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Dienstag 16.02.10 09:48 Uhr |Autor: Thomas Seidl
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TSV Frauenau steht mit dem Rücken zur Wand

Zwei Urgesteine sollen beim Schlusslicht der Bezirksliga Ost für den Umschwung sorgen
[BILD1]Im dritten Jahr in der Bezirksliga-Ost ist der TSV Frauenau bisher „nicht in die Gänge gekommen“. Mit nur acht Punkten aus 16 Spielen zieren die TSVler das Tabellenende und es bedarf schon eines Kraftaktes, wenn man am Ende dem Abstieg noch entgehen will. Vier Trainer hat der TSV Frauenau in dieser Saison schon „verschlissen“. Michael Pfeffer war der erste Mann auf der Kommandobrücke. Nach dem zehnten Spieltag und dem Unentschieden in Bad Füssing stellte er sein Amt zur Verfügung. Georg Büchler und Tom Koller sprangen übergangsweise ein und für die letzten sechs Spiele vor der Winterpause wurde mit Roland Füller ein Mann mit Landesligaerfahrung verpflichtet, der aber auch den Schalter nicht umlegen konnte und zur Winterpause das Traineramt niederlegte. Jetzt war guter Rat teuer und in Frauenau besann man sich auf seine Wurzeln.

Mit Dietmar Kuhlmann und Kurt Eller wurden zwei „alte Kempen“ von den TSV-Verantwortlichen gebeten das Traineramt zu übernehmen, was sie, nach reiflicher Überlegung, auch taten. Jetzt heißt es im Frühjahr das schier Unmögliche noch möglich zu machen, eine gute Vorbereitung durchzuziehen und mit dem Nachholspiel am 27.03.2010 gegen den FC „Sturm“ Hauzenberg einen guten Start in die Frühjahrsrunde hinzulegen. Bürgermeister und Ex-Vorstand Herbert Schreiner, der sich im Verein immer noch stark engagiert, zieht für den TSV Frauenau die Zwischenbilanz

Rückblick: Nach der unnötigen Auftaktniederlage in Hauzenberg folgte der Heimsieg gegen Aufsteiger Hohenau. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand wissen, dass dies der einzige Sieg im bisherigen Saisonverlauf bleiben würde. Es folgten vier Niederlagen in Serie und erst mit den Unentschieden in Fürstenzell und zu Hause gegen Aufsteiger Alkofen konnte die rasante Talfahrt abgemildert werden. Die Heimpleite gegen Grainet und das Unentschieden in Bad Füssing waren letztendlich für Trainer Peffer Anlass genug als Trainer zurückzutreten. Gegen Aicha und Miltach gab es noch einmal zwei Unentschieden und zum Abschluss der Vorrunde setzte es zu Hause im Landkreisduell gegen Prackenbach eine mehr als bittere 0 : 6 Schlappe. Es gab in der Vorrunde viele Spiele, in denen der TSV Frauenau nach 80 Minuten wie der sichere Sieger aussah, so in Fürstenzell, Bad Füssing oder auch in Miltach. Jedoch verstanden es die Spieler einfach nicht die Punkte nach Hause zu bringen und wurden in den Schlussminuten dafür immer bitter bestraft. Zu Beginn der Rückrunde das gleiche Bild. In Hohenau war man in Führung und hatte Chancen zu Hauf, verlor aber am Ende doch und auch in Grafenau war man durchaus in der Lage mitzuspielen und gab den schon sicher geglaubten Punkt in der Nachspielzeit noch aus der Hand. Mit etwas mehr Konsequenz und einer Top-Einstellung könnten auch 18 statt 8 Punkte auf der Habenseite stehen. Jetzt zieren die „Glasmacher“ mit eben diesen 8 Punkten das Tabellenende.
 
Vorschau: Es wird schwer werden den fast feststehenden Abstieg noch zu verhindern, aber die Frage in den noch ausstehenden zehn Spielen wird sein, wer sich von den letzten drei Mannschaften in der Tabelle noch so steigern kann, dass er den Relegationsplatz erreicht. Alkofen und Bad Füssing stehen mit 12 Punkten vor dem TSV und dem Ziel, diesen Relegationsplatz zu erreichen, ist alles unterzuordnen. Frauenau hat es selbst in der Hand, denn gegen alle Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte spielt man noch unmittelbar. Wenn es aber am Ende doch der Abstieg sein sollte, dann ist auch das kein Beinbruch, denn im TSV-Lager ist man schon stolz, dass man mit lauter Eigengewächsen in der Bezirksliga-Ost spielen kann. Mit dem Trainerteam Kuhlmann/Eller strebt der TSV Frauenau eine langfristige Zusammenarbeit an, die über die Saison hinaus geht und die für den TSV Früchte tragen soll. Es sind einige junge Talente in Frauenau vorhanden, die im Sommer in den Kader integriert werden müssen.

Zugänge Winter: keine

Abgänge Winter: Max Gell (SC Zwiesel), Gunther Haller (TSV Regen)

Zielsetzung: Klassenerhalt über den Relegationsplatz

 
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