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Montag 09.10.17 08:20 Uhr|Autor: Michael Grözinger - Münchner Merkur (Würmtal)250
Einer der Unglücksraben: Zunächst verursachte Innenverteidiger Sebastian Hessenberger (l.) einen Strafstoß, später musste er angeschlagen ausgewechselt werden. A-Foto: Dagmar Rutt

Colberg: "Leistungsträger hatten einen rabenschwarzen Tag"

Neurieds Viertelstunde zum Vergessen
Der TSV Neuried rutscht tiefer in den Tabellenkeller der Landesliga Südost. Das Strafstoß-Dilemma setzte sich auch bei der 2:3-Niederlage beim Tabellenletzten fort.

Es ist wie verhext in der Defensive des TSV Neuried. Auch bei Schlusslicht TV Aiglsbach verursachten die Kicker von der Parkstraße einen Strafstoß. Es war bereits der zehnte in dieser Saison – im vierzehnten Spiel. Und erneut war es dieses eine Tor, das den TSV von einem Punktgewinn trennte. Mit 3:2 musste sich die Mannschaft von Trainer Davide Taurino geschlagen geben.

Es war lediglich eine Viertelstunde, die den Neuriedern am Samstag das Genick brach. „Da haben wir komplett den Faden verloren. Uns ist ein Fehler nach dem anderen passiert, und das hat die Mannschaft natürlich verunsichert“, sagte Herrenleiter Arndt Colberg über die Phase ab der 20. Spielminute. Bis dahin hatte der TSV die Partie im Griff gehabt und war durch Maximilian Mühlegg auf Vorlage Clemens Links mit 1:0 in Führung gegangen. Doch mit dem 1:1 (22.) war sämtlicher Spielfluss auf Eis gelegt. „Auch unsere Leistungsträger hatten einen rabenschwarzen Tag“, meinte Colberg. Manfred Gröber drehte das Spiel anschließend im Alleingang: Zunächst traf er per direktem Freistoß ins Torwarteck (28.), anschließend nahm er das Elfmeter-Geschenk von Sebastian Hessenberger an und verwandelte zum 3:1 (32.).

Erschwerend kam für Neuried hinzu, dass der ohnehin dünne Kader bereits früh einer Belastungsprobe standhalten musste. Die Brüder Sebastian und Florian Hessenberger, wichtige Eckpfeiler der Viererkette und beide angeschlagen in das Match gestartet, mussten bald ausgewechselt werden. „Wir hatten dann viele Umstellungen in der Mannschaft“, so Colberg.

Neuen Mut schöpfte sein Team kurz vor der Pause, als Link den Ball aus spitzem Winkel zum Anschluss ins lange Eck jagte. Zuvor hatte der Flügelspieler im Zweikampf einen Schlag auf das Auge abbekommen. „Bei seinem Schuss hat man richtig gemerkt, wie angefressen er war“, meinte Colberg, der in den zweiten 45 Minuten ein Spiel auf ein Tor sah – auf das der Aiglsbacher. Die Gäste versuchten nun alles, stellten Mittelfeldstratege Nicolas Höhne in die vorderste Reihe und agierten in der Defensive mit Dreierkette. Da die Hausherren jedoch durch die offensive Umstellung des TSV noch zu etlichen Kontern kamen, entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Neuried am Ende fast den Punkt mitnehmen konnte: Drei Minuten vor Abpfiff kratzte der TV einen Schuss des eingewechselten Maximilian Krüger von der Linie.

 
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