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Donnerstag 20.04.17 17:00 Uhr|Autor: achtzehn99.de / red.66
Mark Uth, ein "Kölscher Jung" im TSG-Dress freut sich auf die Partie in Köln. F: Images

Köln ist nicht in der Krise

Am Freitagabend wollen die Hoffenheimer wieder eine gutes Spiel gegen den "Effzeeh" machen +++ Hübner fehlt wegen Gelbsperre
Freitagabend. Flutlicht. Auftakt zum 30. Spieltag der Bundesliga. Die TSG Hoffenheim ist zu Gast beim 1. FC Köln. Julian Nagelsmann und achtzehn99.de bereiten euch auf die Partie vor, mit Infos zum Gegner, dem Personal und der sportlichen Situation.

2 Punkte gegen die Top-3 der Liga

Gegen die Top-3 der Tabelle hat der 1. FC Köln in 5 Spielen 2 Punkte eingefahren.
Das Hinspiel zwischen beiden Mannschaften endete 4:0 für Hoffenheim.
Hoffenheim steht seit mittlerweile 4 Spielen auf dem 3. Tabellenplatz.



FIEBERKURVE

Fieberkurve

Julian Nagelsmann über...

... den Gegner:

Wir haben gegen Köln in dieser Saison zwei sehr gute Spiele gemacht, trotz der einen Niederlage im Pokal. Jetzt wollen wir ein drittes Mal nachlegen. Auch wenn der FC seine beiden vergangenen Partien verloren hat, sind sie nicht in einer "Punktekrise". Sie sind immer noch am internationalen Geschäft dran, spielen immer noch eine gute Runde, werden selbstbewusst und alles andere als verunsichert auftreten. Peter Stöger hat eine top zusammengestellte Mannschaft, gegen die es nicht einfach werden wird, zu bestehen: Sie stehen sehr kompakt, lassen nicht viele Räume zu. Und mit Anthony Modeste haben sie einen sehr gefährlichen Konterstürmer. Wir werden versuchen, uns mit guten Lösungen Chancen zu erspielen - was der Ausgang des Spiels letztlich für Auswirkungen für die TSG haben könnte, darüber mache ich mir erst Sonntagabend, nach Spieltagsende, Gedanken. 

... das Personal:

Es gibt keinen, der sicher ausfällt - abgesehen von Benni Hübner, der ist zum zweiten Mal in dieser Saison gelb gesperrt. Bei Kevin Vogt sieht es gut aus und auch Pavel Kaderabek kommt immer besser in Rhythmus. Hier muss man allerdings noch abwarten, denn körperlich ist er noch nicht bei 100 Prozent. Die Spiele bei der U23 haben ihm gut getan, ich denke, dass er alsbald wieder da ist, wo er vor seiner Verletzung war.

... die sportliche Situation:

Ich habe mich noch nicht entschieden, wer am Freitag spielen wird. Beim Abschlusstraining werde ich mir die Verfassung jedes einzelnen Spielers genau anschauen - vielleicht spielen wir mit derselben Mannschaft wie gegen Gladbach, vielleicht kommen aber auch drei neue Spieler in die Startelf - wer weiß. 

... die sportliche Situation II:

Sicherlich kann man bei der Kaderplanung mit dem internationalen Geschäft ein bisschen mehr punkten und bekommt den ein oder anderen Spieler schneller überzeugt. Wir gehen aber auch ohne gute Tabellenplatzierung davon aus, dass wir die Spieler, die wir haben wollen, auch verpflichten werden - wir werden zusehen, dass wir demnächst wieder einen neuen Profi präsentieren können. 

 ... die sportliche Situation III:

Mir ist nicht aufgefallen, dass sich der Charakter der Mannschaft im Laufe der Saison verändert hat. Natürlich: Je mehr Spiele man gewinnt, desto selbstbewusster ist man und desto selbstsicherer wird auch das Auftreten. Was uns in den letzten Jahren vielleicht nicht so geglückt ist, gelingt uns jetzt: mit Rückschlägen besser umgehen können. Es gab kaum ein Spiel, wo wir nicht nach Rückstand noch zurückgekommen sind - wie jetzt gegen Gladbach. Das ist nicht selbstverständlich. Das ist ein Fortschritt, den die Mannschaft sich erarbeitet hat: wieder zurückzukommen und an sich selbst zu glauben und dann auch noch Spiele zu drehen. Wir haben vergangene Saison viele Spiele in letzter Minute verloren, dieses Jahr konnten wir viele Spiele in letzter Minute für uns entscheiden. 

.. die sportliche Situation IV:

Ich baue keinen großen Druck auf, dass wir jetzt unbedingt Dritter werden müssen - natürlich wäre es schöner und das werden wir auch probieren. Wir können aber auch einschätzen, wo wir herkommen, wir haben kein großes Gefühl, wir könnten etwas verlieren, denn diese Saison ist jetzt schon ein großer Gewinn - für den Klub, für die Region, für die Mannschaft. Wenn wir nicht ganz blind sind, wird sie auch ein Gewinn bleiben. Es ist kein Geheimnis, dass es für jeden Trainer und Spieler ein Traum ist, in der Champions League zu spielen - aber bis dahin ist es immer noch ein weiter Weg. Wir versuchen, den Erfolg zu maximieren. Es gibt schlechteres im Leben, als im Bernabéu zu spielen.

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