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Dienstag 04.07.17 18:00 Uhr|Autor: Carsten Dietel515
Gegen den FV Dudenhofen spielte die TSG überraschend guten Fußball, gewann trotz vieler Laufeinheiten unter der Woche mit 3:1 (2:0). Archifbild: Dinger

Pfeddersheim viel besser als erwartet

TSG besiegt Oberliga-Aufsteiger Dudenhofen trotz müder Beine klar mit 3:1

Pfeddersheim. Ein bisschen überrascht war Norbert Hess schon vom Auftritt seiner Mannschaft. „Nach einer ersten Trainingswoche mit vielen Laufeinheiten hatte ich einen solchen Fußball nicht erwartet“, meinte der Coach der TSG Pfeddersheim nach dem 3:1 (2:0)-Erfolg beim FV Dudenhofen.



Einfach und schnell spielten seine Männer gegen den Oberliga-Konkurrenten, der sich bis zu seinem Ehrentreffer nicht eine Möglichkeit herausarbeiten konnte. Ganz anders die Pfeddersheimer, die bereits nach 22 Minuten durch Sebastian Kaster in Führung gingen. Vorangegangen war ein schneller Angriff über den rechten Flügel, den Lucas Oppermann und Sebastian Schulz mit einem Doppelpass einleiteten. „Nach der Flanke von Oppermann musste Sebastian Kaster in der Mitte nur noch den Fuß hinhalten“, freute sich Hess über die gelungene Aktion. Überhaupt schaltete seine Mannschaft immer wieder schnell um und brachte die Dudenhofener damit in arge Bedrängnis. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel war es Tobias Klotz, der einen schönen Flankenlauf von Neuzugang Enis Aztekin zum 2:0 vollendete.

Auch nach dem Seitenwechsel mit fast komplett ausgetauschter Mannschaft ging es munter weiter. Diesmal war es Daniel Zolotarev, der nach schnellen Umschaltspiel goldrichtig stand und den Ball einschob. Mit ihrer ersten echten Möglichkeit verkürzten die Gastgeber in der 65. Minute durch San El-Baki. Und hatten danach sogar noch die Chance auf den Anschlusstreffer. Doch Bakary Sanyang hielt den Strafstoß in der 85. Minute. Dass er wieder zwischen den Pfosten stand, war dem Umstand geschuldet, dass sich Patrick Stofleth in der Aktion, die zum Elfmeter führte, ebenso verletzte, wie Mathias Tillschneider. Während Stofleth am Kopf mit sechs Stichen genäht werden musste, holte sich Tillschneider einen dicken Knöchel. „Ich hoffe, dass es nichts allzu Schlimmes ist“, kennt Hess die genaue Diagnose noch nicht.

Am Tag vor dem Testspiel hatten die Pfeddersheimer als Ausdauereinheit einen Orientierungslauf mit Fahrrad gemacht, bei dem immer zwei Spieler mit einem Drahtesel unterwegs waren. „Es hat einen riesigen Spaß gemacht und am Ende waren alle platt“,meinte Hess. Auch deshalb, weil alle die 22 Kilometer lange Strecke mit einem riesigen Ehrgeiz angegangen sind. Fast hätten Andrea Buch und Steffen Litzel ihren Vorjahreserfolg wiederholt, aber dann waren Tobias Bräuner und Patrick Stofleth doch noch einen Tick schneller. Viel Pech hatten Lucas Oppermann und Yannik Said, die sich in Führung liegend einen Plattfuß einhandelten und die letzten dreieinhalb Kilometer beide laufend zurücklegen mussten. „Die Jungs haben sich die verrücktesten Taktiken überlegt, um schnell zu sein. Einige haben es so versucht, dass einer mit dem Fahrrad vorgefahren ist und dann das Rad für seinen nachfolgenden Kollegen abgelegt hat“, staunte Hess über den Einfallsreichtum seiner Spieler.

TSG Pfeddersheim, 1. Halbzeit: Sanyang Reszuts, Litzel, Tillschneider, Said Klotz, Krist Schulz, Oppermann, Aztekin Kaster.

2. Halbzeit: Stofleth (85. Sanyang) Lutz, Edel, Tillschneider, Ludwig Zolotarev, Bräuner Streib, Scbmidt, Aztekin (60. Said) Buch.



 
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