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Sonntag 12.11.17 21:08 Uhr|Autor: Florian Fussek, Ludwig Krammer2.835
Löwen-Präsident Robert Reisinger. © MIS

Löwen-Präsident Reisinger deutet Neuzugänge an

Coach Daniel Bierofka beklagt fehlenden Biss seines kickenden Personals
Ein sang- und klangloses 0:2 bei Wacker Burghausen, drei Niederlagen in den jüngsten fünf Viertligaspielen – der Trend zeigt deutlich südwärts beim TSV 1860.

Einziger Lichtblick des Wochenendes: die 0:3-Niederlage des 1. FC Schweinfurt beim Aufsteiger VfB Eichstätt. Da Ingolstadt II spielfrei hatte, beträgt der Vorsprung der Löwen auf Platz zwei weiterhin acht Punkte.

Beruhigend ist das angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen nicht. 1860-Trainer Daniel Bierofka wirkte in Burghausen ziemlich konsterniert, als er seinem Team nach der vierten Saisonniederlage fehlenden Willen vor dem gegnerischen Tor und sorgloses Defensivverhalten ankreidete. „Der Gegner hatte in den entscheidenden Situationen einfach mehr Biss und Leidenschaft“, sagte Bierofka zu den Nachschuss-Toren von Buchner (53.) und Marinkovic (73.). „Wir hätten noch zwei Stunden spielen können, ohne ein Tor zu erzielen. Wir müssen wieder die Gier, die Leidenschaft und den Biss zeigen, der uns in der Vergangenheit zu den Siegen getragen hat.“

Eine Einschätzung, die Präsident Robert Reisinger teilt: „Die Mannschaft wirkt überspielt“, sagte der e.V.- Vorsitzende am Sonntag gegenüber der tz. „Ich hätte mir nach dem Rückstand in Burghausen mehr Aufbäumen gewünscht.“ Die Frage nach der Notwendigkeit von Winter-Zugängen beantwortete Reisinger diplomatisch: „Das muss der Biero entscheiden. Es gibt einen gewissen finanziellen Spielraum.“

„Viele neue Spieler werden es nicht werden“

Groß ist dieser „Puffer“ (Geschäftsführer Markus Fauser) nicht. „Wenn wir uns im Winter verstärken, dann muss es brutal gezielt sein und muss auch brutal passen“, weiß Bierofka. „Viele neue Spieler werden es nicht werden.“

Die Kreativ-Hoffnungen fürs neue Jahr ruhen deshalb vor allem auf Timo Gebhart, dessen verletzungsbedingtes Fehlen in den jüngsten Partien überdeutlich wurde. Ein geordneter Spielaufbau ist nur noch mit viel gutem Willen zu erkennen, Überraschungsmomente und präzise Zuspiele in die Gefahrenzone haben Seltenheitswert. Kultlöwe Thomas Miller plädierte in der tz vergangene Woche deutlich für mindestens eine Verstärkung: „Niemand kann uns garantieren, dass Timo Gebhart verletzungsfrei durchs Frühjahr kommt. Für den Fall der Fälle sollte man sich mit einem offensiven Mittelfeldspieler absichern.“

Bis zum Winter werden sich die Löwen mit dem vorhandenen Personal durchwurschteln müssen. Die Spiele haben es durchaus in sich. Am Montagabend des 20. November (live bei Sport1) geht’s gegen Buchbach, danach folgen die Partien in Rosenheim (26. November) und gegen die derzeit stark aufspielenden Schaldinger (1. Dezember), die zuletzt fünf Siege aus sechs Spielen feierten. „Winter is coming“, heißt es in den ersten Staffeln der Erfolgsserie Game of Thrones. Nicht wenige Verantwortliche bei den Löwen wünschen sich, er wäre schon da. 

 
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