Gibt der TuS Holzrkichen nur den ersten Gratulant?
Freitag 03.05.19 10:19 Uhr|Autor: Holzkirchner Merkur / Markus Eham175
Dimitri Wilms: Erste Option für den verhinderten Fabricio Capocefalo.  mzv-Archiv

Gibt der TuS Holzrkichen nur den ersten Gratulant?

TuS-Reserve muss zum designierten Meister
Haben die Holzkirchner unter der Woche freundliches Nicken und Händeschütteln trainiert. Angesichts der kommenden Aufgabe scheint dies geboten.


Holzkirchen – Der Punktgewinn in der vergangenen Woche gegen die DJK Waldram war wichtig. Verdammt wichtig für die Reserve es den TuS Holzkirchen. Schließlich wartet auf die Grün-Weißen am Sonntag auswärts mit dem TSV Brunnthal der denkbar härteste Gang: Der souveräne Tabellenführer der Kreisliga 1 kann schon an diesem Wochenende den Titel in trockene Tücher bringen. „Es ist bestimmt das schwerste Spiel der Saison“, sagt auch TuS-Coach Alexander Maier. „Mit einem Sieg gegen uns können sie den Aufstieg perfekt machen.“ Das möchte der TuS natürlich – wenn möglich – verhindern. „Wir können die Partie aber schon realistisch einordnen“, meint Maier. „Brunnthal wird sich nur schwer stoppen lassen.“

Der Holzkirchner Übungsleiter muss ein weiteres Mal umstellen. So wird Angreifer Mathias Mündl, der gegen Waldram vorzeitig raus musste, wegen einer Sprunggelenksverletzung fehlen. Überdies fällt Kapitän Fabrizio Capocefalo aus beruflichen Gründen aus. Die große Hoffnung gilt erneut Dimitri Wilms. Der Offensivspezialist konnte unter der Woche beschwerdefrei trainieren. „Er wird vielleicht hinzustoßen“, verrät Maier. „Wir müssen sehen, wie weit er ist.“ Er wäre für den verhinderten Capocefalo wohl die erste Option im Angriff.

Für die Bayernliga-Reserve ist das Duell gegen den Ligaprimus gewissermaßen ein Gradmesser für das eigene Leistungsvermögen. Im Hinspiel hatte es noch eine deftige 0:7-Heimklatsche gesetzt. Das soll am Sonntag in jedem Fall anders werden. „Wenn wir aber wirklich eine Sensation schaffen sollten, nehmen wir sie natürlich gerne mit“, so Maier, der aber sogleich einschränkt: „Wenn wir da nichts holen, sind wir nicht zu Tode betrübt.“ 



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