner, pendelt als souveräner dritter Torwart im Fünf-Minuten-Takt zwischen Kreis- und Weltklasse.

Morten Struwe (28): „Hightower“ vereint als IV Kreisliga-Bierdurst mit linkem Zuckerfuß. Sternstunde beim 7:0 in Augustdorf als Wiedergeburt von Jan Koller im Sturmzentrum. Streichelt den Ball mit der Sohle liebevoller als mancher seine Freundin.

Lukas Kuck (21): Stille Wasser gründen tief: „Luki“ verteilte auch schon mal ’ne Schelle, wenn es sein muss. Hat zudem den Außenrist für sich entdeckt. Teilzeit Instagram-Model.

Simon Kerker (23): „SK4“ will immer gewinnen. Nagelt dafür auch den Trainer im Training weg, wenn es sein muss. Legendär, wie er im Herbst als Zweikampfmonster über’n Kupferhammer pflügte.

Lukas Versick (27): Comeback nach sieben Jahren Pause und mehreren Knieverletzungen. Kämpft sich hollywoodreif zurück, nebenbei hat er noch die zweite Mannschaft mit zum Aufstieg geschossen.

Charley Achtereekte (21): Akkuratester Scheitel in OWL und Paradebeispiel der holländischen Technikschule. Beidfüßig wie einst Andy Brehme, dehnt Muskeln, die seine Mitspieler gar nicht kennen. Besitzt von jeder Europapokalmannschaft einen Trainingsanzug.

Andreas Janzen (30): „Magic“ wurde eigentlich fürs Mannschaftsfoto auf Mallorca verpflichtet. Glänzte aber auch als Torjäger mit „Tigerschuss“, zudem Siegtorschütze bei der Stadtmeisterschaft. Das ausgiebige Jubeln überlässt er aber Papa Alex.

Max Kleinelanghorst (24): Letztes Jahr mit dem GTV knapp gescheitert, holte er dieses Jahr den Titelgewinn nach. Leider lange verletzt, ließ sich anschließend beim Kampf zurück selbst von Krämpfen in Testspielen nicht stoppen.

Taima Andrade (24): Zwischen Urlaub und Studium in Berlin noch Pokalheld in der Aschehölle von KuS Beli und mit Treffer im letzten Einsatz. Seither wegen offener Strafen spurlos untergetaucht, Kassierer Marc fahndet (noch) vergeblich.

Charin Huxohl (24): Aufgerundete 1,80 Meter purer Torinstinkt und Top-Scorer. Einzigartiger Charakter, aber ganz schlechter Verlierer. Daher beim TuS genau richtig. Lebenswunsch: Einmal unter Horstmann 90 Minuten durchspielen dürfen.

Philip Zetterberg (20): Talent von 1860 Rosenheim. Sein bayrisches „Duuurrrccchhh“ hat Kultstatus. Optisch im Amateursport verschenkt, Zweitkarriere in Boyband oder als Bravo-Coverboy ist vorprogrammiert.

Leon Weidlich (25): Letztes Jahr B-Liga Absteiger, dieses Jahr fester Teil der Meister-Rotation. Sein Bezirksligapremierentor erlegte Türksport. Seither in allen Lebenslagen beflügelt, daher Vatervorfreuden.

Marcel Zaremba (23): Sein Tunnel ist im Gegensatz zum OWD-Tunnel immer auf. Spielmacher und Linksfuß mit polnischen Wurzeln, erinnert daher an Zaubermaus Dariusz Wosz. Zum Glück nie so nervös wie Papa Norbert, überragende Hallenrunde.

Mirco Felske (23): Die meisten Vorlagen, doch im Abschluss noch zu oft mit dem Verteidigerinstinkt. Die Torgestelle am Oerlinghausener Kalkofen wackeln wohl immer noch. Guckt kein Fußball, dafür geht’s charakterlich.

Mitja Schierbaum (26): Mittelfeldallrounder mit Vorbild-Charakter, wechselte nach Halbfinalniederlage mit Theesen gegen den TuS bei den Stadtmeisterschaften die Seiten: „If you can`t beat them, join them“.

Marcel Kranzioch (26):Kretze“ könnte zusammen mit „Magic“ auf jede Titelseite der Praline, ein Körper wie ein Gemälde. Zudem aggressive Flügelmaschine mit Gefühl für die „Pille“, zu Hause aber handzahm.

Valon Gashi (26): Capitano mit Riesenentwicklung als Charakter, geht immer voran. Auf dem Feld ein Schweizer Taschenmesser: Kann alles, macht alles, will alles. Vaterfreuden krönten die perfekte Saison.

Lennart Versick (29): Trotz Altersteilzeit bei Trainer Horstmann (11 Auswechselungen) noch lange kein altes Eisen. Seit Nasen-OP im Winter auch mit dem richtigen Riecher. Liebevolle „Bromance“ mit Morten auf Hopfengrundlage.

Marc Rustige (31): Reinkarnation des „Aggressive Leaders“ Mark van Bommel, erlebte als Sechser seinen zweiten Frühling. Bei ihm ist JEDER Ball ein Signalball, daher fehlt manchmal etwas Luft, um selbst zu laufen. Steht dafür oft richtig.

Maximilian Margott (23): Neuzugang vom Wertherberg, daher keine Probleme mit der Höhenluft in der BIPA-Arena. Mentalitätsmonster, Ballschlepper und Laufwunder. Steht kurz vorm Abschluss mit Duracell als Privatsponsor.

Dominik Kuck (24): Cristiano Ronaldo gefangen im Körper von Peter Crouch. Sein Stoffwechsel ist der Traum jedes Mittvierzigers. Als großer Bruder von Lukas mit zweifelhafter Vorbildfunktion bei der Schuh-Auswahl.

Manuel Klei (23): Edeltechniker mit Seuchensaison. Tanzte wohl zu viel Sirtaki im Stammlokal Café Royal, das verkraftet kein Körper. Familie Klei gehört mittlerweile zum TuS-Inventar. #comebackstronger

Noah Fritz (20): „Harry Maguire“, Modekategorie: Fußballer, die den Swag aufdrehen. Feuertaufe beim Stahlbad gegen Ex-Klub Wellensiek mit Abzügen in der B-Note, seither aber klarer Favorit auf den „Rookie of the year“.

Daniel Kauffeldt (29): In der Bravo Sport würde man ihn als Modellathlet bezeichnen, die Absage der Mannschaftsfahrt stürzte das passionierte Feierbiest in eine kurze Sinneskrise. Schwitzt Red Bull.

Trainer Jens Horstmann (35): Motto: Ein schönes Gesicht braucht Platz, hofft aber insgeheim noch auf Teilnahme an der Alpecin-Studie von Dr. Klenk. Sein Grinsen in FuPa-Interviews ruft im Team gemischte Gefühle hervor. Bei ihm kann IMMER einer durchrutschen.

Co-Trainer Dr. Michael Zozmann (44): Erfolg macht Sexy: Auch Zoze profitiert von der guten Dornberger Luft in der BIPA-Arena und freut sich auf Nachwuchs. Fachlich und menschlich ist der „Doc“ über jeden Zweifel erhaben.

Kai Potthoff (36): Der Mann der tausend Gesichter: Torwarttrainer, Westfalenpokal-Torwart und Teilzeitstürmer im Training, führte außerdem die Altherren als Chef zur Teilnahme an der deutschen Meisterschaft.

Thies Kambach (37): Der König von Dornberg bestellte jahrelange das Feld, jetzt wurde die Ernte eingefahren. Kurbelt gerne den Hopfengetränkekonsum im Sportlerheim an, vor den Spielen aber noch nervös wie ein Rookie.

Außerdem möchte sich die Mannschaft bei allen Gönnern, Sponsoren und Zuschauern herzlichst für die Unterstützung in diesem Jahr bedanken. Ein ganz besonderer Dank gilt zudem den Vorsitzenden Annette Köhne und Thomas Nottebrock, Kassierer Horst Grote sowie Grillmeister Klaus Markesch und Gattin Monika, die nicht nur an den Wochenenden durch vorbildlichen Einsatz am Platz glänzen und einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Erfolg haben. Außerdem gratulieren wir der zweiten Mannschaft herzlich zur Meisterschaft in der Kreisliga C.


Tabelle
1. TuS Dornberg 2037 51
2. FSC Rheda (Neu) 2026 43
3. Schloß Holte 2039 42
4. TS Bielefeld (Auf) 2024 42
5. TuS 08 Senne (Auf) 2010 31
6. SV Avenwedde 207 30
7. TSV Oerlingh 204 30
8. VfR Wellens. 207 28
9. Wiedenbrück II (Neu) 202 27
10. SC Bielefeld 20-8 26
11. SW Sende 20-18 26
12. SC Hicret 20-1 24
13. Augustdorf 20-18 24
14. Türkgücü Gt (Auf) 20-31 14
15. G TV 20-34 12
16. TuS Friedr. 20-46 5
Wertung gemäß Quotientenregel: Erreichte Punkte dividiert durch absolvierte Spiele
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