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Donnerstag 13.07.17 08:00 Uhr|Autor: Claus Rosenberg551
Ohne Fleiß kein Preis: Der TSV Gau-Odernheim bereitet sich auf Landesliga vor. Foto: photoagenten/Carsten Selak

Eintracht Kreuznach am Petersberg

Warum der Landesliga-Aufsteiger TSV Gau-Odernheim frühzeitig gegen Hochkaräter testet

GAU-ODERNHEIM. Freitagabend, 19.30 Uhr, müsste der Platz des TSV Gau-Odernheim prächtig besucht sein: Die Petersberg-Elf erwartet den Verbandsligisten Eintracht Bad Kreuznach zu einem Testspiel. Drei Tage später, also am Montag, wartet eine weitere Mammutaufgabe auf die Elf von Christoph Hartmüller: Dann trifft sie beim Turnier in Albisheim auf den nächsten Verbandsligisten, den ASV Winnweiler.



Der TSV Gau-Odernheim befindet sich in einer frühen Phase der Vorbereitung auf die kommende Saison. Da ist es ungewöhnlich, sich mit solchen leistungsstarken Mannschaften zu messen. Das räumt Hartmüller ein, hat aber auch ein gutes Gegenargument: „Das Ziel ist, dass die Spieler frühzeitig begreifen, dass jetzt ein anderer Wind weht“.

Ein anderer Wind als in der Bezirksliga. Dort, wo die Petersberger in der vergangenen Runde von wenigen Ausnahmen abgesehen als Favorit auf den Platz gingen und in der Regel dieser Rolle gerecht wurden. So schafften sie den Sprung in die Landesliga, wo sie nach Ansicht Hartmüllers gefordert werden. Je früher sich seine Spieler darauf einstellen, umso besser, sagt er. Deshalb kommen ihm Eintracht Bad Kreuznach und ASV Winnweiler recht, obwohl der Kader noch ein gutes Stück von seiner optimalen Betriebstemperatur entfernt ist.

Die andere gute Nachricht lautet: Der TSV Gau-Odernheim macht vorerst wieder einen Bogen um den Kunstrasen. Es wird wieder auf dem Naturboden gespielt. „Der Rasen ist in gutem Zustand“, reflektiert der Coach. In Absprache mit der Mannschaft wurde beschlossen, dies auszunutzen. Dabei dürfte die veränderte Platzwahl den Gau-Odernheimern zugute kommen. Der Rasenplatz ist größer, was dem Spiel des TSV entgegenkommt. Das hat sich beispielsweise auch im Aufstiegsspiel beim SV Büchelberg gezeigt, wo die Mannschaft um Timo Schey mit dem 2:2 den Grundstein für den Sprung in die Landesliga legte.

Taktisch richtet sich der TSV in der neuen sportlichen Heimat dezent anders aus. Hartmüller sagt, die offensive Spielausrichtung bliebe weitgehend erhalten. Gegen „einige Gegner“ werde die Defensive jedoch verstärkt. Das klassische Muster, „der Gegner soll sich nach uns richten,“, hat offenbar ein stückweit ausgedient.

Hartmüller steht weitgehend der gleiche Kader zur Verfügung, mit dem der TSV Gau-Odernheim vergangenen Runde rheinhessischer Vizemeister wurde. Hinzugestoßen ist mit Florian Schapfel vom SV Horchheim ein erfahrener Mittelfeldspieler. Der Flonheimer habe sich bereits gut eingelebt.



Im Idealfall sieben Testspiele

Im Idealfall bestreiten die Fußballer des TSV Gau-Odernheim sieben Vorbereitungsspiele, ehe sie Anfang August im Pokal den SV Guntersblum herausfordern- Ideal heißt, sie erreichen beim Turnier in Albisheim das Finale.

Trainer Christoph Hartmüller spekuliert derzeit mit dem Halbfinale, in dem es mutmaßlich gegen RWO Alzey ginge. In der Gruppe treffen die Gau-Odernheimer am Donnerstag auf TuS Göllheim, am Montag auf den Favoriten ASV Winnweiler.

Weitere Testspiele bestreiten die TSVler gegen den Verbandsligisten Eintracht Bad Kreuznach (H., Fr., 19.30), gegen den SV Mackenbach (21.7., A) aus der Landesliga West sowie gegen den Bezirksligisten SV Kirchheimbolanden (31.7.).

Im ersten Punktspiel am 13. August gastieren die Gau-Odernheimer beim FSV Schifferstadt, der vergangene Runde lange oben mitspielte.

 
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