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Wuppertaler SV nutzt Klosterhardt-Patzer in Solingen aus

A-Junioren-Niederrheinliga: Der 19. Spieltag in der Übersicht

von Marvin Walter · 31.03.2019, 20:18 Uhr · 0 Leser
F: Jochen Classen
F: Jochen Classen

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Durch den 4:0-Erfolg im Spitzenspiel beim FSV Duisburg am 19. Spieltag der A-Junioren-Niederrheinliga hat der Wuppertaler SV die Niederlage des Verfolgers Arminia Klosterhardt ausgenutzt und einen großen Schritt zur Rückkehr in die Bundesliga gemacht. Germania Ratingen hat seine Niederlagenserie in Bocholt beendet, während die SSVg Velbert in einer dramatischen Schlussphase gegen ETB Schwarz-Weiß Essen gewinnt. Der Spieltag in der Übersicht:

1. Spvg. Solingen Wald 03 - DJK Arminia Klosterhardt 4:0 (2:0)
Für die Überraschung des Spieltags sorgte die 1. Spvg. Solingen-Wald, die die Siegesserie des bis dato besten Rückrundenteams Arminia Klosterhardt mit einem deutlichen Sieg beendet hat. Früh brachte Eric Nelkenbrecher den Aufsteiger in Führung, ehe es in der 25. Minute zur vorentscheidenden Szene kam. Julian Fuchs sah auf Seiten der Klosterhardter die Rote Karte, zudem erhöhte Maurice Dirks auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel schraubte Emre Mujde mit einem Doppelpack das Ergebnis noch in die Höhe.

Kevin Dirks, Trainer der 1. Spvg. Solingen-Wald: “Klosterhardt ist fußballerisch eine super Truppe. Wir wussten, dass es heute nur mit Kampf geht was Zählbares zu holen. Das ist uns heute zum Glück gelungen. Die Tote Karte war natürlich für uns zum Vorteil. Wir standen heute sehr kompakt und sicher, haben kaum Torchancen zu gelassen und perfekt gekontert. Im Ganzen war der Sieg verdient, durch eine starke Mannschaftsleistung.

Timo Kleer, Trainer von Arminia Klosterhardt: "Wir sind alle natürlich sehr enttäuscht. Wir haben eigentlich ganz gut angefangen, dann aus dem Nichts eine Ecke gegen uns bekommen, die durchgeht und der Spieler am zweiten Pfosten blank steht. Beim 0:2 verlieren wir den Ball in der Vorwärtsbewegung, wo man ihn nicht verlieren darf. Beide Außenverteidiger standen dadurch natürlich sehr hoch. Wir versuchen natürlich, Fußball zu spielen, Solingen dagegen viel mit langen Bällen und in der Hoffnung auf unsere Fehler. Die haben wir leider in der Anfangsphase auch produziert. Nach dem Ballverlust bekommt Julian Fuchs den Ball an die Hand. Der Schiedsrichter legt das als absichtliches Handspiel aus, wir bekommen eine Doppelbestrafung durch Elfmeter und Roter Karte. Das war einfach alles zu überzogen, da sollte man mal überdenken, ob man da eine Rote Karte geben muss, weil es auch kein grobes Foulspiel war. Da sollten die Verantwortlichen mal drüber nachdenken, das nur mit einer Gelben Karte und Elfmeter zu bestrafen. Kämpferisch war die Mannschaft voll da, da kann man den Jungs keinen Vorwurf machen. Mangelnde Chancenverwertung hat uns dagegen, wie schon im Spiel gegen Hilden, das Genick gebrochen. Wenn wir das Tor machen, kriegen wir auf jeden Fall mehr Möglichkeiten, das Zweite zu machen. Wir haben immer dran geglaubt, aber wenn man vorne die Chancen eben nicht macht und man sie hinten reinbekommt, kannst du eben kein Spiel gewinnen. Wir haben auch nach dem 0:3 immer noch dran geglaubt. Klar war das Ergebnis von 0:4 zu hoch, da jetzt aber die richtigen Worte zu finden, fällt schwer. Fest steht, dass die Jungs so viel Qualität haben und ich weiß auch, dass wir noch wichtige Spiele haben und die versuchen, erfolgreich zu bestreiten. Im kommenden Heimspiel gegen ETB wollen wir wieder drei Punkte einfahren, um auch uns für uns selber zu sagen, dass das nicht alles gewesen sein kann und versuchen, das Unmögliche möglich zu machen."


1. Spvg. Solingen Wald 03: Robin Steve Wachholder, Tobias Ian Jalowy, Tim Jonas Schreckenberg, Antonio Marinovic, Noel Benjamin Blum, Jeonghui Cho, Ayman Mechbal (69. Jannis Dimou), Maximilian Elias Kofner, Maurice Dirks (55. Emre Mujde), Eric Nelkenbrecher (73. Niklas Hund) - Trainer: Kevin Dirks
DJK Arminia Klosterhardt: Nick Bennmann, Max Werner, Nico Harder (75. Lars Hoffmeister), Hendrik Willing (68. Christos Pappas), Julian Fuchs, David Markovic (57. Deniz Erdem), Metehan Türkoglu, Fatih Gönül, Premtim Gashi, Jannik Markus Zelazo (68. Murat Berbero) - Trainer: Timo Kleer
Schiedsrichter: Zehrudin Ruznic () - Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Eric Nelkenbrecher (8.), 2:0 Maurice Dirks (25. Foulelfmeter), 3:0 Emre Mujde (64.), 4:0 Emre Mujde (74.)
Rot: Julian Fuchs (25./DJK Arminia Klosterhardt/)



VfR Krefeld-Fischeln - TV Voerde 11:1
Nach dem Sieg in der Vorwoche gegen den Cronenberger SC erwischte der TV Voerde im Auswärtsspiel beim VfR Fischeln alles andere als einen guten Tag. Die Fischelner, die mit dem 11:1-Sieg den höchsten Saisonerfolg feiern, schließen damit eine erfolgreiche Woche nach dem Sieg gegen Gladbach in der englischen Woche ab und verteidigen Rang fünf gegenüber Germania Ratingen bei einem Spiel mehr als die Verfolger. Voerdes Trainer Christoph Frömmel: "Eine sehr angespannte Personallage macht uns aktuell Probleme. Wir waren froh noch elf halbwegs gesunde Spieler aufbieten zu können. Diese haben dann heute aber zudem nicht ins Spiel gefunden. Der motivierte und gallige Gegner hatte das Spiel nach 15 Minuten vier Toren früh entschieden. Der Rest war eine Charakterfrage. Da haben die Jungs heute leider komplett versagt. Wir sind sehr enttäuscht von diesem Auftritt."

VfR Krefeld-Fischeln: - Trainer: Ronny Kockel
TV Voerde: Martin Berteld, Yannik Hüsken, Denim Vejzovic (46. Justin Oktay Franz), Finn Meyer, Nico Barske, Nabil Sahraoui, Tjark Möltgen, Timo Przybilla, Toni Rudolph Wüster (72. Prince Bolou), Justin Hülser, Jan Gehrmann - Trainer: Karsten Neumann - Trainer: Christoph Frömmel - Trainer: Jochen Hülser - Trainer: Michael Braun
Schiedsrichter: Julian Clanzett () - Zuschauer: 60
Tore: 5:1 Tjark Möltgen (67.)



Cronenberger SC - TSV Meerbusch 0:5 (0:1)
Auch wenn das Spiel nach dem frühen Führungstreffer des TSV Meerbusch im Aufsteigerduell beim Cronenberger SC lange offen blieb, fuhr der neuen Tabellenachte letztlich doch einen deutlichen Sieg ein. Alexander Gensch markierte in seinem vierten Saisoneinsatz sein erstes Saisontor, ehe Julian Garcia Ramon, zuletzt im Hinspiel erfolgreich, seinen ersten Doppelpack schnürte. Noah Stemmer besorgte für die Gäste den Schlusspunkt.

Petros Saltzis, Trainer des Cronenberger SC: "Unsere Spieler waren sehr passiv in der ersten Halbzeit. In der zweiten Halbzeit sind wir besser ins Spiel gekommen und motivierter aufgetreten. Die individuellen Fehler bringen uns immer zu Gegentoren! Es ist wie es ist, da bist du als Trainer machtlos. Das positive ist, dass jeder unsere Spieler viel an Erfahrung gewinnen kann für seinen fußballerischen Lebensabschnitt! Meerbusch hat mit Ruhe und Erfahrung das Spiel im Griff gehabt."

Marcel Winkens, Trainer des TSV Meerbusch: "Wir haben heute eine sehr gute Leistung abgeliefert und auch in der Höhe verdient gewonnen. In der ersten Halbzeit haben wir nur zu viele Chancen liegen gelassen, das wäre nach der Pause fast bestraft worden, aber Lars Kruse lenkte einen Fernschuss mit einer Glanzparade an die Latte. Im Gegenzug machen wir das 2:0 und haben das Spiel bis zum Schluss kontrolliert."

Cronenberger SC: - Trainer: Petros Saltzis
TSV Meerbusch: Lars Kruse, Jonas Giesen, Dogukan Akgün, Linus Krajac, David Alexandre Alves Oliveira (75. Serkan Moustafaoglou) (83. Noah Stemmer), Johannes Leske, Lorenz Kowalle (70. Ozenc Dumanli), Tim Nehrbauer, Julian Garcia Ramon, Ndrin Maloku (54. Alexander Gensch) - Trainer: Marcel Winkens
Schiedsrichter: Fynn Tonscheidt () - Zuschauer: 33
Tore: 0:1 Tim Nehrbauer (10. Foulelfmeter), 0:2 Alexander Gensch (58.), 0:3 Julian Garcia Ramon (72.), 0:4 Julian Garcia Ramon (83.), 0:5 Noah Stemmer (90.)



Sportfreunde Hamborn 07 - 1. FC Mönchengladbach 0:2
Für Wiedergutmachung gesorgt hat der 1. FC Mönchengladbach nach der unglücklichen Niederlage in Fischeln am Mittwoch. Bei den Sportfreunden Hamborn sicherten sich die Gäste durch einen Doppelpack von Justin Kuhlen die drei Punkte und springen durch die Niederlage von Klosterhardt wieder auf Rang zwei, fünf Punkte hinter dem Wuppertaler SV liegend. Dagegen vergrößert sich der Abstand der Hamborner auf Rang zehn auf sieben Punkte.

Samir Hanna, Trainer der Sportfreunde Hamborn: “Zu keinem Zeitpunkt des Spiels hatte ich das Gefühl, unsere Mannschaft würde einbrechen. Wir lassen in der ersten Halbzeit nicht viel zu, gehen trotzdem mit 0:1 aufgrund eines Stellungsfehler in Rückstand. Zu Beginn der zweiten Hälfte starten wir wieder sehr mutig und haben zwei Riesendinger, wobei nach der zweiten Möglichkeit die Gladbacher einen stark gespielten Konter liegen lassen. Wir belohnen uns auch im zweiten Durchgang nicht für unseren mutigen Auftritt. Ich denke, wir haben es heute den Gladbachern, die nicht ohne Grund an zweiter Stelle stellen, mehr als schwierig gemacht und dem Gegner nicht viele Chancen gelassen. Kompliment an die gesamte Defensivarbeit. Die Jungs haben wirklich in fast jedem Zweikampf Herz und Leidenschaft bewiesen, das nehmen wir mit. Mönchengladbach spielt eine Viertelstunde vor Schluss einen Angriff sauber zu Ende und nutzt dadurch unsere zu großen Abstände zum 0:2. Wir müssen vor dem Tor zünden, sonst gewinnst du in dieser Liga keine Spiele. Ein sehr faires Spiel und Glückwunsch an den 1. FC!"

Kevin Kreuzberg, Trainer des 1. FC Mönchengladbach: "Wir freuen uns natürlich über den Sieg gegen eine sehr engagierte Hamborner Mannschaft. Allerdings können wir mit unserem Spiel in keinerweise zufrieden sein, das war in allen Bereichen zu wenig. Der Sieg geht zwar, denke ich, aufgrund der Spielanteile und Chancen in Ordnung, allerdings hätte das Spiel mehrfach auch kippen können. Da hatten wir Glück und keine Kontrolle über das Geschehen, was uns in der Form so nicht passieren darf."

Sportfreunde Hamborn 07: Hasan Cosgun, Bünyamin Burak Sari (46. David Alexander Forbeck), Batuhan Dikyol, Mehmed-Sena Özen (63. Anid Sahman), Felix Hohmann, Ahmet Ünal Ergün, Julian Bode, Emirkan Dikyol (77. Altin Mekaj), Burak Saglam, Marc Rene Bäsner, Dogukan Kara - Trainer: Samir Hanna
1. FC Mönchengladbach: Fabian Michael Helfer, Georgios Giorgio Athanasiadis, Dion Krasnici, Leandro Dos Santos Haesler (46. Florian Wilhelm Wolters), Florian Heise, Paul Wilhelm Winkelmann (77. Magnus Michael Abels), Jan-Luca Schoeps, Peer Winkens (58. Thomas Lavia), Leonard Bajraktari, Arton Tolaj (67. Pamir Hemat), Justin Kuhlen - Trainer: Kevin Kreuzberg
Schiedsrichter: Philipp Heuser () - Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Justin Kuhlen (26.), 0:2 Justin Kuhlen (76.)



1. FC Bocholt - Germania Ratingen 04/19 2:3 (1:3)
Ganz wichtige drei Punkte hat Germania Ratingen im Kampf um die direkte Qualifikation eingefahren und damit die Serie von vier Niederlagen am Stück beendet. Zwar konnte der 1. FC Bocholt die frühe Führung von Ilyas Zhou noch quasi im Gegenzug durch Tommy Bachmann ausgleichen, die Ratinger gingen dank der Treffer von Tobias Rudorf und erneut Zhou mit einer komfortablen Führung in die Pause. Die Gastgeber trafen durch Lary Terhart nach dem Seitenwechsel noch zum Anschluss, zu einem wichtigen Punktgewinn im Abstiegskampf reichte es aber nicht mehr.

Niko Laukötter, Trainer des 1. FC Bocholt: "Ein schwaches Niederrheinligaspiel. In den ersten 25 Minuten sind wir gut drin. Nach einer schwachen Abwehrleistung laden wir Ratingen zum 0:1 ein, was wir postwendend ausgleichen. Dann bringen uns erneut zwei schlechte Abwehraktionen auf die Verliererstraße. Wenn es schlecht läuft, führt der Gegner 4:1 zur Halbzeit. Aus der Halbzeit kommen wir gut und müssen nach fünf Minuten frei vor dem Keeper das Tor machen, schießen diesen aber an. Der Anschlusstreffer fällt zu spät, um noch mal dran zu kommen. Da war die Hürde der ersten Halbzeit zu hoch."

Christian Timp, Teammanager von Germania Ratingen: “Wir haben sehr nervös begonnen und unser Spiel war entsprechend zerfahren. Mit der ersten guten Aktion gehen wir dann in Führung, die allerdings im Gegenzug nach einem Standard abgegeben wird. Danach haben wir besser ins Spiel gefunden und gehen verdient mit einer Führung in die Pause. Kurz nach der Pause bekommen wir den Anschlusstreffer, wieder nach einer Standardsituation. Da wir es dann versäumen, unsere Chancen zu nutzen, bleibt es bis zum Ende spannend. Letztendlich war es ein verdienter Sieg, der uns wieder Auftrieb und Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben gibt."


1. FC Bocholt: Jonas Wenzel, Lary Terhart, Oskar Tünte, Andre Terfurth, Fabian Krichel, Taric Boland, Tristan Senteler (82. Halil Ibrahim Tireng), Biyan Kesen (57. Tommy Bachmann), Haris Hrustanovic, Jannis Schmitz (76. Pascal Spallek), Jost Kasparek - Trainer: Niko Laukötter
Germania Ratingen 04/19: Leon Täger, Talha Yücelay, Lejs Zenuni, Dimitrios Raphael Voulkidis, Ante-Jakov Vuletic, Marco De Stefano, Mahmut Karaca (54. Toni Markovic), Lauen Rasul (86. Antonios Sverkos), Ilyas Zhou, Tim Jessett (57. Rico Peter Hein), Tobias Rudorf (81. Mike Robert Walbröhl) - Trainer: Martin Hasenpflug
Schiedsrichter: Bektas Bicici (Bochum) - Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Ilyas Zhou (13.), 1:1 Tommy Bachmann (15.), 1:2 Tobias Rudorf (26.), 1:3 Ilyas Zhou (38.), 2:3 Lary Terhart (50.)



FSV Duisburg - Wuppertaler SV 0:4 (0:2)
Klarer Gewinner des Spieltags im oberen Tabellendrittel ist der Wuppertaler SV, der seinerseits das Spitzenspiel beim FSV Duisburg gewann und die Gastgeber auf neun Punkte distanzierte und gleichzeitig die Niederlage des Verfolgers Arminia Klosterhardt ausnutzte. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause durch Thomas Gillej und Ho Chu per Elfmeter ging der WSV in Führung. Kurz vor Schluss erhöhten noch Luka Sola und Toni Angelov und machten damit den ersten Sieg in einem Ligaspiel gegen den FSV Duisburg perfekt. FSV-Trainer Thomas Cvetkovic war insbesondere mit dem ersten Durchgang nicht zufrieden: "In der ersten Halbzeit haben wir nicht das gespielt, was wir uns vorgenommen haben. Wir bekommen kurz vor der Pause per Doppelschlag das 0:2, haben aber selbst noch zwei sehr gute Chancen vor der Pause den Rückstand zu verkürzen. In der zweiten Halbzeit erhöhen wir das Risiko und erspielen uns auch drei, vier gute Chancen, machen aber nicht das Tor. Zum Schluss schmeißen wir nochmal alles nach vorne und bekommen dann Gegentreffer drei und vier."

FSV Duisburg: Alexander Geraedts, Emirhan Zengin, Muhammed Emin Demir, Cankut Bastutan, Emre Sahin, Nermin Badnjevic (87. Patric-Dominic Panait), Karim El Moumen, Edon Saliuka, Tekin Mang, Matondo Manace Mbonbo (56. Etinosa Igbionawmhia), Can Funke (76. Berkan Gedikoglu) - Trainer: Thomas Cvetkovic
Wuppertaler SV: Dejan Zecevic, Nick Osygus, Thomas Gilej, Toni Angelov, Jan Corsten, Tim Corsten, Phil Knop, Marvin Blume, Ho Chu (57. Isaak Simion Akritidis), Mike Osenberg, Luka Sola - Trainer: Pascal Bieler
Schiedsrichter: Christoph Persch (Oberhausen) - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Thomas Gilej (39.), 0:2 Ho Chu (41. Foulelfmeter), 0:3 Luka Sola (86.), 0:4 Toni Angelov (90.)



SSVg Velbert - ETB Schwarz-Weiß Essen 3:2 (1:1)
Hochdramatisch ging es im Duell der Tabellennachbarn um die direkte Qualifikation zu. Nach einem 1:1 zur Pause gingen die Velberter nach einer Stunde wieder in Führung. Durch den Ausgleich durch Robin Walter in der Nachspielzeit schienen die Essener einen wichtigen Punkt aus Velbert mitzunehmen, doch Axel Glowacki schlug in der 93. Minute noch einmal zurück und sicherte damit drei Punkte für die Gastgeber, die sich um fünf Punkte von den Abstiegsplätzen distanzieren. Die Essener haben nach der Niederlage sechs Punkte Rückstand auf Rang sechs und müssen angesichts des schwierigen Restprogramms mit den Spielen in Klosterhardt, Meerbusch und Ratingen sowie den Heimaufgaben gegen Voerde, Gladbach und Wuppertal den Blick wohl eher auf den Abstiegsrang elf werfen, der nur drei Punkte entfernt ist. Dementsprechend enttäuscht war ETB-Trainer Hakan Yalcinkaya: "Die Niederlage war leider sehr unnötig, aber nicht unverdient. Wir hatten in der Defensive enorme Probleme, keine Ordnung gehabt. Unser Torwart hat zudem leider zweimal gepatzt. Insgesamt war es leider zu wenig."

SSVg Velbert: David Nowakowski, Tihomir Kriznjak, Leon Maurice Busch, Amin Amezigar (70. Engincan Yildiz), Ionas-Apostolos Frantzozas, Noel Tsopolidis (46. Alexandros Kiprizlis) (62. Yonghee Kim), Liridon Salihi, Luis Miguel Willms, Axel Glowacki (90. Alexander Grimmert) - Trainer: Sascha Walbröhl - Trainer: Christian Reinhardt - Trainer: Markus Braasch
ETB Schwarz-Weiß Essen: Leon Ossmann, Maximilian Abel (46. Samuel Nana Kwame Aborah), Tom Holz (64. Abdul Naser Amini), Max Oelschlägel (85. Björg Möller), David Kovacevic, Karlo Malioukas, Tristan Richter, Robin Walter, Leon Janberk Anadol, Yassine Bel-Mustapha (71. Daniel Morakinyo), Zakaria Amezigar - Trainer: Hakan Yalcinkaya
Schiedsrichter: Lukas Dyck () - Zuschauer: 50
Tore: 1:0 Liridon Salihi (17.), 1:1 Zakaria Amezigar (22.), 2:2 Robin Walter (90.), 3:2 Axel Glowacki (90.)