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Dienstag 13.06.17 15:01 Uhr|Autor: RP / Horst Höckendorf270
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F: André Nückel

Das Elfmeter-Original muss jetzt umziehen

Der SV Wickrathberg war mit der letzten Ausgabe des Turniers auf der "Berger Asche" zufrieden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Vereinskasse aufzufüllen. So war der SV Wickrathberg im Stadtgebiet der Vorreiter mit einem Elfmeter-Turnier, das mittlerweile etliche Nachahmer gefunden hat. Deshalb hieß es zuletzt auch "Das Original" auf den Hinweisplakaten. Ob es zum zwölften oder dreizehnten Mal ausgetragen wurde, konnte Vorsitzender Sascha Horn nicht bestimmt sagen.

Fakt ist, dass es zum letzten Mal auf "Berger Asche" stattfand, da das Gelände renaturiert wird. Gespräche finden derzeit mit dem angrenzenden Hunde-Club statt. Auch andere Alternativen werden sorgfältig geprüft.

Horn bedauerte, dass am Samstag zeitgleich einige andere Veranstaltungen stattfanden und sich nur 30 Teams zum Turnier angesagt hatten. Normalerweise hätten sich in der Vergangenheit vierzig und mehr Teams beworben. Trotzdem zog er ein positives Fazit der Veranstaltung. "Bereits sechs bis sieben Monate vorher beginnt die Vorbereitung, die auch einen erheblichen logistischen Aufwand erfordert", sagte Horn. Dazu sind viele Helfer nicht nur am Veranstaltungstag nötig. Horn bedankte sich mehrfach ausdrücklich für die tatkräftige Unterstützung des Hundevereins von Blau-Weiß Wickrathhahn.

Der 2. FC Wanlo, Barfuß Bethlehem, Borussia Kunterbunt, Team Thekendienst - Mannschaften, die in keiner Liga gelistet sind, traten an. In erster Linie soll das Turnier das Zusammengehörigkeitsgefühl von Spielern verschiedenster Vereinszugehörigkeit stärken. Was liegt da näher, als über sieben Stunden die dritte Halbzeit mit sportlichem Wettkampf zu mischen. Doch damit nicht genug, denn die Verlängerung sollte bis weit in die Nacht andauern. Sieger wurden die Mannschaften genau in der zuvor aufgeführten Reihenfolge, also Wanlo vor Bethlehem und Kunterbunt. Die ersten drei Teams kassierten ein Preisgeld.

Der Gewinn des Turniers wird nach Aussage von Sascha Horn in Ausrüstungsgegenstände, die zum Trainings- und Spielbetrieb des SV nötig sind, investiert. Gleichzeitig hofft der Vorsitzende auch darauf, dass sich die Dorfgemeinschaft bei seinem Klub unterstützend einbringt. "Jede Hilfe tut gut", sagte er.

 
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