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Donnerstag 26.03.15 20:00 Uhr|Autor: Nico Brunetti1.040
Sucht ab dem Sommer in Armsheim eine neue Herausforderung: der Finther Landesliga-Coach Dirk Willems.

,,Ich sehe das nicht als Rückschritt"

Dirk Willems tritt im Sommer sein neues Traineramt an / Erst mal ist Kennenlernen angesagt

ARMSHEIM. Das Kochen in der Gerüchteküche kann eingestellt werden, jetzt ist es offiziell: Der 53-jährige Dirk Willems, der vor kurzem seinen Abschied beim abstiegsbedrohten Fussball-Landesligisten VfL Fontana Finthen bekanntgab, trainiert ab Sommer den A-Ligisten TSV Armsheim. TSV-Vorsitzender Jaroslav Wlodarz berichtet: ,,Dirk war der Wunschtrainer vom Mannschaftsrat. Wir glauben, dass er uns noch einen Schritt weiterbringen kann." Womit der Verein den Trainer begeistern konnte und mit welchen Prioritäten er die Aufgabe übernimmt, erklärte er uns im AZ-Interview.



Herr Willems, Sie übernehmen ab Sommer den TSV Armsheim. Womit hat der Verein Sie überzeugt?

Ich übernehme Armsheim, weil mir das Konzept vom Vorstand gut gefallen hat. Eine Rolle haben auch die Faktoren gespielt, dass der TSV über eine tolle Anlage und eine junge eingeschworene Gemeinschaft verfügt, die schon lange zusammenspielt und an die Bezirksliga geklopft hat.

Sicher vertreten einige Personen die Ansicht, dass ein Wechsel von Finthen nach Armsheim ein Rückschritt ist. Wie sehen Sie das?

Wer das meint, der kann das meinen. Ich habe mir das überlegt und durch den Kopf gehen lassen und sicher nicht gleich ja gesagt. Die Zeit bei meinen bisherigen zwei Stationen, Fontana Finthen und TSV Schornsheim, war sehr wertvoll und brachte mir eine tolle Lebenserfahrung. Ich sehe das nicht als Rückschritt.

Mit welcher Zielsetzung starten Sie beim TSV?

Ich versuche schon das Ziel vom Vorstand umzusetzen, aber ich komme nicht nach Armsheim, um in die Bezirksliga aufzusteigen. Erstmal müssen die Mannschaft und ich uns kennenlernen und zueinanderfinden. Die Liga, die ich trainiert habe, ist Schall und Rauch. Man muss den Spielern Zeit geben, sich auf mich einzustellen. Ich habe sicher andere Vorstellungen, die ich im Mannschaftsgespräch offenbaren werde.

Der Vorsitzende Jarek Wlodarz meinte, dass Sie der Wunschtrainer vom Mannschaftsrat waren. Erleichtert Ihnen das den Wechsel?

Das ist auf jeden Fall positiver, als wenn der Vorstand sagt: Den nehmen wir. Ich finde das schon wichtig, dass man weiß, welcher Typ Trainer kommt. Das Ganze ist immer ein Geben und Nehmen. Ich erwarte Respekt und Geduld und das gleiche kann die Mannschaft auch von mir erwarten.

Im Pokal-Halbfinale gegen den FSV Osthofen haben Sie vorbeigeschaut. Wie war ihr erster Eindruck?

Im Großen und Ganzen habe ich mich für die Armsheimer gefreut, dass Sie den Sprung ins Finale geschafft haben. Und es ist immer schön für den Zuschauer, wenn sechs Tore fallen. Aber von einem Spiel kann man keinen Spieler einordnen, er kann einen guten oder schlechten Tag gehabt haben.

Welchen Coach kann die TSV-Mannschaft erwarten?

Einen sehr ehrgeizigen, der versucht die Spieler weiterzuentwickeln und das Optimum herauszuholen. Deshalb erwarte ich von jedem Erwachsenen Disziplin - ohne läuft es im Mannschaftssport nicht. Und Trainer werden nunmal am Erfolg gemessen. Ich hoffe, dass wir die gleiche Sprache sprechen - wenn es Probleme gibt, dann können wir darüber reden.

Die Spekulationen beginnen schon. Wer wechselt mit Ihnen zum TSV? Zum Beispiel ist ihr Sohn und Finthen-Spieler Patrick ein Thema.

Mein Sohn ist 25 Jahre alt und volljährig. Der kann das selbst entscheiden, wir haben nie darüber gesprochen. Wichtig ist, dass ich nun den Kontakt zur Armsheimer Mannschaft herstelle, das hat Priorität. Mit den beiden Abteilungsleitern Jens Schmidt und Philip Spieckermann und ich glaube Kapitän Eduard Panhof werden wir demnächst dann die Namensliste durchgehen und überlegen, ob die Mannschaft ergänzt werden muss. Dann können wir nach den Osterferien aktiv werden. Klar ist, dass man einen gewissen Kader braucht, wenn man Ziele verwirklichen will.



 
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Tabelle
1. Pfeddersh... II 2854 63
2. Biebelnheim 2822 55
3. SG Lonsheim 2813 46
4.
SG Wöllstein 28-6 43
5.
Armsheim/Sc. 2812 42
6. Wiesbachtal 281 42
7.
GermaniaEich 28-5 40
8.
Eppelsheim (Auf) 28-3 39
9. Westhofen 28-6 37
10.
SW Mauchenh. 28-10 37
11. Neuhausen (Auf) 2810 36
12. Atasp. Worms (Ab) 28-12 35
13.
Gau-Bickelh. 28-20 33
14.
Horchheim II 28-17 32
15. Osthofen (Auf) 28-33 16
16. SG Nieder/Oberw (Ab) 00 0
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