Vom FC Unterföhring zur TSG Hoffenheim - Maxi Lüftl schafft den Sprung
Donnerstag 14.01.21 17:33 Uhr|Autor: Münchner Merkur (Nord) / Nico Bauer3.253
Maxi Lüftl Foto: FC Unterföhring

Vom FC Unterföhring zur TSG Hoffenheim - Maxi Lüftl schafft den Sprung

Maxi Lüftl schafft den Sprung vom FC Unterföhring in den großen Fußball.


Unterföhring – Der Abgang ist sportlich wie menschlich schmerzhaft und doch verabschiedet der FC Unterföhring Maximilian Lüftl voller Stolz. Der bisherige Co-Trainer bekam einen Traumjob bei der TSG Hoffenheim und wird nun für den Karrieresprung umziehen. Der 26-Jährige wird nun wohl vorerst auch seine aktive Laufbahn auf unbestimmte Zeit unterbrechen.

Maxi Lüftl wurde in der Jugend des SV Wacker Burghausen ausgebildet und war 2015/16 auch schon Stammspieler beim Regionalligisten SV Schalding-Heining. Neben dem Rasen machte er sein Hobby zum Beruf als Scout des FC St. Pauli für Süddeutschland und Österreich. Lüftl schaute sich daher hauptberuflich immer wieder Spiele in Deutschlands und Österreichs Profiligen an.

Recht überraschend kam für ihn nun die Möglichkeit, als Koordinator Scouting zwischen der U17 und der U23 beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim einzusteigen. Lüftl hat im Kraichgau die Aufgabe, Talente zu finden, die das Zeug mitbringen später in der 1. Bundesliga zu spielen. Für den neuen Job wird er auch in die Gegend um Hoffenheim und das Trainingszentrum in Zuzenhausen ziehen.

Sportlich bedeutet das für den Landesligisten FC Unterföhring, dass der bisherige spielende Co-Trainer ein Abgang mit unbekanntem Ziel ist. „Ich habe nicht vor, den Verein zu wechseln“, sagt der zentrale Mittelfeldspieler. Aufgrund der beruflichen Veränderungen wird der zentrale Mittelfeldmann seine Fußballschuhe vorerst an die Wand hängen. Im Falle einer Rückkehr in den Raum München kann sich Lüftl auch gut vorstellen, wieder das Trikot des FC Unterföhring überzustreifen. „Mit 26 Jahren ist es zu früh, um ein Comeback gänzlich auszuschließen“, sagt der Spieler.

Seit Sommer 2018 hat der defensive Mittelfeldspieler 51 Bayernliga und Landesligaspiele für den FCU gemacht und drei Tore geschossen. Er ist auch dankbar, als Co-Trainer neben Luka Coporda in die Trainerarbeit hereinschnuppern zu können. Mit Chefcoach Zlatan Simikic erlebte er einen positiv Fußballverrückten. „Er hat mich sehr weitergebracht“, sagt Lüftl, „und es war einfach etwas ganz anderes, gleichzeitig Trainer und Spieler zu sein.“

Der Mannschaft gibt er mit auf den Weg, dass er den Unterföhringern in naher Zukunft den Aufstieg zutraut. „Dieser Verein ist ein gestandener Bayernligist“, macht Lüftl deutlich, „für die Landesliga hat die Mannschaft überdurchschnittlich viel Qualität.“ Diese müsse nur das Leistungspotenzial konstanter auf den Platz bringen.

Zivan Zivanovic, der Sportliche Leiter des FC Unterföhring, dankte Maximilian Lüftl für seinen Einsatz. Er betont aber auch, dass vorerst keine Veränderungen im Trainerteam passieren werden. Chefcoach Zlatan Simikic und sein verbliebener Co-Trainer Luka Coporda werden diese Saison als Duo zu Ende bringen. Und dann werden die Unterföhringer weitersehen. 


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2. Hallbergmoos 2724 52
3. SV Erlbach 2520 47
4. Grünwald 285 45
5. Traunstein 27-6 44
6. SE Freising 2714 43
7. FC Passau 282 40
8. FC Töging 263 39
9. Unterföhring (Ab) 27-1 38
10. Kirchheim (Auf) 281 37
11. TSV Kastl 28-10 35
12. Hauzenberg 261 34
13. Holzkirchen (Ab) 256 32
14. SpV Landshut 26-8 32
15. SB Rosenheim 26-16 32
16. TSV Ampfing (Auf) 27-21 26
17. ASV Dachau 26-10 23
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