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Freitag 13.10.17 09:25 Uhr|Autor: Julian Betzl - Ebersberger Zeitung178
Den Blick aufs Wesentliche, den Ball und die Punkte, wollen Thomas Peschke (li.) und der TSV Ebersberg heute Abend gegen Dorfen haben. Foto: Stefan Rossmann

Krisenduell in der Bezirksliga: Ebersberg empfängt Dorfen

Verlieren verboten
Ebersberg – Um 19.30 Uhr steigt Freitagabend im Waldsportstadion der Krisengipfel zwischen dem TSV Ebersberg und dem TSV Dorfen, deren kontrastreiche Saisonverläufe beinahe identisch sind.

Die enge Wechselbeziehung zwischen Punkterfolgen und Selbstwertgefühl lässt sich wohl an kaum einem Beispiel in dieser Bezirksligasaison besser darstellen, als an der bisherigen Berg- und Talfahrt des TSV Ebersberg. So zerfahren die Startphase spielerisch wie personell auch gewesen sein mag, Punkte sprangen am langen Ende meist immer für die Kreisstädter raus und spülten sie nach fünf Spieltagen bis auf Tabellenplatz drei vor.

Eine Serie an Unentschieden und knapper Niederlagen später, stecken die Eber mittendrin im Abstiegskampf. „Sechs Spiele ohne Sieg sind natürlich klar zu wenig. Man merkt, dass wichtiges Personal und einfach Selbstvertrauen fehlt“, muss Kapitän Michael Steppan einmal mehr diese altbekannte Fußball-Mechanik vor einer richtungsweisenden Partie thematisieren. Er dürfte damit dem heutigen Gast ein wenig aus der Seele sprechen, denn die Ebersberger Saison-Schablone ließe sich genauso gut beim TSV Dorfen anlegen.

Die Isenstädter rangieren vor dem Krisengipfel zwar zwei Zähler und zwei Plätze hinter der Steppan-Elf auf Relegationsplatz 13, die Mannschaft von Trainer und Ex-Profi Michael Kostner ballerte sich vergangenes Wochenende allerdings eine gehörige Portion Frust von der Seele. Während die Eber nach fünf sieglosen Auftritten einen Horror-Start ohne Happy End bei Aufsteiger Schönau hinlegten (1:2), zündeten die Dorfener in der Schlussphase gegen den zweiten Aufsteiger aus Haidhausen den Tor-Turbo und saugten im ebenfalls sechsten Anlauf fünffaches Selbstvertrauen (5:1) auf.

„Wir kennen diese Situation noch aus letztem Jahr sehr gut und werden uns da auch rausfighten“, so Michael Steppan, der diesmal gerne ohne anfängliche Tiefschlafphase an die zweite Halbzeit vom Königssee anknüpfen würde, um endlich wieder mit drei Punkten den Platz zu verlassen. „Unentschieden braucht kein Mensch, wenn wir in der Tabelle nicht ganz tief unten rein rutschen wollen“, stellt Ebersbergs Co-Trainer Alex Salem klar. „Deshalb drehen wir jetzt das Gesetz der Serie, auch wenn uns offensiv einige Spieler fehlen, die so ein Spiel alleine entscheiden können.“

Text: Julian Betzl

 
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