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Sonntag 11.12.16 17:30 Uhr|Autor: Carsten Schröder299
Gute Laune in Pfeddersheim: „Wir hatten viele Konterchancen, hätten sogar noch mehr Tore schießen können“, erfreute sich Hess jetzt an der Spiellaune seiner TSG. Archivbild: Dinger

TSG schießt sich Frust von der Seele

Pfeddersheimer kommen mit 5:2-Sieg aus Pirmasens zurück

Pirmasens. Mann, war das wichtig. Mit einem furiosen 5:2 (1:1)-Sieg bei FK Pirmasens II hat sich die TSG Pfeddersheim in der Fußball-Oberliga in die Winterpause verabschiedet. Nach sechs sieglosen Spielen gelang ausgerechnet bei den zuletzt in fünf Spielen vier Mal siegreichen Westpfälzern noch ein Dreier. „Wir haben uns noch ordentlich verabschiedet für dieses Jahr“, schnaufte TSG-Coach Norbert Hess erst mal kräftig durch. Immerhin beträgt der Vorsprung seiner Elf auf die Abstiegsplätze zum Jahreswechsel wieder fünf Punkte.



Allerdings: Bis sich die TSGler nach der Pause in einen kleinen Rausch spielten, musste vor dem Wechsel erst mal gezittert werden. Schließlich gelang Yannick Osee nach einem Freistoß per Kopf (Hess: „sträflich frei“) die Führung der Gastgeber (21.). Und auch nach dem schnellen Ausgleich durch einen tollen Freistoß von Christopher Ludwig (26.) hatten die Gastgeber die besseren Szenen: Erst schoss aber Jemal Kassa knapp am TSG-Kasten vorbei (29.), einen Freistoß von Selim Avci parierte TSG-Keeper Bakary Sanyang glänzend (35.), und der 16-Meter-Schuss des prima freigespielten Kevin Rose zischte knapp über die Latte (43.). „Da hat man gesehen, dass das eine spielerisch ganz starke Mannschaft ist“, urteilte Norbert Hess, der eingestand: „Es war wichtig, dass wir schnell den Ausgleich gemacht haben und nicht eingeknickt sind.“

Aus der Kabine kamen die TSGler mit mehr Schwung und der schnellen Führung durch Tobias Bräuner, der nach Flankenlauf von Ludwig und Fehlversuch von Andreas Buch den abgewehrten Ball eindrückte (50.). „Das hat uns einen Kick gegeben, die Mannschaft hat sich danach in einen Rausch gespielt“, schilderte Hess. Die logische Konsequenz war das schnelle 3:1 durch Andreas Buch, der einen Angriffszug über Markus Moh Amar und Sebastian Schulz veredelte (59.). Und als Moh Amar selbst nach Balleroberung durch Tobias Klotz gar das 4:1 der Pfeddersheimer nachlegte, war die Sache gelaufen. (75.). „Wir hatten viele Konterchancen, hätten sogar noch mehr Tore schießen können“, erfreute sich Hess jetzt an der Spiellaune seiner Jungs, die durch Steffen Litzel, der nach einem durch Ludwig vors Tor gezogenen Freistoß eindrückte, sogar zu einem fünften Treffer kamen. Das 2:5 der Gastgeber durch Luigi Canizzo (90.+1) blieb nur Ergebniskosmetik.

TSG Pfeddersheim: Sanyang Krist, Lutz, Litzel, Tillschneider, Ludwig Moh Amar, Klotz (85. Scherer), Bräuner, Schulz (86. Streib) Buch (78. Köse).



 
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