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Dienstag 14.11.17 15:49 Uhr|Autor: Aichacher Nachrichten / Sebastian Richly728
Gut gespielt und trotzdem wieder nicht gewonnen: Der TSV Hollenbach zeigt gegen den Tabellendritten TSV Meitingen eine gute Vorstellung und führt bereits mit 2:0. Dann kann der TSV – Ricardo Anzano (Mitte) hat hier die große Chance zum Dreier – den Vorsprung nicht über die Zeit bringen. Foto: Sarina Schäffer

Hollenbach streckt sich vergebens

Trotz Leistungssteigerung gegen Meitingen steht der TSV am Ende erneut im Regen und wartet nun schon seit sechs Partien auf einen Dreier +++ Ecknach zeigt alte Schwächen +++ Adelzhausen sorgt für Spektakel

Viele Partien fanden am Wochenende aufgrund des schlechten Wetters nicht statt. Eigentlich schade, denn die wenigen Partien, die über die Bühne gingen, hatten hohen Unterhaltungswert. Für besonders viel Gesprächsstoff sorgten die drei Bezirksligisten aus dem Landkreis-Norden – aus unterschiedlichsten Gründen.



Das Sorgenkind ist und bleibt der TSV Hollenbach. Das 2:2 gegen den TSV Meitingen war bereits das sechste Spiel ohne dreifachen Punktgewinn für die Elf vom Krebsbach. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt mittlerweile nur noch zwei Punkte. Die gute Nachricht: Beim 2:2 gegen Meitingen zeigten sich die Hollenbacher deutlich verbessert. Mit dem Gegenpressing kamen die Gäste nicht zurecht und Meitingens neuer Coach Pavlos Mavros hatte bei seinem Einstand nicht nur aufgrund der Witterungsbedingungen wenig Spaß. „Eng stehen“ und „wach sein“, forderte Spielertrainer Christian Adrianowytsch fast pausenlos von seinen Mannen. Und seine Spieler hörten diesmal auf ihren Coach. Ob Pech oder Unvermögen – in den finalen zehn Minuten gab man den sichergeglaubten Sieg doch noch aus der Hand. Für das angeknackste Selbstvertrauen der nächste Dämpfer.

Ganz anders sieht es beim BC Adelzhausen aus. Im gesicherten Mittelfeld kann der BCA locker aufspielen. Und das tat die Elf vom Römerweg beim 7:5-Erfolg gegen den FC Horgau auch. Abteilungsleiter Jürgen Dumbs sprach von einer völlig unnötigen Zitterpartie: „Wir hatten dem Gegner bereits den Zahn gezogen.“ Aber wie schon im Hinspiel war die komfortable Führung schnell wieder weg. Dank Youngster Stefan Asam und Torjäger Dominik Müller behielt man am Ende gegen den Tabellenletzten doch noch die Punkte daheim. Für Spielertrainer und Defensivspezialist Peter Eggle sicher eine grausame Partie, für die Zuschauer am Römerweg aber das Eintrittsgeld mehr als wert.

Das gilt meist auch für die Heimspiele des VfL Ecknach. Auch wenn der Aufsteiger bisher mit Heimsiegen geizte, so waren die Begegnungen doch durchweg spannend. So auch am Wochenende beim 2:2 gegen den SV Donaumünster. Besonders bitter für den VfL, dass der Ausgleich fünf Minuten vor dem Ende fiel – und das bei personeller Überzahl. Allzu lange die Köpfen hängen lassen, wird man beim VfL deshalb aber nicht. Mit 27 Punkten steht Ecknach als bester Aufsteiger auf Rang sechs der Tabelle. Und vielleicht geht es ja sogar noch den ein oder anderen Platz nach oben. Mit der Bilanz von zehn Punkten aus vier Spielen ist dem Aufsteiger auch vor dem Spiel beim Tabellenführer Gersthofen nicht bange.

 
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