
Zwei Siege in Folge haben die Futsaler von Coach Mathieu Jerzewski auf Rang fünf der Regionalliga Süd gespült. Diese Serie wollen die Neurieder am Sonntag weiter ausbauen, wenn der Tabellenletzte, GO Rhein-Main, im Sportpark gastiert (16 Uhr). „Wir wollen dem Gegner unser Spiel aufdrücken und mit aller Vehemenz den dritten Saisonsieg“, sagt Jerzewski. Dafür müsse sein Team aber die gleiche Leistung zeigen wie bei den jüngsten Erfolgen über den SSV Jahn Regensburg (6:4) und den Gehörlosen SV Karlsruhe (11:2), betont der Coach.
Beim TSV unterschätzt niemand den Gegner, der nach drei absolvierten Spielen punktlos am Tabellenende steht. Dass der Vorjahresfünfte aus dem südhessischen Ober-Roden kein Kanonenfutter in der Regionalliga ist, zeigen schon die recht knappen Ergebnisse von 3:6, 4:6 und 3:5. Zudem haben die Neurieder keine guten Erinnerungen an GO: Auswärts unterlag der TSV in der vergangenen Saison mit 3:5, zu Hause verspielte Neuried einen 6:2-Vorsprung – 6:6 hieß es am Ende. „Aus diesen Erfahrungen hat das Team gelernt und weiß, dass stets bestmögliche Performance nötig ist, um Erfolge einzuheimsen“, sagt Jerzewski. „Die Regionalliga hat dieses Jahr an Qualität dazugewonnen. Zum Teil sind es sehr enge Auseinandersetzungen, bei denen Nuancen entscheidend sind.“
Stohniienko bereits achtmal erfolgreichÜber Sieg oder Niederlage entscheidet in knappen Spielen häufig die Chancenverwertung. „Ober-Roden wird sich stärker als der GSV Karlsruhe präsentieren und defensiv stabiler stehen. Von großer Bedeutung wird unsere Abschlussqualität werden, wir müssen genau so weitermachen, wie wir letzte Woche in Karlsruhe unsere Treffer erzielt haben“, erklärt Jerzewski. Besonders torgefährlich präsentierte sich am vergangenen Samstag Pavlo Stohniienko, der dem GSV gleich fünf Treffer einschenkte und mit acht Saisontoren nun auch die teaminterne Torschützenliste des TSV anführt. Der Ukrainer ist auch am Sonntag wieder mit von der Partie.