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Mittwoch 13.09.17 08:05 Uhr|Autor: Christoph Seidl931
Zwei Trainer, ein Ziel: Gerhard Lösch und Daniel Steinacher wollen den TSV Eching wieder noch oben führen. Foto: fkn

Lösch und Steinacher: Ziemlich beste Freunde starten durch

Echinger Duo endlich vereint
Jahrelang hat Gerhard Lösch gewartet. Nach zwei schweren Knieverletzungen konnte er bereits mit 20 Jahren nicht mehr höherklassig Fußball spielen. Lösch wollte als Trainer durchstarten. Er wusste, welchen Fußball er spielen lassen will. Und welche Spielertypen er dafür braucht.

Doch das wichtigste Puzzleteil fehlte noch: Daniel Steinacher. „Es war nur eine Frage der Zeit bis Daniel endlich Bock hatte, loszulegen“, sagt Lösch.

Seit dieser Saison trainieren Lösch und Steinacher den TSV Eching. Mit ihnen kam nach dem Abstieg der Erfolg zurück. Nach neun Spielen sind die Echinger immer noch ungeschlagener Tabellenführer in der Bezirksliga. Dabei zerfiel die Mannschaft nach dem Abstieg. Nach dem Aus in der Relegation verließen 14 Spieler den Verein. Das neue, unerfahrene Trainerduo hatte drei Wochen Zeit, eine neue Truppe zu formen. „Das war brutal schwer. Ab mir ist ein völliger Umbruch lieber, als halbe Sachen zu machen“, sagt Lösch. Beide Trainer wussten, welche Spieler sie in der Mannschaft brauchen. „Uns hat eine erfahrene Achse gefehlt. Du brauchst Typen in einer Mannschaft, die vorangehen. Nur so kannst du Erfolg haben“, sagt Lösch.

Das Echinger Trainerduo ging gezielt auf Spieler zu, deren Qualität sie kannten. Es sind Typen wie Peter Enckell oder Maximiliano Ceballos, die trotz ihrer fußballerischen Qualität zuletzt in der Kreisliga gespielt haben. Oder Keeper Alexander Strecker, der beim SV Buch am Buchrain in der Kreisklasse abgetaucht ist. „Den Alex kenne ich noch von unserer gemeinsamen Zeit aus Unterhaching. Er ist ein unglaublicher Torwart. Wir mussten diese Spieler nur von unserer Idee überzeugen“, sagt Lösch.

In der Abwehr greift Steinacher selbst mit ein. Er hat für den VfR Garching in der Regionalliga gespielt. Auch bei seinen Stationen in Pullach, Ismaning oder Heimstetten war er Führungsspieler. „Die Abwehr war die größte Baustelle. Eching hat in der vergangenen Saison 79 Gegentore bekommen. Jetzt haben wir mit Daniel einen Fels in der Brandung, der weiß, was zu tun ist“, sagt Lösch. Auf dem Platz sollen Leitwölfe wie Steinacher Verantwortung übernehmen und die jungen Spieler führen. Der Echinger Erfolg ist keine Momentaufnahme. Gerhard Lösch hat lange auf diese Chance gewartet. Als im Sommer feststand, dass Steinacher seinen Vertrag beim FC Ismaning nicht verlängern wird, war es endlich soweit. „Wir kennen uns seit der Jugend. Wir brennen für diese Aufgabe. Und das merken die Spieler“, sagt Lösch. Mit Steinacher verbindet ihn mehr als nur Fußball. „Daniel ist mein Trauzeuge. Wir denken gleich. Ich wollte immer Trainer einer Mannschaft sein. Aber nur mit ihm“, sagt Lösch.

FUSSBALL-AMATEURE Die Amateurfußball– seite erscheint jeden Mittwoch. Autor ist Christoph Seidl, erreichbar unter christoph.seidl@ merkur.de.

 
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