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Dienstag 16.05.17 10:12 Uhr|Autor: Wertinger/Donau-Zeitung802
Die Hürde Haunsheim (von links Philipp Seifried, Torhüter Matthias Möhnle) war für den TSV Wertingen diesmal zu hoch. Für Christoph Müller (rechts) und seine Mitspieler bedeutete die Heimniederlage den Verlust der Tabellenspitze. F.: Georg Fischer

Auf Schützenhilfe angewiesen

Beim TSV Wertingen ist die Enttäuschung nach dem Verlust der Tabellenspitze groß +++ Auch der FC PUZ bekommt noch ein ungewolltes Endspiel +++ Dillingen hadert mit widrigen Umständen
Lange Zeit schien es so, als ob der TSV Wertingen als Erster über die Ziellinie in der Kreisliga Nord einlaufen würde. Doch nach dem überraschenden 0:1 des Tabellenführers gegen den TSV Haunsheim war Sportlicher Leiter Fritz Bühringer nahezu sprachlos. „Die Enttäuschung bei uns ist natürlich groß, in erster Linie sind wir enttäuscht über uns selbst“, so Bühringer, der bald nach Spielschluss auch noch vom Auswärtssieg des neuen Spitzenreiter SV Donaumünster in Altisheim informiert worden war.

„Über Monate waren wir vorne, und jetzt haben wir es nicht mehr selbst in der Hand.“ Chancen waren durchaus da, aber es sollte nicht klappen mit dem Tor. „Ich habe eine große Leere in mir“, gestand Bühringer kurz nach dem Schlusspfiff. Doch der Blick geht auch nach vorne. Am kommenden Samstag muss Wertingen in Maihingen punkten und hoffen, dass Deiningen gleichzeitig in Donaumünster Schützenhilfe leistet.

Ersatzgeschwächt musste der TSV Unterthürheim beim SV Holzkirchen antreten. Und auch deshalb musste Richard Wörle, zweiter Abteilungsleiter beim TSV, in der Reserve ran. „Er trainiert immer noch mit, ist fit“, so Stefan Mayershofer, erster Abteilungsleiter, schmunzelnd. Und Wörle traf prompt beim 3:1-Sieg der zweiten Mannschaft. Für die „Erste“ lief es dagegen schlechter, sie unterlag mit 0:3. „Dass Holzkirchen so weit hinten steht in der Tabelle, verwundert mich sehr“, sagt Mayershofer. Großartig ärgern muss sich im Lager des TSV Unterthürheim aber keiner, denn der Klassenerhalt ist seit dem letzten Spieltag in trockenen Tüchern. Auch deshalb konnte auf der Hochzeit von Stürmer Fabian Knötzinger gefeiert werden. Am kommenden Samstag im bedeutungslosen Heimspiel gegen die SG Alerheim soll ein positiver Abschluss her, direkt im Anschluss ans Spiel feiert der TSV seinen Saisonabschluss.

Ein Endspiel erwartet dagegen auf den FC Pfaffenhofen-Untere Zusam. Der hat sich durch den 3:1-Sieg gegen die bereits abgestiegene SSV Dillingen nun zwar eine bessere Ausgangsposition geschafft, doch darf der Fusionsverein das Spiel beim FC Mertingen nicht verlieren. Drei Punkte beträgt der Vorsprung des FC PUZ auf Mertingen und den Abstiegsplatz, mit einem Unentschieden wäre das Team des Trainerduos Fabian Röller/Alexander Steichele gerettet. „Wir fahren aber nicht hin, um nur auf Unentschieden zu spielen“, sagt Steichele. Doch damit es mit einem Sieg klappt, muss „eine Schippe drauf gelegt werden“ im Vergleich zum Spiel gegen die Dillinger. Die waren personell arg gebeutelt, noch mehr als der FC PUZ. Und man merkte den Spielern den Druck an. „Es ist Kopfsache. Man hat gespürt, dass die Spieler nicht befreit aufspielen können. Da werden wir unter der Woche im Training dran arbeiten, dass sie nicht so verkrampft auftreten“, erklärt der verletzte Spielertrainer. Er wird in Mertingen wohl nicht zur Verfügung stehen, doch ganz ausschließen will er seinen Einsatz nicht. Zur Not mit Schmerztabletten und Spritzen.

Abgesehen von der wieder einmal überflüssigen „Gelb-Roten“ für Anton Neustätter war Vorsitzender Christoph Nowak von der SSV Dillingen aufgrund der widrigen Umstände mit der 1:3-Derbyniederlage beim FC Pfaffenhofen-Untere Zusam nicht einmal unzufrieden. Er selbst musste das Coaching übernehmen, nachdem Spielertrainer Andreas Mayer, Armend Nuraj und Alexander Imgrunt kurzfristig passen mussten. Nach drei Minuten erwischte es dann auch noch Francesco Masciulli am Knie, und die ohne Reservist angetretenen Kreisstädter mussten nahezu die gesamte erste Spielhälfte in Unterzahl agieren, ehe die eilends vom Spiel der „Zweiten“ in Günzburg ins Zusamtal beorderten Julian Frömel und Björn Reiß zur Halbzeit das SSV-Aufgebot wieder komplettierten: „So eine Anhäufung an unglücklichen Umständen habe ich auch noch nie erlebt“, meinte Nowak, der den Einsatzwillen des angeschlagenen Konstantin Sakowrjaschin lobte.

 
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