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Freitag 24.03.17 05:00 Uhr|Autor: Lutz Schinköth729
F: Krämer

„Die Gegentore lassen mir die Haare zu Berge stehen“

Wittlichs neuer Trainer Markus Schwind spricht von einer Weiterentwicklung

Der Start in die Restrückrunde unter der Regie von Markus Schwind verlief insgesamt positiv. Mit zwei Siegen und einer Niederlage ist das Team der SG Wittlich/Lüxem weiterhin Tabellenführer, spürt aber starke Konkurrenz im Nacken. Fupa sprach mit Schwind über seine Mannschaft.



Wittlich. Die 0:1-Niederlage in Zeltingen wirkte wie ein Nadelstich. Dennoch ist für die SG in der Liga nichts passiert. Zumindest noch nicht. Die SG Wittlich steht weiter auf Platz eins, verspürt aber den Druck der Konkurrenz. Mit Rot-Weiss Wittlich und dem FSV Salmrohr II lauern die großen Kontrahenten im Kampf um den Bezirksligaaufstieg auf Tuchfühlung. Markus Schwind, der seit der Winterpause das Zepter in der Säubrennerstadt schwingt, trifft eine Einschätzung. „Ich bin mit der Leistung insofern zufrieden, dass wir aus den ersten zwei Spielen sechs Punkte geholt haben. Im Spiel selbst haben wir aber immer wieder die Linie verloren und bei den Gegentoren stehen mir die Haare zu Berge.“ So werden in bestimmten Situationen die taktischen Verhaltensweisen nicht befolgt, dem Gegner unfreiwillige Räume geboten und einfache Fehler gemacht. Die insgesamt sechs Gegentore aus drei Spielen seien eindeutig zu viel. Dennoch spricht der neue Coach, der klar das Ziel Bezirksligaaufstieg formuliert – dem Team ein Kompliment aus.

"Team gibt sich nicht auf"

„Die Mannschaft findet auch nach Rückständen in die Spur zurück und gibt sich bis zum Schluss nicht auf. So haben wir uns beim 3:2-Sieg gegen Klausen dafür belohnt, dass wir bis weit in die Nachspielzeit bissig geblieben sind.“ Dennoch sieht Schwind genügend Potenzial, das noch abzurufen ist. So fehlen die Automatismen manchmal noch, es gibt ein paar angeschlagene oder verletzte Spieler, die nur unregelmäßig trainieren können. Der Trainingsbesuch ist für den neuen Coach ein Kardinalthema. „Wir trainieren dreimal die Woche, da müssen persönliche Interessen oft auch hinten angestellt werden, wenn man aufsteigen will.“ Schwind ist ein kooperativer, aber auch strenger Trainertyp, der keine Nachlässigkeiten toleriert. „Wenn wir genug Spieler haben und eine Konkurrenzsituation gegeben ist, dann spielen bei mir diejenigen, die fit und auf dem Training sind.“

"Schauen nur auf uns"

Für Schwind ist die momentane Konstellation nicht neu. „Alle Teams, die wir bereisen, wollen gegen die Kicker aus der Kreisstadt gewinnen. Wir haben ein super Verhältnis zu Rot-Weiss Wittlich, doch wir schauen nur auf uns. Ich persönlich kenne deren Trainer sehr gut, sie trainieren ja auch nach uns“, sagt Schwind, der sich über die Rückkehr von Christoph Krähling sehr gefreut hat. Nach seinem Gastspiel in Flussbach hat der Mittelfeldstratege den Weg zurück nach Wittlich gefunden. „Christoph ist ein Spieler, der gerne Führungsaufgaben übernimmt, unglaublich motiviert ist und mit immensen Willen auch ein Spiel lesen kann. Da gibt es nicht viele Spieler von seinem Schlag.“ Diese Fähigkeiten haben auch Nico Hubo, Sven Kohlei oder Hendrik Könemann. Letzterer ist jedoch mit permanenten Problemen im hinteren Oberschenkelbereich erstmal außen vor. Patrick Schmidt steht wieder im Lauftraining, kann aber erst 20 Minuten seinen Körper voll belasten. „Ich rechne mit ihm zum Saisonendspurt. Da kann er noch sehr wertvoll für uns werden.“ Auch Marvin Lebenstedt ist wieder an Bord. Zwar stehen bei ihm  noch Klausuren an und der einwöchige Skiurlaub soll ebenfalls noch angehangen werden, doch der in Bayreuth studierende Mittelfeldallrounder ist dann bis Ende April verfügbar.

"Wehlen und Ehlen nehmen mir viel Arbeit abnehmen" 

„Marvin ist abgeklärt, er spielt einen sachlichen, erfolgsorientierten Fußball“, sagt Schwind, der Top-Strukturen und die professionelle Organisationsform bei der SG lobt. „Harry Wehlen und Jörg Ehlen sind Leute, die sich bestens auskennen und mir viel Arbeit abnehmen, sodass ich mich auf die sportlichen Dinge konzentrieren kann.“ Der Trainer  fühlt sich mittlerweile pudelwohl und will seinen Vertrag liebend gerne verlängern. „Das Training macht brutal viel Spaß – jetzt werde ich mal in die Mannschaft hineinhören, ob die mich überhaupt länger wollen. Ist das fix, werde ich mich mit dem Vorstand hinsetzen und die Thematik besprechen.“ (L.S.).  

 
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