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Dienstag 10.10.17 10:06 Uhr|Autor: Thomas Seidl
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SV-Torjäger Erdal Kilicaslan (li.) konnte bereits zehn Torerfolge verbuchenF: Leifer

»Wir spielen fast jedes Spiel gegen ein Abwehrbollwerk«

Topfavorit SV Türkgücü-Ataspor München hat in der Landesliga Südost derzeit das eine oder andere Problem
Der SV Türkgücü-Ataspor München ließ in der Sommer-Wechselperiode mit zahlreichen Top-Transfers aufhorchen. Viele Insider prognostizierten dem finanzstarken Klub aus der Landeshauptstadt sogar den Durchmarsch in die Regionalliga. Aktuell müssen Torjäger Erdal Kilicaslan und seine Mitstreiter aber noch in der Landesliga Südost um Punkte und Tore kämpfen und tun sich dort alles andere als einfach. Bereits dreimal mussten Rech, Pigl & Co. das Spielfeld als Verlierer verlassen. Nach der überraschenden 1:3-Heimpleite gegen den TSV Kastl musste der Titelanwärter Nummer eins die Pole-Position an den SC Eintracht Freising abgeben.

"Die letzten beiden Niederlagen waren sehr ärgerlich. In Pfarrkirchen haben wir schlecht gespielt, gegen Kastl haben wir uns durch eine katastrophale Chancenverwertung und grobe indivdiuelle Fehler um drei Punkte gebracht", berichtet SV-Coach Andi Pummer, der seit Sommer auf der Kommandobrücke von Türkgücü-Ataspor steht. Dass der Ex-Unterföhringer in seiner Premierensaison eigentlich nur verlieren kann, ist ihm durchaus klar: "Wir sind der Topfavorit und nehmen diese Rolle auch an. Unser klares Ziel ist es, in die Bayernliga aufzusteigen. Aber mir war von vornherein bewusst, dass es kein Selbstläufer wird. Eine komplett neue Mannschaft, ein neuer Trainer, bestimmte Dinge können nicht innerhalb von weniger Wochen funktionieren. Zudem ist die Liga gut. " Dass seine Equipe wieder zulegen muss, ist dem 35-Jährigen bewusst: "Wir spielen ab und an zu viel Risiko und sind dann anfällig für Konter. Wir müssen wieder zielstrebiger und konzentrierter zur Sache gehen."

Pummer: »Es war vorher nicht alles super und ist jetzt nicht alles schlecht. Wir sind immer noch im Soll und werden in Ruhe weiterarbeiten.«

Die Aufgabenstellung ist für das spielstarke Team Woche für Woche nahezu identisch: "Wir spielen fast jedes Spiel gegen ein Abwehrbollwerk. Die meisten Gegner agieren gegen uns mit einer Fünfer-Abwehrkette und mit vier weiteren Mann davor. Das Spielgeschehen spielt sich daher meist im gegnerischen Defensivdrittel ab. Wir haben fast immer gefühlte 80 Prozent Ballbesitz, aber in den letzten beiden Spielen kam einfach zu wenig dabei raus. Das müssen wir wieder verbessern und natürlich auch unsere Umschaltbewegung nach hinten", fordert der in Unterhaching lebende Übungsleiter, der aber einen gewohnt coolen Eindruck macht: "Wir haben von den ersten elf Partien zehn gewonnen und in diesem Zeitraum 43 Tore geschossen. Es war vorher nicht alles super und ist jetzt nicht alles schlecht. Wir sind immer noch im Soll und werden in Ruhe weiterarbeiten." Am 22. Oktober kommt es am vorletzten Hinrundenspieltag zum Gipfeltreffen mit dem SC Eintracht Freising. "Freising spielt bislang eine überragende Saison und steht völlig zurecht an der Spitze. Sie sind jetzt die gejagte Mannschaft und wir werden versuchen, schnell wieder in die Erfolgsspur zu kommen", sagt Pummer.

 
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