
GIESSEN (mwi). Im Spitzenspiel der Verbandsliga Nord untermauerte die TSG Wieseck eindrucksvoll ihre Aufstiegsambitionen. Gegen den bis dato mit zwei Punkten Rückstand Zweitplatzierten KSV Baunatal ließen die Schützlinge von Deniz Solmaz zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Ausgang der Begegnung aufkommen und schickten Baunatal schließlich mit einer 5:1-Packung zurück nach Nordhessen.
TSG Wieseck – KSV Baunatal 5:1 (4:1): Schnell wurde klar, dass es sich nur auf dem Papier um ein Spitzenspiel handelte. Die TSG legte los wie die Feuerwehr und die komplette Mannschaft wirkte bis unter die Haarspitzen motiviert. Dabei sahen die Zuschauer bereits im ersten Durchgang einen Klassenunterschied. Mit seinem Treffer in der achten Minute spiegelte Nico Götz die Verhältnisse erstmals im Ergebnis wider. Durch reihenweise schnelle Kombinationen ließen die Gießener Vorstädter den Nordhessen keinen Raum zur Entfaltung und legten durch Marcel Kuhlmann nach 23 Minuten nach. Paul Pöpperl traf nicht einmal eine Minute später zum 3:0 und machte damit bereits früh den Deckel auf die Partie (24.). Nach dem Seitenwechsel erhöhte Cem Aydin auf 4:0, ehe der KSV durch einen Strafstoß verkürzte (35., 40.). Solmaz stellte nach der Partie nochmals die Qualität seiner Elf heraus, die den Zweitplatzierten trotz einiger eigener Ausfälle völlig im Griff hatte und über die gesamte Spielzeit „mit Ausnahme des Strafstoßes keine Chance“ der Gäste zuließ. Den Schlusspunkt unter eine einseitige Begegnung setzte Yilamz Yerlikaya mit seinem Treffer zum 5:1-Endstand (72.). Dabei verpasste die TSG im zweiten Abschnitt trotz guter Möglichkeiten gar noch ein deutlicheres Resultat. Mit nunmehr 31 Punkten führen die Wiesecker die Tabelle in der Verbandsliga souverän an und gehen mit einem Fünfpunkte-Vorsprung in die Winterpause.
TSG Wieseck: Janick Brodt, Baris Uzun, Nico Götz, Sören Fink, Marcel Kuhlmann, Paul Friedrich Pöpperl, Yilmaz Yerlikaya (61. Christ Masamba Kamalandwa), Cem Kaan Aydin (77. Demhat Erdem), Mika Oberheim, Besmir Olluri (41. Tom Pinther), Jawad Tahiri.