FuPa-Shop Vereinsverwaltung
Suche
Montag 09.10.17 14:54 Uhr|Autor: Niclas Meier
37

Deutlicher Heimsieg für die Eintracht – überzeugend in Halbz

rnIMMENBECK. Das Stichwort zur vergangenen Woche lautet zweifelsohne „Xavier“. Die Sturmfront bescherte den Landkreise Cuxhaven und Stade ordentlich Regenwasser und damit auch unbespielbare Plätze. Die Verantwortlichen vom MTV Hammah und der Eintracht reagierten blitzschnell – Heimrecht getauscht. Die Eintracht empfängt den MTV auf dem Stadtwerke-Kunstrasen.

IMMENBECK. Das Stichwort zur vergangenen Woche lautet zweifelsohne „Xavier“. Die Sturmfront bescherte den Landkreise Cuxhaven und Stade ordentlich Regenwasser und damit auch unbespielbare Plätze. Die Verantwortlichen vom MTV Hammah und der Eintracht reagierten blitzschnell – Heimrecht getauscht. Die Eintracht empfängt den MTV auf dem Stadtwerke-Kunstrasen.

Trotz Dauerregens und kalten Böen fanden mehr als 60 Zuschauer den Weg an die ungemütliche Brune Naht. Die Eintracht will nach zwei Siegen in Folge auch gegen das punktlose Tabellenschlusslicht in der Erfolgspur bleiben. Coach Wiede steht der Mannschaft diesmal urlaubsbedingt nicht zur Verfügung und wird durch Co-Trainer Dawideit in hauptamtlicher Funktion an der Seitenlinie ersetzt. Der MTV reist mit einigen Personalsorgen in Immenbeck an. Mit Keeper Bube, Elfers, Horn, Wohlers und Meyer stehen gleich fünf nominelle Stammspieler nicht zur Verfügung. Die Eintracht ist hingegen personell gut aufgestellt und vor allem mit fünf fitten Stürmern stark besetzt. Diesmal bekommt Turbolader Robert Usko von Beginn an die Chance. Raschke rückt neben Mernik auf die Doppelsechs. Der zuletzt stark aufspielende Ahmad fehlt mit Knöchelproblemen. Auch Spielführer Stukenbrock, Blendermann und Meier sind noch immer außenvor. Die Partie beginnt mit tief stehenden Gästen, die der Eintracht das Feld bis zum Mittelkreis überlassen. Mit der Situation überfordert verstrickt die Heimelf sich zu häufig in einfache Zweikämpfe und befeuert das Konterspiel der Weiß-Blauen. Bereits nach wenigen Minuten spielt der auffällige Matthias Meyer Flügelmann Suckow frei, der aus guter Position an Bente scheitert (10.). Auch die folgende Ecke streift gefährlich durch den Immenbecker Sechzehner. Das MTV-Tor mit Keeper Schäfersbirken gerät in den Anfangsminuten nicht in Gefahr. Nach einer guten Viertelstunde lässt Mirco Poppe den ersten Warnschuss in den Ballfangzaun fliegen (17.). Einen Konter später ist es erneut Suckow, der aus spitzem Winkel das Außennetz trifft. Katze Bente bringt noch die Fingerspitzen an den Ball (30.). Die Ecke pflückt Bente dann wie einen reifen Altländer Apfel und jagt das Leder auf den linken Flügel. Kock erläuft das Spielgerät an der Grundlinie und schaufelt es mit gewohnt storchiger Beinarbeit vor die Hütte. Usko verpasst, aber Ein-Mann-Büffelherde Mernik ist zum zweiten Pfosten durchgestartet und bringt den Ball aufs Tor. Verteidiger Callerame und Schlussmann Schäfersbirken berühren den Ball noch, bevor er schließlich glücklich in den Maschen trudelt (31.). Zu diesem Zeitpunkt ist der MTV dem Tor klar näher gewesen, die Eintracht darf nach dem etwas glücklichen Tor auf den Dosenöffner-Effekt hoffen. Bis zur Pause gestaltet sich die Partie weitestgehend ausgeglichen. Über Leffler kommt Kock noch zu einem Abschluss, der knapp links vorbeirutscht (40.). Für Hammah drückt Routinier Wiebusch zwei Mal gefährlich aus der Distanz ab (34. + 45.).

Die Eintracht kann mit dem spielerischen Gebaren in Durchgang eins nicht zufrieden sein. Die Gäste sind giftiger in den Zweikämpfen und erobern das Gros der zweiten Bälle. Leider muss der starke Marbes auf Eintracht-Seite mit Leistenproblemen raus. Fischer ersetzt ihn und liefert eine ansprechende Leistung, die für die gesamte Kette (Schmidt, Meyer, Schöngraf) gilt, ab. Für den MTV läuft Dorn statt Loresch auf. Bei leicht abnehmendem Wind gelingt es den Immenbeckern, das Spielgeschehen zu eigenen Gunsten zu wenden. Bereits zehn Minuten nach Wiederanpfiff erkämpft Leffler nach eigener Ecke den Ball. Im Strafraum setzt Stachelrochen Kock sich gegen Callerame durch und drückt auf dem nassen Geläuf flach ab. Riggers fälscht den Ball noch unglücklich ab und lenkt ihn am chancenlosen Schäfersbirken vorbei ins lange Eck (54.). Nach langem Abschlag von Bente belohnt sich auch Mirco Poppe, der wie immer vollspannorientiert aufläuft, für einen engagierten Auftritt. Wöhl und Riggers verlängern den Ball unglücklich auf Poppe, der von links mit links gefühlvoll ins lange Eck trifft (65.). Nach vielversprechendem Auftakt ist der Widerstand der Gäste nun gebrochen und ein gefährlicher Angriff nach dem anderen rollt flutwellenartig auf den MTV-Strafraum zu. Pistollero Raschke drückt aus dem Gewühl ab und zwingt Schäfersbirken zur Glanztat im langen Eck. Den Abpraller setzt Leffler über den Querbalken (70.). Kurz darauf macht Immenbecks Mittelfeld-Juwel es dann besser. Gleiche Situation, der Ball springt kurz vor dem Tor auf und schlägt nach Torwartberührung im langen Eck ein (78.). Zehn Minuten vor dem Ende verpasst Dorna nach Hereingabe von Suckow die beste Chance auf den Ehrentreffer knapp (80.). Die Eintracht wechselt offensiv nun nochmal durch und Böttcher belohnt sich prompt. Kiebig wie ein Yorkshire-Terrier stibitzt er Callerame den Ball und schiebt vor dem Kasten überlegt ein (84.). Im direkten Anschluss umläuft er Schlussmann Schäfersbirken nach Spitzenpass von Fischer clever, verpasst vor dem leeren Tor aber den konzentrierten Abschluss mit links (86.). Auch der eingewechselte Weseloh bringt über links neuen Schwung und wird auf dem alleinigen Weg zum Treffer fälschlicherweise zurückgepfiffen. Schiedsrichter Schories schickt die Akteure nach dem pünktlichen Abpfiff in die trockenen Kabinen. Endstand 5:0 (1:0).


Foto: Schmietow/Archiv

Fazit: Am Ende ist der Heimerfolg ungefährdet und aufgrund der ersten Halbzeit das ein oder andere Tor zu hoch. Die Eintracht scheint in den letzten Spielen an der großen Schwäche Chancenverwertung intensiv gearbeitet zu haben und rückt auf Tabellenplatz 8 vor. Der MTV zeigte wie immer fußballerisch schicke Ansätze, verpasst es aber über 90 Minuten die Intensität aufrecht zu erhalten. Wir wünschen der sympathischen Truppe von Marcus Wendt und Filippo Callerame natürlich sehr, dass es zeitnah mit den ersten Punkten klappt. Immenbeck empfängt am kommenden Wochenende das Spitzenteam vom ASC Cranz-Estebrügge auf der Brune Naht (So., 15:00 Uhr). Hammah spielt auswärts beim FC Oste/Oldendorf. Für die Eintracht!

Für die Eintracht im Einsatz: F. Bente, M. Marbes (ab der 46. Minute T. Fischer), M. Schmidt, M. Meyer, K. Schöngraf, M. Poppe (ab der 78. Minute T. Weseloh), P. Raschke, M. Mernik, T. Leffler, J. Kock, R. Usko (ab der 68. Minute R. Böttcher)

Torschützen (Vorlage): 1:0 M. Mernik (31., Kock), 2:0 J. Kock (54., Leffler), 3:0 M. Poppe (65., Bente), 4:0 P. Raschke (78., Mernik), 5:0 R. Böttcher

 
0 Kommentare0 Mitleser |
Du möchtest mitdiskutieren? Jetzt hier anmelden.
Das könnte auch interessant sein
22.10.2017 - 183

D/A III erkämpft sich lang ersehnten Sieg

Die Spiele der Bezirksliga 4 im Überblick:

23.10.2017 - 33

Immenbeck gibt Rote Laterne ab

TSV-Fußballdamen feiern ersten Saisonsieg

23.10.2017 - 23

Bis zum bitteren Ende – Eintracht erkämpft sich einen Punkt

WIEPENKATHEN. Die Eintracht hat sich in den vergangenen Wochen zum wahren Stolperstein gemausert und fährt mit dem langsam, aber sicher steigenden Gerücht, man sei ein unangenehmer Gegner, nach Wiepenkathen. Die zu bespielende Mannschaft von Frank Speer und Waldemar Meglin zeigt in dieser Spielzeit einen enormen Fortschritt und steht zurecht in der Spitzengruppe der Liga.


Hast du Feedback?